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Das war die Graduierungsfeier 2026

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Studierende der Fakultät Medien ausgezeichnet:

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Vom Hackathon aufs Siegertreppchen

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»Infrastructuring Solidarity: Towards Careful Abolition – A Post-digital Media Theory of Solidarity« Solidarität im postdigitalen Zeitalter: Die Bauhaus-Universität Weimar erforscht mit Förderung der VolkswagenStiftung, wie digitale Infrastrukturen gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken oder gefährden können. Foto: Bauhaus-Universität Weimar, Marcus Glahn

»Infrastructuring Solidarity: Towards Careful Abolition – A Post-digital Media Theory of Solidarity«

»Infrastructuring Solidarity: Towards Careful Abolition – A Post-digital Media Theory of Solidarity« Solidarität im postdigitalen Zeitalter: Die Bauhaus-Universität Weimar erforscht mit Förderung der VolkswagenStiftung, wie digitale Infrastrukturen gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken oder gefährden können. Foto: Bauhaus-Universität Weimar, Marcus Glahn

Was hält uns zusammen? Weimarer Medienwissenschaftlerin erhält Förderung der VolkswagenStiftung für Forschung zu Solidarität im postdigitalen Zeitalter

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Personalia:

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Prof. Dr. Rebekka Ladewig ist neue Professorin für Geschichte und Theorie der Kulturtechniken

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Computer Science and Media

Computer Science Department: 

  • Informatics  (B.Sc.) 
  • Computer Science for Digital Media (M.Sc.) 
  • Human-Computer Interaction (M.Sc.) 
  • Digital Engineering  (M.Sc.)

Media Studies

Department of Media Studies: 

  • Medienkultur (Media Culture ) (B.A.) 
  • study programme Europäische Medienkultur (B.A./L.I.C.)
  • Medienwissenschaft (Media Studies) (M.A.) 
  • Media Ecologies (M.A.)

Media Management

Department of Media Management: 

  • Media Management (M.A.)
  • Faculty
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privat
Gordian Maugg
Published: 27 January 2006

Gastprofessor Gordian Maugg gewinnt William Dieterle Filmpreis

Zum zweiten Mal erhält der Filmemacher Gordian Maugg den Filmpreis der Stadt Ludwigshafen

Gordian Maugg, Gastprofessor an der Fakultät Medien an der Bauhaus-Universität Weimar, erhält die mit 7.500 Euro dotierte Auszeichnung für sein Werk „Zeppelin!“. Bereits zum zweiten Mal wird Gordian Maugg mit dem William Dieterle Filmpreis der Stadt Ludwigshafen geehrt. 1993 wurde Maugg für seinen Film „Der Olympische Sommer“ mit dem Filmpreis ausgezeichnet. Der Sonderpreis des diesjährigen Filmpreises der Stadt Ludwigshafen im Wert von 2.500 Euro geht an den Film „Horst Buchholz …mein Papa“ von Sandra Hacker und Christopher Buchholz.

Die Jury, bestehend aus den Professoren Hans Beller, Kunsthochschule für Medien, Köln, Dr. Thomas Koebner, Universität Mainz, und Georg Seeßlen, Buchautor und Filmjournalist, begründete ihre Entscheidung für Mauggs Film „Zeppelin!“ wie folgt: Der Film erzählt eine Geschichte aus deutscher Vergangenheit und übergreift dabei drei Generationen. Angelpunkt ist die Explosion des letzten großen Zeppelin bei seiner Ankunft in den USA – eine der großen Technik-Katastrophen des zwanzigsten Jahrhunderts. Maugg erfindet eine mögliche Vorgeschichte, in der sich Melodram mit Ingenieursabenteuer verbindet. Seiner Methode gemäß verbindet der Regisseur auf virtuose Weise recherchiertes, dokumentarisches Filmmaterial mit sorgfältig einmontierten inszenierten Passagen. Der Film „Zeppelin!“ zitiert dabei historische Filmstile und deckt zugleich etwas von der deutschen Denk- und Lebensart auf, die vermutlich über die zwanziger und dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinaus wirkt. Es geht auch um die unaufhebbare Spannung zwischen Männerwünschen und Frauensehnsüchten, zwischen Technik-Enthusiasmus und Liebe. Maugg versteht es, Schauspielerinnen und Schauspielern Gesicht und Haltung zu verleihen, die diese Jahre der Zwischenkriegszeit wieder bewusst machen.

Mauggs Film enthält viele Qualitäten: Die meisterliche Kombination unterschiedlicher filmischer Materialien zu einem am Ende einheitlichen Werk. Die Verbindung von Recherche und Spannungsdramaturgie. Die raffinierte Erzähltechnik, der behutsame Umgang mit den Figuren und die unaufdringliche, nie einfältige Einbindung politischer und wirtschaftlicher Konflikte.

Aus einem breiten Feld erfolgreicher Filme haben sich die Juroren einstimmig für Mauggs Film entschieden. Insgesamt 38 Filme wurden eingereicht, darunter die national und international ausgezeichneten Filme „Alles auf Zucker!“ von Dani Levy und „Sophie Scholl. Die letzten Tage'“ von Marc Rothemund. Der Filmpreis wird Gordian Maugg bei einem Festakt im Rahmen der II. Internationalen Festspiele Ludwigshafen am 21. Oktober 2006 überreicht.

 

Biografie Gordian Maugg

Gordian Maugg wurde am 23. Mai 1966 in Heidelberg geboren. Der zweifache Bundesfilmpreisträger lebt heute in Berlin und Heidelberg. Seit 1986 ist Maugg als freier Drehbuchautor, Regisseur und Produzent tätig. Von 1985 bis 1987 absolvierte er ein Volontariat bei der Heidelberger Fernsehen GmbH. Danach studierte er bis 1993 Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel mit Schwerpunkt „Film/Fernsehen" in der Klasse von Prof. Manfred Vosz. Von 1993 bis 1995 war Maugg Gasthörer an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf”“Potsdam-Babelsberg, mit Schwerpunkt „Film-Dramaturgie“ in der Klasse von Prof. Peter Rabenalt. 1994 gründete Maugg die Gordian Maugg Filmproduktion GmbH mit Sitz in Heidelberg und Regionalbüro in Berlin. Gordian Maugg ist Gastprofessor im Studiengang Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar.

Sein Kurzfilm „Gregor oder die zwei Seelen in der Brust des Zwillings unter besonderer Berücksichtigung des Aszendenten Löwe" gewann 1990 in Kiew den „Grand Prix of the Jury for the best student film“. Seine Filme „Zeppelin!", „Zutaten für Träume", „Hans Warns - Mein 20. Jahrhundert", „Die kaukasische Nacht" und „Der Olympische Sommer waren auf zahlreichen nationalen und internationalen Festivals, darunter Berlin, Toronto, Los Angeles, New York und San Francisco, eingeladen und erhielten verschiedene Preise. 2005 realisierte Gordian Maugg den Fernsehfilm "Denk ich an Deutschland in der Nacht...Das Leben des Heinrich Heine" für den NDR und ARTE. Am 17. Februar 2006, um 22.15 Uhr, zeigt ARTE den Film in einer Fernseherstaufführung.

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Gordian Maugg
Published: 27 January 2006

Gastprofessor Gordian Maugg gewinnt William Dieterle Filmpreis

Zum zweiten Mal erhält der Filmemacher Gordian Maugg den Filmpreis der Stadt Ludwigshafen

Gordian Maugg, Gastprofessor an der Fakultät Medien an der Bauhaus-Universität Weimar, erhält die mit 7.500 Euro dotierte Auszeichnung für sein Werk „Zeppelin!“. Bereits zum zweiten Mal wird Gordian Maugg mit dem William Dieterle Filmpreis der Stadt Ludwigshafen geehrt. 1993 wurde Maugg für seinen Film „Der Olympische Sommer“ mit dem Filmpreis ausgezeichnet. Der Sonderpreis des diesjährigen Filmpreises der Stadt Ludwigshafen im Wert von 2.500 Euro geht an den Film „Horst Buchholz …mein Papa“ von Sandra Hacker und Christopher Buchholz.

Die Jury, bestehend aus den Professoren Hans Beller, Kunsthochschule für Medien, Köln, Dr. Thomas Koebner, Universität Mainz, und Georg Seeßlen, Buchautor und Filmjournalist, begründete ihre Entscheidung für Mauggs Film „Zeppelin!“ wie folgt: Der Film erzählt eine Geschichte aus deutscher Vergangenheit und übergreift dabei drei Generationen. Angelpunkt ist die Explosion des letzten großen Zeppelin bei seiner Ankunft in den USA – eine der großen Technik-Katastrophen des zwanzigsten Jahrhunderts. Maugg erfindet eine mögliche Vorgeschichte, in der sich Melodram mit Ingenieursabenteuer verbindet. Seiner Methode gemäß verbindet der Regisseur auf virtuose Weise recherchiertes, dokumentarisches Filmmaterial mit sorgfältig einmontierten inszenierten Passagen. Der Film „Zeppelin!“ zitiert dabei historische Filmstile und deckt zugleich etwas von der deutschen Denk- und Lebensart auf, die vermutlich über die zwanziger und dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinaus wirkt. Es geht auch um die unaufhebbare Spannung zwischen Männerwünschen und Frauensehnsüchten, zwischen Technik-Enthusiasmus und Liebe. Maugg versteht es, Schauspielerinnen und Schauspielern Gesicht und Haltung zu verleihen, die diese Jahre der Zwischenkriegszeit wieder bewusst machen.

Mauggs Film enthält viele Qualitäten: Die meisterliche Kombination unterschiedlicher filmischer Materialien zu einem am Ende einheitlichen Werk. Die Verbindung von Recherche und Spannungsdramaturgie. Die raffinierte Erzähltechnik, der behutsame Umgang mit den Figuren und die unaufdringliche, nie einfältige Einbindung politischer und wirtschaftlicher Konflikte.

Aus einem breiten Feld erfolgreicher Filme haben sich die Juroren einstimmig für Mauggs Film entschieden. Insgesamt 38 Filme wurden eingereicht, darunter die national und international ausgezeichneten Filme „Alles auf Zucker!“ von Dani Levy und „Sophie Scholl. Die letzten Tage'“ von Marc Rothemund. Der Filmpreis wird Gordian Maugg bei einem Festakt im Rahmen der II. Internationalen Festspiele Ludwigshafen am 21. Oktober 2006 überreicht.

 

Biografie Gordian Maugg

Gordian Maugg wurde am 23. Mai 1966 in Heidelberg geboren. Der zweifache Bundesfilmpreisträger lebt heute in Berlin und Heidelberg. Seit 1986 ist Maugg als freier Drehbuchautor, Regisseur und Produzent tätig. Von 1985 bis 1987 absolvierte er ein Volontariat bei der Heidelberger Fernsehen GmbH. Danach studierte er bis 1993 Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel mit Schwerpunkt „Film/Fernsehen" in der Klasse von Prof. Manfred Vosz. Von 1993 bis 1995 war Maugg Gasthörer an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf”“Potsdam-Babelsberg, mit Schwerpunkt „Film-Dramaturgie“ in der Klasse von Prof. Peter Rabenalt. 1994 gründete Maugg die Gordian Maugg Filmproduktion GmbH mit Sitz in Heidelberg und Regionalbüro in Berlin. Gordian Maugg ist Gastprofessor im Studiengang Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar.

Sein Kurzfilm „Gregor oder die zwei Seelen in der Brust des Zwillings unter besonderer Berücksichtigung des Aszendenten Löwe" gewann 1990 in Kiew den „Grand Prix of the Jury for the best student film“. Seine Filme „Zeppelin!", „Zutaten für Träume", „Hans Warns - Mein 20. Jahrhundert", „Die kaukasische Nacht" und „Der Olympische Sommer waren auf zahlreichen nationalen und internationalen Festivals, darunter Berlin, Toronto, Los Angeles, New York und San Francisco, eingeladen und erhielten verschiedene Preise. 2005 realisierte Gordian Maugg den Fernsehfilm "Denk ich an Deutschland in der Nacht...Das Leben des Heinrich Heine" für den NDR und ARTE. Am 17. Februar 2006, um 22.15 Uhr, zeigt ARTE den Film in einer Fernseherstaufführung.

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Gastprofessor Gordian Maugg gewinnt William Dieterle Filmpreis

Zum zweiten Mal erhält der Filmemacher Gordian Maugg den Filmpreis der Stadt Ludwigshafen

Gordian Maugg, Gastprofessor an der Fakultät Medien an der Bauhaus-Universität Weimar, erhält die mit 7.500 Euro dotierte Auszeichnung für sein Werk „Zeppelin!“. Bereits zum zweiten Mal wird Gordian Maugg mit dem William Dieterle Filmpreis der Stadt Ludwigshafen geehrt. 1993 wurde Maugg für seinen Film „Der Olympische Sommer“ mit dem Filmpreis ausgezeichnet. Der Sonderpreis des diesjährigen Filmpreises der Stadt Ludwigshafen im Wert von 2.500 Euro geht an den Film „Horst Buchholz …mein Papa“ von Sandra Hacker und Christopher Buchholz.

Die Jury, bestehend aus den Professoren Hans Beller, Kunsthochschule für Medien, Köln, Dr. Thomas Koebner, Universität Mainz, und Georg Seeßlen, Buchautor und Filmjournalist, begründete ihre Entscheidung für Mauggs Film „Zeppelin!“ wie folgt: Der Film erzählt eine Geschichte aus deutscher Vergangenheit und übergreift dabei drei Generationen. Angelpunkt ist die Explosion des letzten großen Zeppelin bei seiner Ankunft in den USA – eine der großen Technik-Katastrophen des zwanzigsten Jahrhunderts. Maugg erfindet eine mögliche Vorgeschichte, in der sich Melodram mit Ingenieursabenteuer verbindet. Seiner Methode gemäß verbindet der Regisseur auf virtuose Weise recherchiertes, dokumentarisches Filmmaterial mit sorgfältig einmontierten inszenierten Passagen. Der Film „Zeppelin!“ zitiert dabei historische Filmstile und deckt zugleich etwas von der deutschen Denk- und Lebensart auf, die vermutlich über die zwanziger und dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinaus wirkt. Es geht auch um die unaufhebbare Spannung zwischen Männerwünschen und Frauensehnsüchten, zwischen Technik-Enthusiasmus und Liebe. Maugg versteht es, Schauspielerinnen und Schauspielern Gesicht und Haltung zu verleihen, die diese Jahre der Zwischenkriegszeit wieder bewusst machen.

Mauggs Film enthält viele Qualitäten: Die meisterliche Kombination unterschiedlicher filmischer Materialien zu einem am Ende einheitlichen Werk. Die Verbindung von Recherche und Spannungsdramaturgie. Die raffinierte Erzähltechnik, der behutsame Umgang mit den Figuren und die unaufdringliche, nie einfältige Einbindung politischer und wirtschaftlicher Konflikte.

Aus einem breiten Feld erfolgreicher Filme haben sich die Juroren einstimmig für Mauggs Film entschieden. Insgesamt 38 Filme wurden eingereicht, darunter die national und international ausgezeichneten Filme „Alles auf Zucker!“ von Dani Levy und „Sophie Scholl. Die letzten Tage'“ von Marc Rothemund. Der Filmpreis wird Gordian Maugg bei einem Festakt im Rahmen der II. Internationalen Festspiele Ludwigshafen am 21. Oktober 2006 überreicht.

 

Biografie Gordian Maugg

Gordian Maugg wurde am 23. Mai 1966 in Heidelberg geboren. Der zweifache Bundesfilmpreisträger lebt heute in Berlin und Heidelberg. Seit 1986 ist Maugg als freier Drehbuchautor, Regisseur und Produzent tätig. Von 1985 bis 1987 absolvierte er ein Volontariat bei der Heidelberger Fernsehen GmbH. Danach studierte er bis 1993 Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel mit Schwerpunkt „Film/Fernsehen" in der Klasse von Prof. Manfred Vosz. Von 1993 bis 1995 war Maugg Gasthörer an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf”“Potsdam-Babelsberg, mit Schwerpunkt „Film-Dramaturgie“ in der Klasse von Prof. Peter Rabenalt. 1994 gründete Maugg die Gordian Maugg Filmproduktion GmbH mit Sitz in Heidelberg und Regionalbüro in Berlin. Gordian Maugg ist Gastprofessor im Studiengang Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar.

Sein Kurzfilm „Gregor oder die zwei Seelen in der Brust des Zwillings unter besonderer Berücksichtigung des Aszendenten Löwe" gewann 1990 in Kiew den „Grand Prix of the Jury for the best student film“. Seine Filme „Zeppelin!", „Zutaten für Träume", „Hans Warns - Mein 20. Jahrhundert", „Die kaukasische Nacht" und „Der Olympische Sommer waren auf zahlreichen nationalen und internationalen Festivals, darunter Berlin, Toronto, Los Angeles, New York und San Francisco, eingeladen und erhielten verschiedene Preise. 2005 realisierte Gordian Maugg den Fernsehfilm "Denk ich an Deutschland in der Nacht...Das Leben des Heinrich Heine" für den NDR und ARTE. Am 17. Februar 2006, um 22.15 Uhr, zeigt ARTE den Film in einer Fernseherstaufführung.

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Gordian Maugg, Gastprofessor an der Fakultät Medien an der Bauhaus-Universität Weimar, erhält die mit 7.500 Euro dotierte Auszeichnung für sein Werk „Zeppelin!“. Bereits zum zweiten Mal wird Gordian Maugg mit dem William Dieterle Filmpreis der Stadt Ludwigshafen geehrt. 1993 wurde Maugg für seinen Film „Der Olympische Sommer“ mit dem Filmpreis ausgezeichnet. Der Sonderpreis des diesjährigen Filmpreises der Stadt Ludwigshafen im Wert von 2.500 Euro geht an den Film „Horst Buchholz …mein Papa“ von Sandra Hacker und Christopher Buchholz.

Die Jury, bestehend aus den Professoren Hans Beller, Kunsthochschule für Medien, Köln, Dr. Thomas Koebner, Universität Mainz, und Georg Seeßlen, Buchautor und Filmjournalist, begründete ihre Entscheidung für Mauggs Film „Zeppelin!“ wie folgt: Der Film erzählt eine Geschichte aus deutscher Vergangenheit und übergreift dabei drei Generationen. Angelpunkt ist die Explosion des letzten großen Zeppelin bei seiner Ankunft in den USA – eine der großen Technik-Katastrophen des zwanzigsten Jahrhunderts. Maugg erfindet eine mögliche Vorgeschichte, in der sich Melodram mit Ingenieursabenteuer verbindet. Seiner Methode gemäß verbindet der Regisseur auf virtuose Weise recherchiertes, dokumentarisches Filmmaterial mit sorgfältig einmontierten inszenierten Passagen. Der Film „Zeppelin!“ zitiert dabei historische Filmstile und deckt zugleich etwas von der deutschen Denk- und Lebensart auf, die vermutlich über die zwanziger und dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinaus wirkt. Es geht auch um die unaufhebbare Spannung zwischen Männerwünschen und Frauensehnsüchten, zwischen Technik-Enthusiasmus und Liebe. Maugg versteht es, Schauspielerinnen und Schauspielern Gesicht und Haltung zu verleihen, die diese Jahre der Zwischenkriegszeit wieder bewusst machen.

Mauggs Film enthält viele Qualitäten: Die meisterliche Kombination unterschiedlicher filmischer Materialien zu einem am Ende einheitlichen Werk. Die Verbindung von Recherche und Spannungsdramaturgie. Die raffinierte Erzähltechnik, der behutsame Umgang mit den Figuren und die unaufdringliche, nie einfältige Einbindung politischer und wirtschaftlicher Konflikte.

Aus einem breiten Feld erfolgreicher Filme haben sich die Juroren einstimmig für Mauggs Film entschieden. Insgesamt 38 Filme wurden eingereicht, darunter die national und international ausgezeichneten Filme „Alles auf Zucker!“ von Dani Levy und „Sophie Scholl. Die letzten Tage'“ von Marc Rothemund. Der Filmpreis wird Gordian Maugg bei einem Festakt im Rahmen der II. Internationalen Festspiele Ludwigshafen am 21. Oktober 2006 überreicht.

 

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Gordian Maugg wurde am 23. Mai 1966 in Heidelberg geboren. Der zweifache Bundesfilmpreisträger lebt heute in Berlin und Heidelberg. Seit 1986 ist Maugg als freier Drehbuchautor, Regisseur und Produzent tätig. Von 1985 bis 1987 absolvierte er ein Volontariat bei der Heidelberger Fernsehen GmbH. Danach studierte er bis 1993 Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel mit Schwerpunkt „Film/Fernsehen" in der Klasse von Prof. Manfred Vosz. Von 1993 bis 1995 war Maugg Gasthörer an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf”“Potsdam-Babelsberg, mit Schwerpunkt „Film-Dramaturgie“ in der Klasse von Prof. Peter Rabenalt. 1994 gründete Maugg die Gordian Maugg Filmproduktion GmbH mit Sitz in Heidelberg und Regionalbüro in Berlin. Gordian Maugg ist Gastprofessor im Studiengang Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar.

Sein Kurzfilm „Gregor oder die zwei Seelen in der Brust des Zwillings unter besonderer Berücksichtigung des Aszendenten Löwe" gewann 1990 in Kiew den „Grand Prix of the Jury for the best student film“. Seine Filme „Zeppelin!", „Zutaten für Träume", „Hans Warns - Mein 20. Jahrhundert", „Die kaukasische Nacht" und „Der Olympische Sommer waren auf zahlreichen nationalen und internationalen Festivals, darunter Berlin, Toronto, Los Angeles, New York und San Francisco, eingeladen und erhielten verschiedene Preise. 2005 realisierte Gordian Maugg den Fernsehfilm "Denk ich an Deutschland in der Nacht...Das Leben des Heinrich Heine" für den NDR und ARTE. Am 17. Februar 2006, um 22.15 Uhr, zeigt ARTE den Film in einer Fernseherstaufführung.

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