Fachbereich Medienmanagement
Profil & Vision
Was ist die Vision des Fachbereichs Medienmanagement?
Die Bauhaus-Universität Weimar verkörpert eine einzigartige Verbindung aus wirtschaftswissenschaftlicher Exzellenz und kreativem Denkansatz, inspiriert von der visionären Bauhaus-Tradition. Als führende akademische Institution und Denkschule Europas im Bereich Medienmanagement und Medienökonomik gestalten wir aktiv den durch Digitalisierung geprägten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel und setzen neue Maßstäbe in Forschung, Lehre und Praxis.
Unsere Wirtschaftswissenschaften sind fest in Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre verankert sowie zugleich inter- und transdisziplinär ausgerichtet. Dieser offene Denk- und Arbeitsraum fördert den lebendigen Austausch zwischen Disziplinen, der zu mutigen Ideen und bahnbrechenden Konzepten führt. So entwickeln wir ein ganzheitliches Verständnis von Wirtschaft und Gesellschaft, das zukunftsorientierte Entscheidungen und nachhaltige Lösungen ermöglicht.
Im Fachbereich Medienmanagement setzen wir auf einen explizit theoriebasierten, verhaltenswissenschaftlichen, experimentellen und transformationsorientierten Ansatz. Damit befähigen wir unsere Studierenden und Promovierenden, aktuelle und zukünftige Herausforderungen mit analytischer Schärfe, kreativer Innovationskraft und verantwortungsbewusstem Handeln zu meistern. Auf diese Weise entstehen wegweisende Impulse, die den wirtschaftlichen Fortschritt im Mediensektor vorantreiben und gesellschaftliche Werte schaffen.
Die Absolventinnen und Absolventen unserer Denkschule – wir bezeichnen sie als Managerinnen und Manager sowie Ökonominnen und Ökonomen „Weimarer Prägung“ – sind agile, verantwortungsvolle und visionäre Gestalterinnen und Gestalter. Mit ihrem Weitblick, ihrer interdisziplinären Denkweise und ihrem Mut, neue Wege zu gehen, prägen sie verantwortungsvoll die Zukunft ihrer Unternehmen, Organisationen und Branchen sowie staatlicher Institutionen und wissenschaftlicher Einrichtungen. Sie tragen den innovativen Geist Weimars in eine zunehmend digitalisierte und global vernetzte Welt. So treiben sie den Wandel hin zu einer von Kreativität, Nachhaltigkeit und Humanität geprägten Wirtschafts- und Wissenschaftskultur voran – ganz im Sinne der Bauhaus-Universität Weimar.
Wofür steht das Medienmanagement »Weimarer Prägung«?
Die im Fachbereich Medienmanagement an der Bauhaus-Universität Weimar praktizierte Denkschule wird durch die wissenschaftliche Fundierung und praxisgerichtete Fokussierung, die intra-, inter- und transdisziplinäre Ausrichtung und Forschung wie auch das Projektstudium geprägt. Die aufgrund ihrer verschiedenen Hintergründe sowie durch ihre inhaltliche und methodische Spezifikation vielfältige Ausrichtung der Professuren und Juniorprofessuren ermöglichen eine intensive Diskussion von Themen, die sowohl aus betriebs- und volkswirtschaftlicher als auch aus gesellschaftlicher und rechtlicher Perspektive für Medienunternehmen sowie Organisationen angrenzender Branchen von Bedeutung sind. Gemeinsam mit unseren wissenschaftlichen Mitarbeitenden und Lehrbeauftragten sowie auch unseren internationalen Kontakten bilden wir ein dynamisches Team mit großer wissenschaftlicher Erfahrung, Lehr- und Methodenkompetenz sowie Expertise und fundiertem Wissen bezüglich der aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des Managements und der Ökonomik der Medien sowie der Digitalisierung.
Was kennzeichnet die Lehre des Fachbereichs Medienmanagement?
Der Fachbereich Medienmanagement an der Bauhaus-Universität Weimar pflegt eine Kultur des forschenden Lehrens und der lehrenden Forschung. Dementsprechend legen wir größten Wert auf den aktiven und selbstbestimmten Erwerb von Wissen und praktizieren in der Lehre Methoden des aktiven und intensiven Studierens, besonders in Form des Projektstudiums. Eine solide theoretisch-konzeptionelle Fundierung und die Auseinandersetzung mit dem aktuellen Stand der Literatur gehören wie auch die Durchführung von Exkursionen, die Einbindung von Vertreterinnen und Vertretern aus der Berufspraxis sowie der Einsatz moderner Lehrmethoden zu unserem Selbstverständnis.
Durch praxisnahe Lehre werden Sie in echte Projekte eingebunden, die Ihnen nicht nur tiefgehende Fachkenntnisse vermitteln, sondern auch Ihre Teamfähigkeit, Kreativität und Problemlösungskompetenz stärken. Sie arbeiten von Anfang an mit Unternehmen und Organisationen zusammen und sammeln wertvolle Praxiskontakte und anwendbare Erfahrungen für Ihren späteren Berufseinstieg.
Der Schwerpunkt der Lehraktivitäten der Professuren und Juniorprofessuren des Fachbereichs Medienmanagement liegt auf dem Masterstudiengang Medienmanagement. Im Zuge der Wahlpflicht- wie auch Wahlmodule arbeitet der Fachbereich Medienmanagement hier interdisziplinär auch mit anderen Fachbereichen und Fakultäten der Bauhaus-Universität Weimar und darüber hinaus zusammen.
Zudem trägt der Fachbereich Medienmanagement ausgewählte Module zum Bachelorstudiengang Medienkultur bei: neben der Einführung in die VWL im ersten Fachsemester jedes Semester ein Projektmodul Medienökonomie sowie ein Studienmodul Medienökonomie.
Womit beschäftigt sich der Fachbereich Medienmanagement in Forschung und Lehre?
Die fünf Professuren und Juniorprofessuren des Fachbereichs Medienmanagement an der Bauhaus-Universität Weimar verbindet alle das Interesse an betriebswirtschaftlichen, volkswirtschaftlichen und Disziplinen-übergreifenden Fragen des Medienmanagements und der Medienökonomik sowie die Leidenschaft, sich mit aktuellen Trends und zukünftigen Herausforderungen in Zeiten der Digitalisierung sowie der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Transformation zu befassen
Ausgehend von den Rahmenbedingungen der Digital- und Medienökonomik und Regulierung, über Konzepte und Strategien der Innovation, des Managements und Marketings sowie zukunftsweisenden Technologien und deren Einfluss auf die Medien-, Telekommunikations- und Unterhaltungsbranchen, bis hin zur Transformation von Dienstleistungen, Geschäftsmodellen und der Gesellschaft befassen wir uns mit einer großen Breite und Tiefe an praxisrelevanten wissenschaftlichen Fragestellungen.
Trotz unterschiedlicher Schwerpunkte, die auf den Websites der Professuren und Juniorprofessuren explizit genannt und dort auch im Detail beschrieben werden, gibt es einige Gemeinsamkeiten und zahlreiche Schnittstellen, die das Bild des Medienmanagements „Weimarer Prägung“ zeichnen.
Professuren & Juniorprofessuren
Jun.-Prof. Dr. Laura Hesse
Juniorprofessorin Dienstleistungsmanagement und Medien
Prof. Dr. Björn A. Kuchinke
Professur Medienökonomik
Prof. Dr. Reinhard Kunz
Professur Innovationsmanagement und Medien
Jun.-Prof. Dr. Jürgen Rösch
Juniorprofessur Digitale Ökonomien
Videoportraits unserer Medienmanagement Professor*innen
Prof. Dr. Björn Kuchinke – Medienökonomik
Prof. Dr. Reinhard Kunz – Innovationsmanagement und Medien
Jun.-Prof. Dr. Jürgen Rösch – Digitale Ökonomien
Forschung & Promotion
Forschungsfokus
Der Fachbereich Medienmanagement ist in der deutschen Universitätslandschaft einzigartig und kombiniert wirtschaftswissenschaftliche Exzellenz mit einer interdisziplinären Perspektive. Die Professuren und Juniorprofessuren des Fachbereichs Medienmanagement widmen sich unter anderem den folgenden Themenbereichen:
- Digitale Ökonomien und Plattformmärkte,
- Entertainment Science, Innovation und strategisches Management in Medienunternehmen,
- Kommunikation, Markenführung und Marketing sowie
- Medienökonomik, Regulierung und Wettbewerbsanalyse.
Weitere Details zu den Forschungsschwerpunkten finden sich auf den Websites der Professuren und Juniorprofessuren im Fachbereich Medienmanagement.
Promotionsmöglichkeiten
Die Promotion im Fachbereich Medienmanagement an der Bauhaus-Universität Weimar bietet die Möglichkeit, eigenständige wissenschaftliche Erkenntnisse im Bereich des Medienmanagements, der Medienökonomie und angrenzender Disziplinen zu erarbeiten. Die inhaltliche Ausrichtung der Dissertation sollte an einem Forschungsschwerpunkt der vier Professuren und Juniorprofessuren im Fachbereich Medienmanagement anknüpfen.
Der akademische Grad Doctor rerum politicarum (Dr. rer. pol.) wird an promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen, die durch ihre Dissertation und Disputation ihre wissenschaftliche Befähigung nachweisen.
Promotionsvoraussetzungen
Voraussetzung für eine Promotion ist ein überdurchschnittlich gut abgeschlossenes Hochschulstudium mit wirtschaftswissenschaftlichem oder medienbezogenem Schwerpunkt. Eine Betreuungszusage einer Professorin oder eines Professors des Fachbereichs Medienmanagement ist erforderlich. Informieren Sie sich bitte über die Forschungsinteressen und -schwerpunkte unserer Professuren und Juniorprofessuren und wenden Sie sich bei Interesse bitte direkt an die Inhaberinnen und Inhaber der für Sie infrage kommenden Professur bzw. Juniorprofessur.
Promotionsprozess
- Betreuungsvereinbarung mit einer Professorin oder einem Professor des Fachbereichs
- Zulassung als Promovendin bzw. Promovend durch die Graduierungskommission
- Verfassen der Dissertation, in der originäre wissenschaftliche Erkenntnisse erarbeitet werden
- Begutachtung durch interne und externe Gutachter*innen
- Disputation, d. h. eine mündliche Verteidigung der Arbeit
- Veröffentlichung der Dissertation
- Verleihung der Promotionsurkunde
Wissenschaftliche Vernetzung und Förderung
Promovierende sind in ein lebendiges Forschungsumfeld eingebunden. Der Fachbereich Medienmanagement ermöglicht die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit aktuellen Fragestellungen in interdisziplinären und internationalen Kontexten. Insbesondere besteht eine enge Vernetzung mit nationalen und internationalen Expertinnen und Experten, die in den wissenschaftlichen Austausch eingebunden werden. Zudem finden regelmäßig Kolloquien, Seminare und Workshops für Promovierende statt, wie z. B. das von der Professur »Innovationsmanagement und Medien« angebotene IMM-Forschungskolloquium und das Kolloquium Management Science sowie das von der Professur »Medienökonomik« angebotene Hohenheimer Oberseminar, in denen aktuelle Forschungsarbeiten diskutiert und weiterentwickelt werden können.
Zudem gibt es die Möglichkeit, sich aktiv in nationale und internationale Forschungsnetzwerke einzubringen. MedienökonomieJR ist ein Nachwuchsnetzwerk mit Anschluss an die Fachgruppe "Medienökonomie" der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) und "Medienmanagement, Medienökonomie" der Schweizer Gesellschaft für Kommunikations- und Medienwissenschaft (SGKM). Hier trifft sich der wissenschaftliche Nachwuchs im Medienmanagement und in der Medienökonomie der DACH-Region zum konstruktiven Austausch.
Daniela Hein
Sekretariat Medienmanagement