Netzwerktreffen der Carl-Zeiss-Stiftung erstmals in Weimar
Wie entstehen Innovationen? Welche Bedingungen brauchen Wissenschaft und Forschung, um neue Ideen zu entwickeln? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Netzwerkveranstaltung »CZSvorOrt« der Carl-Zeiss-Stiftung, welche am 2. Juli 2026 an der Bauhaus-Universität Weimar stattfand. Im nachempfundenen »Wohnzimmer« ihres Namensgebers Carl Zeiss präsentierte die Stiftung gemeinsam mit Akteur*innen aus ihrem Netzwerk erfolgreiche Praxisbeispiele und bot Raum für Austausch.
Neben Gastgeber Prof. Peter Benz, Präsident der Bauhaus-Universität Weimar, nahmen unter anderem auch Oberbürgermeister Peter Kleine und IAB-Geschäftsführer Robert Fetter an der Gesprächsrunde teil. Darüber hinaus erörterte Schott-Archivarin Judith Hanft, wie das hitzebeständige Laborglas des Stiftungsgründers Ernst-Abbe mit dem Design von Wilhelm Wagenfeld zu funktionsträchtigem und zugleich formschönen Haushaltsgegenständen fusionierte.
Im Mittelpunkt standen die Voraussetzungen für erfolgreiche Forschung: interdisziplinäre Zusammenarbeit, hochschulübergreifende Kooperationen und eine offene Kommunikationskultur. Genau diese Ansätze fördert die Carl-Zeiss-Stiftung mit ihren Programmen in den MINT-Fachbereichen.
Bildergalerie CZSvorOrt, Fotos: Thomas Müller
Best-Practice für Hochschulkooperationen
Ein Beispiel dafür ist das Verbundprojekt »Thüringen Lehrt und Lernt Nachhaltig« (ThüLeNa)«, an dem auch die Bauhaus-Universität Weimar beteiligt ist. Ronny Schüler aus der Universitätsentwicklung erklärte stellvertretend, wie gemeinsame Projekte trotz des hohen Abstimmungsaufwands langfristig eine tragfähige Wissensbasis schaffen – mit Mehrwert für alle Akteur*innen und die Gesellschaft.
Beim anschließenden Get-together mit Bieber-Eis und Live-Illustrationen des »Illumat« klang der Abend in entspannter Atmosphäre aus. Beide Angebote stammen aus dem Alumni-Netzwerk der Bauhaus-Universität Weimar.
Organisiert wurde das Event von Natalie Bongarts (CZS-Team) in enger Zusammenarbeit mit dem Dezernat für Forschung der Bauhaus-Universität Weimar.
Über die Carl-Zeiss-Stiftung
Die Carl-Zeiss-Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Freiräume für wissenschaftliche Durchbrüche zu schaffen. Als Partner exzellenter Wissenschaft unterstützt sie sowohl Grundlagenforschung als auch anwendungsorientierte Forschung und Lehre in den MINT-Fachbereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). 1889 von dem Physiker und Mathematiker Ernst Abbe gegründet, ist die Carl-Zeiss-Stiftung die älteste private wissenschaftsfördernde Stiftung in Deutschland. Sie ist alleinige Eigentümerin der Carl Zeiss AG und SCHOTT AG. Ihre Projekte werden aus den Dividendenausschüttungen der beiden Stiftungsunternehmen finanziert.





















