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»Sauer-alkalisch-bunt: Auf der Suche nach einem Universalindikator«: Die Schülerin Anouk Fischer (Mitte) vom Goethegymnasium Weimar erklärte ihr Projekt interessierten Besucher*innen. Sie erhielt dafür den ersten Preis in der Sparte »Schüler experimentieren« im Bereich Chemie. Foto: Bauhaus-Universität Weimar/ Matthias Eckert
»Sauer-alkalisch-bunt: Auf der Suche nach einem Universalindikator«: Die Schülerin Anouk Fischer (Mitte) vom Goethegymnasium Weimar erklärte ihr Projekt interessierten Besucher*innen. Sie erhielt dafür den ersten Preis in der Sparte »Schüler experimentieren« im Bereich Chemie. Foto: Bauhaus-Universität Weimar/ Matthias Eckert
Moritz Willer und Bastian Trümper (v.l.n.r.) von der Grundschule am Steigerwald Erfurt präsentierten ihren »Windkanal«. Sie wurden mit dem ersten Preis in der Sparte »Schüler experimentieren« im Bereich Physik ausgezeichnet. Foto: Bauhaus-Universität Weimar/ Matthias Eckert
Moritz Willer und Bastian Trümper (v.l.n.r.) von der Grundschule am Steigerwald Erfurt präsentierten ihren »Windkanal«. Sie wurden mit dem ersten Preis in der Sparte »Schüler experimentieren« im Bereich Physik ausgezeichnet. Foto: Bauhaus-Universität Weimar/ Matthias Eckert
Mit seinem Projekt »Alt, aber nicht verstaubt: Lehmbaustoffe für eine natürlich Raumklimatisierung« erlangte Ole Hetzer vom Goethegymnasium Weimar den ersten Platz in der Sparte »Jugend forscht« im Bereich Technik. Foto: Bauhaus-Universität Weimar/ Matthias Eckert
Mit seinem Projekt »Alt, aber nicht verstaubt: Lehmbaustoffe für eine natürlich Raumklimatisierung« erlangte Ole Hetzer vom Goethegymnasium Weimar den ersten Platz in der Sparte »Jugend forscht« im Bereich Technik. Foto: Bauhaus-Universität Weimar/ Matthias Eckert
Einen zweiten 1. Platz in der Sparte »Jugend forscht« im Bereich Technik konnten Josef Kockelmann, Konstantin Sluka und Julius Hanke (v.l.n.r.) vom Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt erzielen. Sie untersuchten in ihrem Projekt die bauphysikalischen Veränderungen an Lehmbausteinen unter Zugabe von organischen Materialien. Foto: Bauhaus-Universität Weimar/ Matthias Eckert
Einen zweiten 1. Platz in der Sparte »Jugend forscht« im Bereich Technik konnten Josef Kockelmann, Konstantin Sluka und Julius Hanke (v.l.n.r.) vom Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt erzielen. Sie untersuchten in ihrem Projekt die bauphysikalischen Veränderungen an Lehmbausteinen unter Zugabe von organischen Materialien. Foto: Bauhaus-Universität Weimar/ Matthias Eckert
Antonia Rauch und Julia Stalder (v.l.n.r.) vom Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt wurden mit dem ersten Preis in der Sparte »Jugend forscht« im Bereich Geo- und Raumwissenschaften geehrt. In ihrem Projekt stellten sie sich die Frage, ob Gesteinsstaub als alternativer Pflanzendünger eingesetzt werden könnte. Foto: Bauhaus-Universität Weimar/ Matthias Eckert
Antonia Rauch und Julia Stalder (v.l.n.r.) vom Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt wurden mit dem ersten Preis in der Sparte »Jugend forscht« im Bereich Geo- und Raumwissenschaften geehrt. In ihrem Projekt stellten sie sich die Frage, ob Gesteinsstaub als alternativer Pflanzendünger eingesetzt werden könnte. Foto: Bauhaus-Universität Weimar/ Matthias Eckert
Published: 29 February 2024

Luftfahrstuhl der Zukunft, Pflanzendünger aus Gesteinsstaub oder Lehm als Baustoff für natürliches Raumklima: Regionalsieger*innen von »Jugend forscht« an der Bauhaus-Universität Weimar ausgezeichnet

Die Gewinner*innen des 29. Regionalwettbewerbs von »Jugend forscht« Mittelthüringen stehen fest: Am 28. Februar wurden insgesamt 17 Erstplatzierte gekürt, die sich für den Landeswettbewerb Thüringen qualifiziert haben. Die Universität und die Materialforschungs- und Prüfanstalt (MFPA) Weimar veranstalteten den Nachwuchswettbewerb zum zweiten Mal.

Anouk Fischer vom Goethegymnasium Weimar belegte mit ihrem Projekt »sauer-alkalisch-bunt: Auf der Suche nach einem Universalindikator« den ersten Platz in der Sparte »Schüler experimentieren« im Bereich Chemie und nimmt damit am 9. April beim Landeswettbewerb Thüringen in Jena teil.

Den ersten Platz in der Sparte »Schüler experimentieren« im Bereich Physik erhielten Moritz Willer und Bastian Trümper von der Grundschule am Steigerwald Erfurt für ihr Projekt »Der Windkanal: Luftfahrstuhl der Zukunft?«. Sie wurden zudem mit dem Sonderpreis plusMINT für Kreativität in der Physik ausgezeichnet, gestiftet vom Verein zur MINT-Talentförderung e. V. in Kooperation mit der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung und mit 75 Euro dotiert.

Das Thema Lehm hatte es den Juroren augenscheinlich  angetan: Gleich zwei Projekte, die sich mit dem Baustoff beschäftigten, belegten den 1. Platz in der Sparte »Jugend forscht« im Bereich Technik. Ole Hetzer vom Goethegymnasium Weimar untersuchte in seinem Projekt »Alt, aber nicht verstaubt: Lehmbaustoffe für eine natürliche Raumklimatisierung« die Eigenschaften für ein angenehmes Wohnklima. Er erhielt außerdem den Sonderpreis Umwelttechnik, gestiftet von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und mit 75 Euro dotiert.

Josef Kockelmann, Julius Hanke und Konstantin Sluka forschten in ihrem Projekt »Bauphysikalische Untersuchungen Lehmbausteinen mit organischen Zuschlägen« daran, wie sich Lehm beispielsweise unter Zugabe von Kirschkernen verändert. Sie wurden darüber hinaus mit dem Sonderpreis für Nachwachsende Rohstoffe geehrt, gestiftet vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe e. V. und mit 75 Euro dotiert.

Für ihr Projekt »Gesteinsstaub als alternativer Pflanzendünger?« bekamen die Schülerinnen Antonia Rauch und Julia Stalder den ersten Preis in der Sparte »Jugend forscht« im Bereich Geo- und Raumwissenschaften. Weiterhin erlangten sie den Sonderpreis Ressourceneffizienz, der vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz gestiftet wurde und mit 75 Euro dotiert ist.

Weitere Gewinner*innen

Die Bauhaus-Universität Weimar und die MFPA Weimar verliehen zudem den Regionalsieg für das beste interdisziplinäre Projekt. Die Gewinner*innen nehmen damit ebenfalls am Landeswettbewerb Thüringen teil. Arthur Politt von der Jenaplanschule Erfurt erreichte diese Auszeichnung in der Sparte »Schüler experimentieren« im Bereich Physik mit seinem Projekt »Wenn nicht nur die Köpfe rauchen«. Er erhielt zudem den Sonderpreis Qualitätssicherung durch zerstörungsfreie Prüfung, welcher mit 60 Euro dotiert ist. In der Sparte »Jugend forscht« erlangten Nico Richard Lentsch, Dustin Marggraff und Marvin Heyne vom Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt diesen Sieg mit ihrem Projekt »Pneumonea Detection mithilfe von Convolutional Neural Networks« im Bereich Arbeitswelt. Außerdem erhielten sie den Sonderpreis JugendUnternimmt summer school, der die Teilnahme an der selbigen beinhaltet.
 
Nach einem erlebnisreichen Wettbewerbstag beglückwünschten die Patenbeauftragten Prof. Peter Benz, Präsident der Bauhaus-Universität Weimar, und Prof. Dr.-Ing. Carsten Könke, Wissenschaftlicher Direktor der MFPA Weimar sowie Professor für Baustatik und Bauteilfestigkeit an der Bauhaus-Universität Weimar, die Teilnehmer*innen: »Die vorgestellten Projekte zeigen auch in diesem Jahr mit wieviel Kreativität und Begeisterung die Schüler*innen bei der Themenfindung und Bearbeitung ihrer Forschungsprojekte engagiert sind. Allen Wettbewerbsteilnehmer*innen gratulieren wir zu ihren erfolgreichen Arbeiten und wünschen den Sieger*innen des Regionalwettbewerbs viel Erfolg im anstehenden Landeswettbewerb.«

Am Regionalwettbewerb von »Jugend forscht« Mittelthüringen haben sich 109 Schüler*innen aus 12 Schulen und Schülerforschungszentren aus Weimar, Erfurt, Sömmerda, Apolda, Rastenberg und Kölleda beteiligt. Insgesamt wurden 47 Projekte gezeigt: 19 Projekte wurden in der Sparte »Schüler experimentieren« für Teilnehmer*innen von 9 bis 14 Jahre eingereicht; 28 Projekte in der Sparte »Jugend forscht« für die 15- bis 19-Jährigen. Dabei präsentierten die Nachwuchsforscher*innen ihre Projekte nicht nur vor einer 29-köpfigen Jury aus MINT-Lehrer*innen, Professor*innen und Vertreter*innen von Forschungs- und Wirtschaftsinstitutionen, sondern auch einer großen Öffentlichkeit.

Insgesamt wurden über 60 Preise vergeben. Die Liste mit allen Preisträger*innen finden Sie unter: https://www.uni-weimar.de/fileadmin/user/uni/zentrale_einrichtungen/uk_kommunikation/medienservice/Medieninformationen/2024/03/Jugend_forscht/JufoWV_Siegerliste_oeffentlich_2024-02-28.pdf

Im kommenden Jahr findet der 30. Regionalwettbewerb »Jugend forscht« Mittelthüringen am 26. Februar 2025 an der Bauhaus-Universität Weimar statt.

Weitere Informationen zum Regionalwettbewerb »Jugend forscht Mittelthüringen« erhalten Sie unter: www.uni-weimar.de/jugendforscht

Über Jugend forscht

In Thüringen gibt es insgesamt sieben »Jugend forscht«-Regionalwettbewerbe, deren Sieger*innen ihre Projekte beim Landeswettbewerb Thüringen am 9. April 2024 in Jena präsentieren werden. Mit einem erneuten Sieg qualifizieren sie sich für die Teilnahme am Bundeswettbewerb. Die Patenunternehmen von »Jugend forscht« richten deutschlandweit die Wettbewerbe auf Regional-, Landes- und Bundesebene aus. Jungforscher*innen können ihre Wettbewerbsprojekte in sieben Fachgebieten anmelden: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik, Technik. In diesem Jahr geht Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb in die 59. Wettbewerbsrunde und steht unter dem Motto »Mach dir einen Kopf!«. Weitere Informationen zu »Jugend forscht« finden Sie unter: https://www.jugend-forscht.de/

Für Rückfragen stehen Ihnen Milena Deobald, MFPA Weimar, und Michaela Peisker, Bauhaus-Universität Weimar, per E-Mail zur Verfügung: pb.mittelthueringen[at]wv.jugend-forscht.de.

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