Die Auswahl der Fellows für das Wintersemester 2016/17 steht fest. Fünf von zwölf eingereichten Geschäftsideen durften am Freitag, 28. Oktober 2016, in der Thüringer Aufbaubank in Erfurt vor einer hochkarätigen Jury präsentieren. Die Juroren aus Wirtschaft und Politik befanden fünf der Innovationen als vielversprechend. Die fünf Teams dürfen ab dem 1. November 2016 für den Zeitraum von sechs Monaten in die Gründerwerkstatt neudeli einziehen, um erste Weichen für eine Unternehmensgründung zu stellen. Alle ausgewählten Projekte erhalten in den kommenden sechs Monaten ein individuell zugeschnittenes Paket an intensiven Coachingleistungen durch Experten und Partner des neudeli Fellowship. Ziel des uniinternen Förderprogramms ist es, den Impuls für eine aussichtsreiche Gründung zu geben.
Das interdisziplinäre Team von Supercube, bestehend aus den Bauhaus-Alumni Lukas Beck (B.A. Visuelle Kommunikation) und Lars Nüthen (M.Sc. Architektur), hat ein modulares Ausstellungssystem aus umweltfreundlichem Karton entwickelt. Einmal gefaltet sind durch die quadratische Form eine Vielzahl von verschiedenen Kombinationen möglich.
Florian Froger und Jonas Jülch, beide Medienkunst-Studenten, bilden das Team für KI-808. Dahinter steckt ein Videogame, mit dem der Spieler oder die Spielerin als Teil einer inaktiven Installation eigene Beats produzieren kann. Mit Hilfe von Motion Tracking wird die Musik per Bewegung gesteuert. Musikproduktion, Tanz und Performance können so ineinander übergehen.
Theresa Fischer studiert Kunst auf Lehramt und hatte die Idee zu einer T-Shirt-Marke von Frauen für Frauen. Heart Kill ist die feministische Antwort auf die Wünsche der spezifischen Zielgruppe in Sachen Printdesign und Passform. Durch Kollaborationen mit weiblichen Künstlerinnen kann so das Basic wieder zum Ausdruck der Persönlichkeit werden.
Die Produktdesign-Alumna Alina Isabel Mueck entwickelt ein Backup für Schwimmer in Notsituationen. Das Produkt AquaticAir bietet sowohl unerfahrenen als auch erfahrenen Schwimmern einen hilfreichen pneumtischen Auftrieb, der in minimierter Form nicht nur attraktives Wearable ist, sondern darüber hinaus lebensrettend sein kann.
Die Master-Absolventinnen für Nachhaltige Produktkulturen Anniek Vetter und Syvia Debit erarbeiten im Team mit dem Umweltingenieur Michel Riechmann ein alternatives nachhaltiges Sanitärsystem, um wertvolles Phosphor aus menschlichen Exkrementen zu gewinnen. Das Pilotprojekt Phosphorus Donation wird als öffentliche Toilette konzipiert, auf der die Besucher aufgeklärt und zu einer Spende dieser schwindenden Ressource eingeladen werden.
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