Forschung

Laborgruppe Kulturtechniken

Ein interdisziplinäres Projekt der Geschichts-, Literatur- und Medienwissenschaft in Erfurt und Weimar

Die spezifische Fragestellung der Gruppe, die zu einer Neuakzentuierung der aktuellen Kulturtechnikforschung beitragen möchte, geht von den Operationen und Praktiken der Verräumlichung aus, die allen Kulturtechniken inhärent sind. In ihrer personellen Zusammensetzung bietet die Laborgruppe ausgewählten Nachwuchwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern gemeinsam mit den beteiligten  Hochschullehrerinnen und -lehrern die Möglichkeit, Leitfragen sowie konkrete Arbeitsformen für die weitere Forschungen mit Kulturtechnikbezug zu entwickeln.

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Kompetenzzentrum Medienanthropologie (KOMA)

Das Kompetenzzentrum Medienanthropologie (KOMA) soll eine innovative und interdisziplinäre Medienanthropologie vorantreiben, die die Erforschung der Medialität, der Medienbedingtheit und Medienverfasstheit menschlicher Daseinsvollzüge ins Zentrum stellt. Dabei ist das Konzept der Anthropomedialität forschungsleitend. Anthropomedialität beschreibt mit der Verschränkung von Mensch und Medien ein eigenständiges Drittes, das jeder Unterscheidung von Mensch und Medien als deren Ursprung vorausgeht. Damit wird sowohl das mediale als auch das anthropologische Apriori abgelöst, die in ihrer Frontstellung bisher diskursbestimmend waren. Der argumentativen und experimentellen Auslotung der Möglichkeiten und Grenzen des Konzepts der Anthropomedialität gilt das besondere Forschungsinteresse.

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Betreute Promotionen

Francis Hunger: »Die Form der Datenbank. Eine medien- und kulturtheoretische Historiographie«
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Lena Serov: »Das Projekt einer Wissenskultur. Populärwissenschaftliche Filme in der Sowjetunion der 1950er und 1970er Jahre«

Franziska Reichenbecher: »Gastlichkeit als Qualität. Operationen, Relationen und Konstellationen«
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Susanne Wagner: »Die Beziehung zwischen Menschen und Dingen in postkolonialen Ausstellungen«
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Tom Ullrich: »Barrikaden als soziotechnische Artefakte und Infrastrukturen des revolutionären Paris (1830-1871)«