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beitrag :

VG Wort: Rückschrittliche (digitale) Lehre

Metacoon wird mit Sorge betrachtet – ab dem nächsten Jahr könnte es den digitalen Semesterapparat in dieser Form nicht mehr geben. Schuld daran ist die VG Wort, sagt man. Doch was steckt wirklich dahinter?

Digitalisierung ist für viele Hochschulen ein fester Bestandteil der Strategie- und Lehrvereinbarung. Nun sorgt aber eine Verwertungsgesellschaft für Unmut an den Hochschulen. Nachdem die VG Wort im Jahr 2015 ein rechtskräftiges Urteil beim Bundesgerichtshof erwirken konnte, sollen ab dem neuen Jahr für jedes Seminar pro Seite und pro Student 0,8 Cent gezahlt werden.

Für viele Hochschulen, wie auch die Bauhaus-Universität, ist das zu aufwendig und zu teuer. Der bürokratische Aufwand sei nicht zu stemmen, weswegen sich die meisten Hochschulen gegen eine Unterzeichnung des Rahmenvertrages entschieden haben. Damit fehlt ab dem neuen Jahr die rechtliche Grundlage für digitale Semesterapparate. Welche Konsequenzen das haben wird, hat uns Universitätsbibliotheksleiter Frank Simon-Ritz erklärt.

Weitere Informationen gibt es am Donnerstag, den 08.12.2016 um 10.00 Uhr im Audimax.


Redaktion & Technik: Johanna Siegemund
Interviewpartner: Frank Simon-Ritz

Bild: quattrostagioni | Flickr | CC BY 2.0

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