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beitrag :

PräsidentInnenwahl an der Bauhaus-Universität: Zwischen Qual und Wahl

Ein neues Gesicht wird ab dem nächsten Sommersemester die Bauhaus-Universität Weimar vertreten. Nach anderthalb-jähriger Suche der Findungskommission und einer dreitägigen, intensiven finalen Phase trägt der neue Präsident den Namen: Prof. Dr. Winfried Speitkamp.

Doch der Entscheidungsprozess lief keineswegs reibungslos ab. Am Mittwoch, um 19.45 ist die offizielle Kandidaten-Vorstellung zwar schon seit mehreren Stunden vorbei aber immer noch sitzen um die 40 Studierenden im Audimax und diskutieren lautstark. Über die Idee von Bauhaus und ob sie durch die Kandidierenden  vertreten wird. Inwieweit wir nach innen oder nach außen repräsentiert werden müssen. Bei der Abstimmung herrscht eine Patt-Situation. Es gibt keine klare Mehrheit, doch die Kandidierenden polarisieren.

Die Meinung, die eigentlich kein klares Votum darstellt wird am nächsten Tag an die Findungskommission weitergegeben. Auch Dekane und verschiedene Räte können ihre Meinung am vormittag abgeben.

Um 14.00 trifft sich der Senat zur Diskussion über den neuen Repräsentant. Nach einer knapp zweistündigen Diskussion steht die Entscheidung mehrheitlich fest.

Um 17.00 bestätigt der Universitätsrat das Ergebnis und damit auch den neuen Präsidenten. Sein Name: Winfried Speitkamp. Wie die Studierenden die Wahl empfunden haben,  hat Johanna Siegemund den Vorstand des StudierendenKonvents, Maximilian Wunsch gefragt. Er hat den Prozess seit zwei Wochen intensiv begleitet und die Meinung der Studierenden vertreten.

Mehr zur Wahl und dem neuen Präsidenten: Bauhaus.Journal


  • Redaktion: Johanna Siegemund  
  • Interviewpartner: Maximilian Wunsch

Foto: Martin Melcher

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