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beitrag :

Hinter den Zahlen und Fakten: Rechtsextremismus in Thüringen

Radikalisierte Mitte, moderner Antisemitismus, Rechts-Rock-Veranstaltungen und für zwielichtige Zwecke angemietete Immobilien: Innerhalb von 60 Minuten erhält man in der Kurzdokumentationsfilmreihe „‚…Keinen Meter deutschen Boden…‘ – Die extreme Rechte in Thüringen“ einen Einblick in die rechtsextreme Szene Thüringens.

120 Demonstrationen, 50 Konzerte, zahlreiche neue Organisationen — Das ist die traurige Bilanz der rechtsextremen Neo-Nazi-Szene in Thüringens 2015. Laut der Mobilen Rechtsberatung MOBIT e.V. ist die rechtsextreme Szene in Thüringen aktiver geworden.

Um mehr Menschen auf dieses Problem aufmerksam zu machen, hat MOBIT zusammen mit den FilmpiratInnen eine sechsteilige Dokumentationsreihe herausgebracht, die zu den Zahlen auch noch die dazugehörgen Bilder liefert. Wir haben mit Stefan Heerdegen von MOBIT e.V. und  Uwe Adler vom Weimarer Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus über die Gründe für die Zunahme rechtsextremer Aktivitäten, die Konzeption des Films und mögliche Lösungsansätze geredet.


Redaktion & Technik: Johanna Siegemund
Gesprächspartner: Stefan Heerdegen (MOBIT e.V.) und Uwe Adler (Weimarer Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus)

Bild: De Havilland | Flickr | CC BY 2.0

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