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The Faculty of Architecture and Urbanism sees itself as a university research institute, devoted to studying and experimenting with a broad range of new architectural and urban planning methods, theories and technologies.With research as its guiding principle, the Faculty of Architecture and Urbanism is optimally prepared to address the architectural and urban-planning challenges of the21st century and far-reaching changes resulting from demographic shifts, mobility, globalisation, multiculturalism, dwindling natural resources, etc.

Ourbroad spectrum of research ranges from urban research, applied architectural research, architectural theory and history, and environmental, energy and climate research.

Research groups, independent institutes and renowned congresses and conferences form the basis for the faculty’s predominantly international, interdisciplinary and supra-institutional oriented research activities.

Im Jahr 2016 hat die Bauhaus-Universität Weimar auf Initiative der Fakultät Architektur und Urbanistik den Forschungsschwerpunkt Planen.Bauen.Erben etabliert. Dieser bündelt Forschungsprojekte aus der Architektur-, Heritage- und Stadtforschung sowie Planungs- und Ingenieurwissenschaften, die Raum, Stadt und Architektur im Kontext sich wandelnder gesellschaftlicher Bedingungen und Herausforderungen sowie technischer Voraussetzungen erforschen und damit wesentlich zur zukunftsfähigen Gestaltung von Architektur, Stadt und Landschaft beitragen. Dank zahlreicher durch DFG, BMBF, EU oder Forschungsstiftungen geförderte Projekte mit renommierten Forschungspartnern, von ressourceneffizienter Fassadengestaltung über den Denkmalwert der Nachkriegsmoderne bis zur Entwicklung computergestützter Tools zur Stadtentwicklung im globalen Süden trägt die Fakultät damit Wesentliches zur zukunftsfähigen Gestaltung von Architektur und Stadt bei. Sie gehört hinsichtlich ihrer Forschungsleistung – mit ihren Drittmitteln pro Professur und mit Blick auf ihre hohe Zahl an abgeschlossenen Promotionen – im bundesweiten Vergleich der Planungs- und Architekturfakultäten zu den leistungsstärksten. Sie konnte in den letzten zehn Jahren die eingeworbenen Drittmittel verdoppeln.

Wesentlicher Baustein des Forschungsschwerpunkts ist das 2016 an der Fakultät Architektur und Urbanistik gegründete Graduiertenforschungszentrum, das die strukturierten Promotionsprogramme bündelt und ein Fördervolumen von insgesamt 2,5 Mio. Euro aus mehreren Forschungsprogrammen bindet. Hierzu zählen:

  • das gemeinsam mit der TU Berlin beantragte interdisziplinäre DFG-Graduiertenkolleg „Identität und Erbe“ zur Erforschung der komplexen Beziehung kulturellen Erbes und gesellschaftlichen Wandels

  • die Nachwuchsforschergruppe zur „Sozialen Wohnraumversorgung in wachsenden Metropolregionen“, gefördert durch die Hans-Böckler-Stiftung

  • “UrbanHist | 20th Century European Urbanism” als EU-gefördertes Kooperationsprojekt mit Partnern aus der Slowakei, Schweden und Spanien, in dem Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler paneuropäisch zur Geschichte der Stadt- und Raumplanung forschen

  • DAAD-geförderte internationale Promovierende des International Doctorate Program des Instituts für Europäische Urbanistik.

Wirkung und Sichtbarkeit verliehen der Forschung an der Fakultät in den letzten Jahren auch zahlreiche internationale und durch Drittmittel geförderte Konferenzen, beispielsweise:

  • „Zukunft der Innenstädte“ im Rahmen der Forschungsinitiative „Zukunftsstadt“ des BMBF im Oktober 2015

  • „Wohnen für Alle?! Perspektiven auf Stadt, Architektur und Politik“ im Mai 2016, in Kooperation mit der Hermann-Henselmann-Stiftung und gefördert durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung

  • XIII. Bauhaus-Kolloquium zum Thema „Dust and Data“ im Oktober 2016, gefördert u.a. von der DFG und vom Land Thüringen.