Konferenz „Kommunales Infrastruktur-Management“ – KIM 2026

1) Allgemeine Informationen

Für die Transformation der kommunalen Infrastrukturen zur Klimaneutralität im Zusammenspiel mit dem Abbau des in verschiedenen Infrastruktursektoren bestehenden Sanierungsstaus und einer Verstärkung der Resilienz im Bereich der Daseinsvorsorge besteht ein erheblicher Finanzierungs- und Kapitalbedarf. Die kommunalen Unternehmen und die auf kommunaler Ebene tätigen privaten Unternehmen benötigen Eigenkapitalzuführungen und es sind erhebliche zusätzliche Fremdkapitalaufnahmen erforderlich. In diesem Zusammenhang stellen sich aktuell u.a. die folgenden Fragen:

  • Welche Rolle kann dem Deutschlandfonds zukommen? 
  • Welche Möglichkeiten und Restriktionen für eine Kapitalaufnahme bieten bzw. etablieren die Kommunalordnungen der Länder
  • Welche (weiteren) Möglichkeiten sollten Bund und Länder in Betracht ziehen, um die Stadtwerke und „betroffene“ private Unternehmen zu unterstützen? 
  • Welche Rolle könnten bzw. sollten die in Betracht kommenden Instrumente im Hinblick auf die (öffentliche und / oder private) Eigentümerschaft der Unternehmen bzw. diesbezügliche Veränderungen spielen? 

Jenseits der Infrastrukturbereiche, in denen die Investitionsrefinanzierung aus den Zahlungen der Nachfrager erfolgt, ist die „Investitionsfähigkeit“ der kommunalen Ebene (auch) abhängig von der Bereitstellung von Haushaltsmitteln. Dies betrifft sowohl die kommunalen Gebietskörperschaften als auch die kommunalen (und auf kommunaler Ebene tätigen privaten) Unternehmen, die Förderungen und sonstige Zuschüsse zu ihren Investitionen erhalten. In diesem Zusammenhang spielt temporär die Bereitstellung von Mitteln aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) eine bedeutsame Rolle. Auch zu diesem Themengebiet gibt es aktuell Klärungsbedarf:

  • Inwieweit und wie lange reichen die Mittel aus dem SVIK jedoch aus, um Investitionen im erforderlichen Ausmaß und Tempo zu ermöglichen? 
  • Besteht eine ausreichende langfristige Klarheit über die erforderliche Mittelverfügbarkeit, um solide Investitionsplanungen vorzunehmen? 
  • Können und werden die Bau- und Zulieferunternehmen auf eine ausreichende Mittelverfügbarkeit vertrauen? 
  • Oder anders gefragt: Welche weiteren Reformen (ggf. auch im Bereich der „Schuldenbremse“) sollten in Betracht gezogen werden? 

In diesem Kontext und zur Diskussion der vorstehend aufgeworfenen Fragestellungen veranstalten

am 26. März 2026 (Donnerstag) von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr in Berlin (ausschließlich in Präsenz) die Konferenz „Kommunales Infrastruktur-Management“ (KIM); dabei widmet sich die diesjährige „KIM 2026“ dem Thema “Finanzierung der Transformation der kommunalen Infrastrukturen zur Klimaneutralität“. Die Konferenz richtet sich an Praktiker/innen (aus Politik, Verwaltung, Verbänden sowie Unternehmen etc.) und Wissenschaftler/innen. Kooperationspartner und Sponsor für die Durchführung der Konferenz Kommunales Infrastruktur-Management (KIM) ist der Bundesverband Öffentliche Dienstleistungen (BVÖD).

3) Anmeldung / keine Teilnahmegebühr

Die Anmeldung für die Konferenz Kommunales Infrastruktur-Management erfolgt (standardmäßig) online über diese Regstrierungs-Seite. Alternativ können Sie sich auch per Email an das Veranstaltungsteam des bvöd (veranstaltung[at]bvoed.de) anmelden; bitte geben Sie dabei Ihre Kontaktdaten an. 

Eine Teilnahmegebühr wird bei der KIM 2026 nicht erhoben. 

Die Bestätigung von Anmeldungen erfolgt unter der Voraussetzung der Verfügbarkeit freier Plätze. Bitte melden Sie sich (spätestens) bis zum 13. März 2026 an.

4) Veranstaltungsort

Die KIM 2026 findet in Berlin im VKU Forum (Invalidenstraße 91, 10115 Berlin) statt.

5) Vorträge

Im Anschluss an die KIM 2026 werden an dieser Stelle ausgewählte Vorträge zum Download zur Verfügung gestellt. 

6) Kontakt

Bei Rückfragen und für weitere Informationen zu der KIM 2026 stehen Ihnen Prof. Dr. Thorsten Beckers (thorsten.beckers[at]uni-weimar.de) sowie – speziell für organisatorische Fragen – Theresa Stopp (veranstaltung[at]bvoed.de) gerne zur Verfügung.