EasyEasyBar

Die EasyEasyBar ist eine mobiles und modulares Tresen System, das von den Künstlern Lars Blum und Henri Voss entwickelt, gestaltet und betrieben wird.

Mit der »EasyEasyBar« werden zwei Elemente miteinander verbunden. Das erste Element ist eine konkret-funktionale Installation, deren Kern aus zwei Stapelkarren besteht, die sowohl als Transportmittel aller verwendeter Utensilien und Gegenstände, als auch als Konstruktionsstützen fungieren. Mit ihnen werden je nach Veranstaltungsformat eine Küchen-/Bar-/Kiosk- oder Bühnensituation realisiert.
Hierfür wurden verschiedene Arbeitsflächenmodule gebaut, die nach Bedarf variabel mit den Stapelkarren verbunden werden. Es entsteht eine mobile Installation, die den örtlichen Gegebenheiten entsprechend angepasst werden kann. Je nach Bedingungen vor Ort, können Module passend, z.B. für einen von Elektrizität und Wasserversorgung unabhängigen Aufbau, vorbereitet werden. Durch die hohe Mobilität kann nahezu jeder Ort im öffentlichen Raum angesteuert und bespielt werden. Im Zusammenhang mit der »EasyEasyBar« soll der umliegende Ort mit simplen Mitteln zum Aufenthalts- und Veranstaltungsraum umgestaltet werden. Ein Spielort, der nach Ausrichtung der Veranstaltung seine Erscheinung anpasst.

Das zweite Element ist die Verbindung von gustatorisch-sensorischem Erleben mit diversen performativen, musikalischen und diskursiven Veranstaltungen und Ausstellungsformaten, deren Ausgangspunkt der Standort der »EasyEasyBar« ist. Formate die die EasyEasyBar realisieren sind Konzertabende, soundart listening sessions, Wandertagsküchen, Workshops, KüFa (Küche für Alle), Lesungen, Open Stage und anderes mehr.
Der Betrieb der Bar wird als eigenständiges performatives Element gedacht. Die beiden Künstler sind dabei sowohl Gastgebende als auch Performer. So kann die »EasyEasyBar« bspw. unter einem Motto (z.B. Langsamkeit; Kitsch; Stille; Grün) betrieben werden, dem sich die beiden Performer in Vorbereitung und auch während der Veranstaltung verpflichten. Der performative Charakter wird durch eine humorvolle selbstgestaltete Arbeitskleidung unterstützt. Das Credo ist immer: „Es soll möglichst easy sein.“

Fragen:

Wie kann durch einfache gustatorische Mittel Gemeinschaft erzeugt werden?
Was kann Gastgeberschaft bedeuten?
Wie können Dinge einfach und flexibel gestaltet bzw. umgestaltet werden?
Wie kann eine modulare und mobile Architektur gestaltet werden?
Welche vorhandenen Dinge können einer neuen Funktion zugeführt werden?

Quelle

Projektbeschreibung von Celine Loesche

Bild

easyeasybar

beigetragen am 01.11.2024