Retrospektive I – Herstellen

Boxes and Light – How to use Cinema4D efficiently

Ein studentisches Lehr-/Lernprojekt von Ozdemir Bogac Süyök

The aim of the seminar was to teach the basics of modelling with Cinema 4D and how to prepare scenes and render settings for quick and nice solutions. During the courses, the students learnt the general interface of Cinema 4D, the understanding of textures, how to use them efficiently and what means “rendering” with the standard tools provided by Cinema 4D. The students used their new knowledge to create short film projects.


Bauhaus.Oasen – trans-lokal vernetzen

Eine Lehrveranstaltung von Prof. Dr. Jens Geelhaar, Prof. Andreas Kästner, Prof. Bernd Rudolf und Dr.-Ing. Sabine Zierold

Dem zu erwartenden Informationsbedarf gegenüber dem »Staatlichen Bauhaus« sollte im Jubiläumsjahr 2019 mit medialen Installationen an authentischen Bauhaus-Orten begegnet werden. Potenzielle Standorte waren die Wirkungs-, Wohn- oder Repräsentationsorte der ehemaligen Bauhäusler sowie die aktuelle Adresse der Bauhaus-Universität Weimar.

Die Orte bilden ein Netzwerk und konnten im Rahmen eines Bauhaus-Spazierganges erfahren werden. Zwischen zwei Bauhaus-Orten wurde mittels physischer und digitaler Installationen die Möglichkeit zum Austausch und der Zirkulation von Informationen durch Präsenz und Interaktion der Besucher und Besucherinnen geschaffen und eine erweiterte Wahrnehmungsebene der Geschichte entwickelt.

In interdisziplinärer Teamarbeit entstanden die Projekte »Conversation with the Masters«, bestehend aus zwei interaktiven Geräten mit Namen »Walter« und »Oskar« – eine Mensch-Maschine Interaktion, das Projekt »Digital Threads«  mit Verweis auf dieTextilarbeiten am Bauhaus und das Projekt »Bauhaus Audio Walk«, ein mobiles Gerät zur Vermittlung ausgewählter Geschichten des Bauhauses für den Bauhaus Spaziergang.





Sounds Great! The unexplored Weimar

Ein studentisches Lehr-/Lernprojekt von Edoardo Antonio Tedde und Nikola Kekerovic

The goal of the project was to experience the city of Weimar through a musical approach. Besides this, the purpose was to encourage an experimental methodology even without being skilled in any music field, on the other hand using sounds as a way to develop ones senses and sensitiveness, creating a connection with the surrounding space faced in the daily life. As both Edoardo Tedde and Nikola Kekerovic have a music background (having played in the past years with different bands experiencing diverse genres of music), they arranged a digital-music workshop opened to people with or without any kind of musical skill. During the workshops participants used free digital applications for smart phones and open-source softwares for laptop to edit sounds and create songs. The workshop meetings consisted mostly in outdoor walks around Weimar to record the sounds of the city (nature, construction sites, urban environment, unarticulated/ articulated vibes) to be subsequently mixed with digital sounds during the indoor sessions in the Bauhaus-University Weimar’s spaces.


Eremitage – Die Realisierung eines Minimalwohnexperiments

Eine Lehrveranstaltung von Prof. Rainer Gumpp und Dr.-Ing. Stephan Schütz

Im Bauhaus.Semester 2018/19 widmeten sich Master-Studierende der Professur »Entwerfen und Tragwerkskonstruktion« (Fakultät Architektur & Urbanistik) minimalen Wohntypologien sowie den Bedürfnissen und Bewegungsabläufen einer Person in reduzierten räumlichen Strukturen. Neu entwickelte Funktionskonzepte, flexible Einbaumöbel und adaptierte Konstruktionen wurden untersucht und am Modell erprobt. Die Vorschläge führten zur gemeinsamen Realisierung im funktionstüchtigen Realmaßstab 1:1. Hierfür stand ein Raum im Bestandsgebäude des Projekts »Bauhaus Eins« zur Verfügung.

Der Bestandsraum hat die Abmessungen von 1,50 x 3,7 Metern. Ein an der Decke installiertes Schienensystem nimmt drei verschiebbare Wände auf, welche die Funktionen «Schlafen», «Arbeiten und Verstauen» sowie «Beleuchtung und Sichtschutz» aufnehmen. Das System erlaubt das leichtgängige Verschieben ohne Belastung des vorhandenen, unebenen Dielenbodens. Befinden sich alle Wände in ihrer Parkposition, ist nahezu der gesamte Raum frei bespielbar.
Der Einbau in den Raum erfolgte im Januar 2019, die Eröffnung fand am 7. Februar 2019 statt.