Digital Technologies in Architecture and Design
Der Masterstudiengang „Digital Technologies in Architecture and Design“ (M.Sc.) zielt unmittelbar auf den Einfluss digitaler Technologien auf die gestalterische Praxis. Der Studiengang ist entsprechend anwendungsorientiert und fakultätsübergreifend konzipiert und konzentriert sich auf die Durchdringung und Vermittlung innovativer digitaler Technologien sowie deren Wechselwirkung mit gesellschaftlichen Entwicklungen, Diskursen und Bedarfen (kulturellen, politischen, ökonomischen, ökologischen usw.). Die Absolvent*innen werden in die Lage versetzt, mit neuen digitalen Technologien umzugehen, diese zu durchdringen und interdisziplinär in Anwendung zu bringen. Dazu gehört es, digitale Innovationen in den Bereichen Bau, Planung, Medien und Gestaltung zu entwickeln sowie mit kuratorischen oder administrativen Bereichen zu verknüpfen. Die Lehre integriert dabei wissenschaftliche und wirtschaftliche Perspektiven, die darauf abzielen, innovative digitale Konzepte bis zur Unternehmensgründung in den Bereichen Nachhaltigkeit und Transformation voranzutreiben.
Der 4-semestrige Vollzeit-Masterstudiengang ist englischsprachig und international ausgerichtet und startet jährlich zum Wintersemester. Auch deutschsprachige Lehrangebote werden angeboten. Kern ist die teambasierte und anwendungsorientierte Projektarbeit. Hierzu widmen sich die Studierenden wechselnden Themen zu neuen digitalen Technologien aus unterschiedlichen Forschungs- und Anwendungsbereichen für interdisziplinäre Entwurfs- und Umsetzungsprozesse. Dabei entwickeln sie grundlegende digitale und gestalterische Kompetenzen und Fertigkeiten, eigene Ausdrucksweisen und Gestaltungsansätze (digital literacy). Hinzu kommen weitere diskurspraktische und methodische Angebote zur kritischen Verortung der untersuchten Innovationen. Medialen, experimentellen, transformativen, nachhaltigen und sozialen Aspekten gilt ein besonderes Interesse. Hierbei spielen aktuelle Themen eine Rolle wie: (i) creative digital explorations, (ii) transformative technologies, (iii) collective experiences, (iv) intelligent sys- tems, oder (v) digital sustainability.
Der Studiengang ist an der Fakultät Architektur und Urbanistik am Institut für experimentelle Architektur (bauhaus.ifex) angesiedelt, dessen Profil sich insbesondere experimenteller und anwendungsorientierter Forschung widmet. Durch die wesentliche Beteiligung der Fakultät Kunst und Gestaltung, sowie der Fakultät Medien bietet der Studiengang eine hohe Interdisziplinarität. Entsprechend lehren Professuren aller drei Fakultäten, bringen ihre spezifischen fachlichen, methodischen und didaktischen Kompetenzen in den Studiengang ein und formen so eine offene, kollektive wie interdisziplinäre Studienkultur.
Die Studieninhalte im Detail
Theorie und Geschichte der modernen Architektur:
- Allgemeine Anwendung des medientheoretischen Diskurses über Architektur
- Architektur als Mischmedium: Wahrnehmungsmaschine, Körpertechnik, semiotisches Werkzeug, Physiologie und Performativität im Raum
- Architektur in den Medien: Medialer Eindruck als prägende Kraft der Architektur
- Immersionsräume: Metaphern, Sprache und Struktur zur Ordnung und Navigation von Wissen
Design und Bauformenlehre:
- Das „Szenische“: Dramaturgie und Regie als Prozessbeispiele für den architektonischen Entwurfsprozess
- Prozessorientierte Perspektiven im (architektonischen) Entwurf/ Funktionsprozesse im architektonischen Raum
- Neue Freiheitsgrade für den Wahrnehmungsraum: Synchronisation des Ortsbezugs der Architektur und des Zeitbezugs des medialen Geschehens
- Licht als Medium (sphärische Parameter der Architektur)
- Physiologische Architektur
Methodik der Präsentation:
- Projektive Synchronisation und Verbindung zwischen technisch unterschiedlich dargestellten realen und virtuellen, medialen und architektonischen Räumen (Zeichnung, Foto, Rendering etc.), geometrische Analyse und Konstruktionsprozess
- Modellieren, Präsentieren, Simulieren
- Bildbasierte virtuelle Welten (IVR und QTVR) - Einsatzbereiche, Typen, Produktion, Tools
Interface-Gestaltung:
- Wahrnehmung, Wirkung und funktionale Aspekte von „intelligenten“ Räumen
- Interaktionskonzepte im Raum
- Verteilte, ortsabhängige Informations- und Unterhaltungsangebote
- Konzeption, Produktion und Distribution von multimedialen interaktiven Inhalten
- Dramaturgie der Interaktion im Raum
- Gestaltungskonzepte der Medien in „realen“ Gebäuden (Architektur, temporäre Bauten, Theater)
Geschichte und Theorie der Kulturtechniken:
- Geschichte der grafischen Verfahren
- Medien der architektonischen Gestaltung, Medien der Planung
- Korridore, Kanäle, Schwellen: Vom urbanen Raum bis zur Filmarchitektur
- Topographie des Biopolitischen - Raum der menschlichen Existenz
Mensch-Computer-Interaktion (HCI):
- Interdisziplinäre Teamarbeit zur Entwicklung eines funktionierenden Systems
- technische Aspekte der MediaArchitecture mit Korrelation von Software, tangible und embodied interaction und Architektur
- Prototypentwicklung von „Physical Computing“-Objekten, interaktiven Räumen oder Videomapping
- öffentliche Präsentation von Projekten im urbanen Raum und sozialen Kontext mit Nutzerforschung
Bewerbungsfristen
Bewerbungsschluss für Antragsteller der Europäischen Union (inkl. Schweiz): 25. Juni
Die Bewerbungsfrist für den Studiengang „Digital Technologies in Architecture and Design“ (M.Sc.) für Bewerber mit der Staatsbürgerschaft der Europäischen Union einschließlich der Schweiz ist der 25. Juni.
Bewerberinnen und Bewerber aus allen anderen Ländern (Nicht-EU-Bewerber): 15. Mai
Die Bewerbungsfrist für „Digitale Technologien in Architektur und Design “ (M.Sc.) für Studierende aus Nicht-EU-Ländern ist der 15. Mai. Ihre Bewerbung muss bis zu diesem Datum auf der Bewerbungsplattform Uni-Assist hochgeladen werden.
Öffnung der Bewerbungsplattformen
Die Online-Bewerbungsplattformen sind nur sichtbar, wenn sie während der Bewerbungszeiträume (Eröffnung im Februar bei Uni-Assist und im Mai beim Campusportal). Bitte beachten Sie, dass Sie sich rechtzeitig vor den Bewerbungsfristen auf den Plattformen Fristen zu registrieren. Es wird empfohlen, sich vor den Bewerbungsschluss-Fristen zu bewerben!
Bewerbung für Studierende aus der EU (inkl. Schweiz)
Bewerbungsvorraussetzungen für EU-Studierende (inkl. Schweiz)
Bewerbungsvorraussetzungen für EU-Studierende (inkl. Schweiz)
Zum Studium kann sich bewerben, wer einen studiengangspezifischen oder vergleichbaren Abschluss besitzt und folgende Bewerbungsvoraussetzungen vorweist:
- Ein mit mindestens mit „gut“ abgeschlossener studiengangspezifischer Abschluss eines vorhergehenden Hochschulabschlusses mit mindestens 180 ECTS einer deutschen Hochschule oder ein gleichwertiger Abschluss einer ausländischen Hochschule in folgenden Studiengängen bzw. Fachgebieten: Architektur, Design, Digitale Technologien, und Informatik sowie verwandte Disziplinen mit wissenschaftlicher und/oder künstlerisch-gestalterischer Ausrichtung (Bachelor-, Master- oder Diplomabschluss).
- Besondere fachliche Kenntnisse und Kompetenzen, die den Anforderungen eines weiteren berufsqualifizierenden Abschlusses genügen. Die fachspezifische Eignung für den Studiengang erfolgt durch den Nachweis der Fähigkeit zu interdisziplinärer Arbeit im Schnittstellenbereich Architektur – Design – Digitale Technologien, besonderen Fähigkeiten in theoretischer Reflexion und/oder entwurfspraktischer Anwendung sowie im Nachweis weiterer Berufsqualifikationen. Die Eignung wird anhand von adäquaten Arbeitsproben geprüft, die in einem Portfolio mit gestalterischen, visuellen und textbasierten Arbeiten sowie durch Proben aus Ihrem bisherigen Studium vorzuweisen sind. Die spezifischen Anforderungen sollen Ihre Fähigkeit zur interdisziplinären Arbeit in diesen Bereichen, zur theoretischen Reflexion und/oder entwurfspraktischen Anwendung zeigen sowie die Affinität zu digitalen Anwendungen und Methoden.
- Nachweis englischer Sprachkenntnisse auf der Kompetenzstufe B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER). Das Studienprogramm ist englischsprachig.
Einreichung der Bewerbungsunterlagen für EU-Studierende
Einreichung der Bewerbungsunterlagen für EU-Studierende
Um die Zulassung zum Studiengang zu beantragen, müssen Sie die folgenden Dokumente und Unterlagen über Uni-Assist einreichen, für das Sie sich zunächst registrieren müssen, wie im Abschnitt „Bewerbungsverfahren“, den Sie weiter unten auf dieser Seite finden, erklärt wird. Um die Zulassung zum Studiengang zu beantragen, müssen Sie die folgenden Dokumente und Unterlagen auf dem Bewerbungsportal https://campusportal.uni-weimar.de online einreichen (für das Bewerbungsverfahren sind keine Ausdrucke einzureichen):
1. Ausgefülltes Online-Bewerbungsformular im Bewerbungs-Portal
2. Ihr Motivationsschreiben in englischer Sprache | 1 Seite | unterschrieben
3. Ihr Lebenslauf (tabellarisch)
4. Als Teil Ihrer Bewerbung werden Sie gebeten, ein Portfolio als PDF-Dokument mit mindestens drei Beispielen aus Ihrem bisherigen Studium oder Ihrer beruflichen Arbeit (Portfolio) beizufügen, die idealerweise einen Bezug zu den Studieninhalten haben und Ihre persönliche Qualifikation in gestalterischen Fähigkeiten in den Bereichen Architektur - Design - digitale Technologien belegen. Das Dossier kann aus folgenden Beispielen bestehen, ist aber nicht darauf beschränkt:
- eigene Arbeiten aus dem bisherigen oder laufenden Studium (z.B. architektonische Entwürfe, Installationen, Interventionen, Interfacedesign, Projektionen, Visualisierungen, zusammengefasste Master- oder Bachelorarbeiten oder Seminararbeiten etc.)
- Arbeiten aus Praktika
- Arbeiten aus dem bisherigen Berufsleben
- selbst initiierte Projekte
- Veröffentlichungen
- ehrenamtliche Arbeit
Wir begrüßen eine kurze und präzise Beschreibung jedes Projekts in der Mappe.
Bitte fügen Sie eine Erklärung über die Urheberschaft der eingereichten Arbeiten bei. Wenn Sie eine Teamarbeit einreichen, geben Sie bitte Ihre Rolle und Ihren Beitrag innerhalb des Teams an.
Reichen Sie alle Beispiele in einer einzigen PDF-Datei mit dem Titel „Portfolio_Nachname_Vorname“ ein. Ihr Portfolio, idealerweise in einer Größe von 8 MB, sollte die Größe von maximal 25 MB nicht überschreiten.
5. Abschlusszeugnis (mit Kursen und Noten) der Hochschulzugangsberechtigung: z.B. Abitur, das Sie auch für Ihr vorangegangenes Studium benötigt haben | beglaubigte Kopie, Dokumente, die nicht in deutscher oder englischer Sprache abgefasst sind, müssen in einer beglaubigten Übersetzung in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden
6. Hochschulabschluss oder vergleichbarer Abschluss mit allen relevanten Studienergebnissen (einschließlich Lehrveranstaltungen und Noten), sofern diese nicht in den Abschlussunterlagen aufgeführt sind | beglaubigte Kopie, nicht deutsch- oder englischsprachige Unterlagen müssen in beglaubigter Übersetzung, in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden
7. Nachweis der englischen Sprachkenntnisse gemäß B2 (Mindestanforderung) des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) für Sprachen durch Zertifikate:
- TOEFL-Test, mindestens (PBT 550, CBT 213, IBT 80)
- IELTS, Band 6,0- oder andere gemäß CEFR B
- Cambridge Zertifikat, (First Certificate FCE), Note C
- vergleichbare Zeugnisse, die international anerkannt sind
Bewerber, deren Muttersprache nicht Englisch ist, müssen einen Nachweis über diese Sprachkenntnisse erbringen. Ausnahmen sind möglich, wenn ein englischsprachiger Abschluss oder ein vollständiger Abschluss aus einem englischsprachigen Land nachgewiesen werden kann.
8. Es steht Ihnen frei, weitere Dokumente wie Empfehlungsschreiben, Arbeitszeugnisse usw. hinzuzufügen, jedoch alles in einer pdf-Datei.
Es wird auch empfohlen, weitere Sprachzertifikate, insbesondere in deutscher Sprache, hinzuzufügen. Obwohl Deutsch für das Studium nicht erforderlich ist, wird Ihnen dies eine bessere Integration vor Ort ermöglichen, aber auch den Besuch von Universitätskursen, die in deutscher Sprache angeboten werden!
Nach Einreichung der Bewerbung
Wenn alle formalen Voraussetzungen erfüllt sind, prüft eine Kommission die Bewerbungen und bewertet sie als Eignungsprüfung. Die Bewerber können zu einem kurzen Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Die Bewerber werden über die Ergebnisse informiert, sowohl über die Annahme als auch über die Ablehnung. Die Zusagen gelten für das laufende und das nächste Jahr der Immatrikulation. Aufgrund der hohen Anzahl von Bewerbern bitten wir Sie, während und nach dem Prüfungsverfahren von Fragen zu den Ergebnissen abzusehen.
Bewerbung für Nicht-EU-Studierende
Bewerbungsvoraussetzungen für Nicht-EU-Studierende
Bewerbungsvoraussetzungen für Nicht-EU-Studierende
Zum Studium kann sich bewerben, wer einen studiengangspezifischen oder vergleichbaren Abschluss besitzt und folgende Bewerbungsvoraussetzungen vorweist:
- Ein mit mindestens mit „gut“ abgeschlossener studiengangspezifischer Abschluss eines vorhergehenden Hochschulabschlusses mit mindestens 180 ECTS einer deutschen Hochschule oder ein gleichwertiger Abschluss einer ausländischen Hochschule in folgenden Studiengängen bzw. Fachgebieten: Architektur, Design, Digitale Technologien, und Informatik sowie verwandte Disziplinen mit wissenschaftlicher und/oder künstlerisch-gestalterischer Ausrichtung (Bachelor-, Master- oder Diplomabschluss).
- Besondere fachliche Kenntnisse und Kompetenzen, die den Anforderungen eines weiteren berufsqualifizierenden Abschlusses genügen. Die fachspezifische Eignung für den Studiengang erfolgt durch den Nachweis der Fähigkeit zu interdisziplinärer Arbeit im Schnittstellenbereich Architektur – Design – Digitale Technologien, besonderen Fähigkeiten in theoretischer Reflexion und/oder entwurfspraktischer Anwendung sowie im Nachweis weiterer Berufsqualifikationen. Die Eignung wird anhand von adäquaten Arbeitsproben geprüft, die in einem Portfolio mit gestalterischen, visuellen und textbasierten Arbeiten sowie durch Proben aus Ihrem bisherigen Studium vorzuweisen sind. Die spezifischen Anforderungen sollen Ihre Fähigkeit zur interdisziplinären Arbeit in diesen Bereichen, zur theoretischen Reflexion und/oder entwurfspraktischen Anwendung zeigen sowie die Affinität zu digitalen Anwendungen und Methoden.
- Nachweis englischer Sprachkenntnisse auf der Kompetenzstufe B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER). Das Studienprogramm ist englischsprachig.
Einreichung der Bewerbungsunterlagen für Nicht-EU-Studierende
Einreichung der Bewerbungsunterlagen für Nicht-EU-Studierende
Um sich für unseren Masterstudiengang zu bewerben, müssen sich außereuropäische Studierende zunächst bei Uni-Assist registrieren und die folgenden Dokumente in englischer Sprache online einreichen (für das Bewerbungsverfahren sind keine Ausdrucke einzureichen), was weiter unten erläutert wird.
1. Ausgefülltes Online-Bewerbungsformular (registrieren Sie sich bei Uni-Assist, das Portal ist in der Regel Ende Februar, Ende März für Bewerbungen geöffnet).
2. Ihr Motivationsschreiben in englischer Sprache | 1 Seite | unterschrieben
3. Ihr Lebenslauf (tabellarisch)
4. Als Teil Ihrer Bewerbung werden Sie gebeten, ein Portfolio als ein PDF-Dokument mit mindestens drei Beispielen aus Ihrem bisherigen Studium oder Ihrer eigenen beruflichen Arbeit (Portfolio) beizufügen, die idealerweise einen Bezug zu den Studieninhalten haben und Ihre persönliche Qualifikation in gestalterischen Fähigkeiten in den Bereichen Architektur - Design - digitale Technologien belegen. Das Dossier kann aus folgenden Beispielen bestehen, ist aber nicht darauf beschränkt:
- eigene Arbeiten aus dem bisherigen oder laufenden Studium (z.B. architektonische Entwürfe, Installationen, Interventionen, Interfacedesign, Projektionen, Visualisierungen, zusammengefasste Master- oder Bachelorarbeiten oder Seminararbeiten etc.)
- Arbeiten aus Praktika
- Arbeiten aus dem bisherigen Berufsleben
- selbst initiierte Projekte
- Veröffentlichungen
- ehrenamtliche Arbeit
Wir schätzen eine kurze und präzise Beschreibung jedes Projekts in der Mappe.
Bitte fügen Sie eine Erklärung über die Urheberschaft der eingereichten Arbeiten bei. Wenn Sie eine Teamarbeit einreichen, geben Sie bitte Ihre Rolle und Ihren Beitrag innerhalb des Teams an.
Reichen Sie alle Beispiele in einer einzigen PDF-Datei mit dem Titel „Portfolio_Nachname_Vorname“ ein. Ihr Portfolio, idealerweise in einer Größe von 8 MB, sollte die Größe von maximal 25 MB nicht überschreiten.
5. Abschlusszeugnis (mit Kursen und Noten) der Hochschulzugangsberechtigung: z.B. Abitur, das Sie auch für Ihr vorangegangenes Studium benötigt haben | beglaubigte Kopie, Dokumente, die nicht in deutscher oder englischer Sprache abgefasst sind, müssen in einer beglaubigten Übersetzung in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden
6. Hochschulabschluss oder vergleichbarer Abschluss mit allen relevanten Studienergebnissen (einschließlich Lehrveranstaltungen und Noten), sofern diese nicht in den Abschlussunterlagen aufgeführt sind | beglaubigte Kopie, nicht deutsch- oder englischsprachige Unterlagen müssen in beglaubigter Übersetzung, in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden
7. Nachweis der englischen Sprachkenntnisse gemäß B2 (Mindestanforderung) des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) für Sprachen durch Zertifikate:
- TOEFL-Test, mindestens (PBT 550, CBT 213, IBT 80)
- IELTS, Band 6,0- oder andere gemäß CEFR B
- Cambridge Zertifikat, (First Certificate FCE), Note C
- vergleichbare Zeugnisse, die international anerkannt sind
Bewerber, deren Muttersprache nicht Englisch ist, müssen einen Nachweis über diese Sprachkenntnisse erbringen. Ausnahmen sind möglich, wenn ein englischsprachiger Abschluss oder ein vollständiger Abschluss aus einem englischsprachigen Land nachgewiesen werden kann.
8. Es steht Ihnen frei, weitere Dokumente wie Empfehlungsschreiben, Arbeitszeugnisse usw. hinzuzufügen, jedoch alles in einer pdf-Datei.
Es wird auch empfohlen, weitere Sprachzertifikate, insbesondere in deutscher Sprache, hinzuzufügen. Obwohl Deutsch für das Studium nicht erforderlich ist, wird Ihnen dies eine bessere Integration vor Ort ermöglichen, aber auch den Besuch von Universitätskursen, die in deutscher Sprache angeboten werden!
Nach Einreichung der Bewerbung
Wenn alle formalen Voraussetzungen erfüllt sind, prüft eine Kommission die Bewerbungen und bewertet sie als Eignungsprüfung. Die Bewerber können zu einem kurzen Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Die Bewerber werden über die Ergebnisse informiert, sowohl über die Annahme als auch über die Ablehnung. Die Zusagen gelten für das laufende und das nächste Jahr der Immatrikulation. Aufgrund der hohen Anzahl von Bewerbern bitten wir Sie, während und nach dem Prüfungsverfahren von Fragen zu den Ergebnissen abzusehen.
Das Bewerbungsverfahren für Nicht-EU-Studierende
Das Bewerbungsverfahren für Nicht-EU-Studierende
Wenn Sie sich vergewissert haben, dass Sie die Voraussetzungen erfüllen und sich für den Masterstudiengang „Digital Technololgies in Architecture and Design DTAD (M.Sc.)“ bewerben können, können Sie sich über Uni-Assist bewerben, das in der Regel Ende Februar für Bewerbungen in unserem Studiengang geöffnet wird.
Anmeldung
Um den Bewerbungsprozess zu starten, registrieren Sie sich bei Uni-Assist.
Sie werden aufgefordert, Ihre persönlichen Daten einzugeben und ein Konto für die weitere Nutzung einzurichten. Sobald Sie alle Informationen eingegeben haben, wird Ihnen ein Link zugesandt, mit dem Sie Ihr Konto aktivieren können. Bei der Aktivierung Ihres Kontos werden Sie aufgefordert, weitere Details einzugeben. Nach diesem Schritt können Sie nach dem Masterstudiengang „Digital Technololgies in Architecture and Design“ suchen.
Studienangebote
Mit dieser Suchmaske können Sie Ihre Suche nach dem Masterstudiengang, für den Sie sich bewerben möchten, eingrenzen. Geben Sie z. B. den Namen der Hochschule ein und wählen Sie Master als gewünschten Abschluss.
Bewerbung erstellen
Wenn Sie sich für den richtigen Studiengang entschieden haben, ist es an der Zeit, Ihre Bewerbung zu erstellen. Dazu werden Ihnen weitere Fragen gestellt. Nachdem Sie alle erforderlichen Dokumente hochgeladen haben, werden Sie aufgefordert, Ihr Formular auszudrucken und online einzureichen.
Anmeldeschluss: 15. Mai
Die Bewerbungsfrist im Studiengang „Digital Technololgies in Architecture and Design DTAD (M.Sc.)“, der jeweils zum Wintersemester startet, ist der 15. Mai eines jeden Jahres für Nicht-EU-Studierende. Das bedeutet, dass alle Unterlagen bis spätestens zu diesem Datum auf der Bewerbungsplattform von Uni-Assist eingereicht werden müssen! Für einen reibungslosen Ablauf wird eine frühere Bewerbung empfohlen!
Zulassung und weitere Schritte
Ein Studienbeginn ist nur zum Wintersemester (Semesterbeginn 1. Oktober) möglich.
Zuvor ist die Einschreibung notwendig, die bis zum 30. September erfolgt. Immatrikulationsfristen für erfolgreiche Bewerber ist der 30. September und Studienstart der 1. Oktober.
Prüfung der eingegangenen Bewerbungen
Sie werden zwischen Mitte und Ende Juli über die Ergebnisse Ihrer Bewerbung informiert. Aufgrund der hohen Anzahl von Bewerbungen bitten wir die Bewerber, von Anfragen zu den Ergebnissen abzusehen! Sie werden informiert, sobald der Prüfungsausschuss die Prüfung der eingegangenen Bewerbungen abgeschlossen hat.
Gültigkeit der Zulassung
Wenn Sie einen Zulassungsbescheid erhalten, gilt dieser für 2 Kalenderjahre. Erfolgreiche Bewerbungen, die beispielsweise im Jahr 2024 für einen Studienbeginn am 1. Oktober 2024 zugelassen wurden, können diesen Bescheid auch für einen Studienbeginn im darauf folgenden Jahr, d. h. zum 1. Oktober 2025, verwenden. Wenn Sie dies beabsichtigen, informieren Sie bitte den akademischen Koordinator von IUDD / DTAD baldmöglichst nach Erhalt der Zusage.
Ablehnung
Ablehnungen werden Bewerber und Bewerberinnen mitgeteilt, die die allgemeinen oder besonderen Zulassungsbedingungen nicht erfüllen.
Zulassung + Einschreibung (Immatrikulation)
Wenn Ihre Bewerbung positiv beschieden wurde, erhalten Sie kurz darauf auch den offiziellen Zulassungsbescheid der Universität . Mit diesem Dokument können Sie alle behördlichen Angelegenheiten wie z. B. Visumsangelegenheiten usw. erledigen. Der Bescheid ist eine Voraussetzung dafür, dass Sie sich an der Universität für Ihren Masterstudiengang einschreiben können. Erst wenn Sie sich eingeschrieben haben, werden Sie tatsächlich Student des Studiengangs.
Studienabschluss
Die Eintragungsvoraussetzungen der Architektenkammern sind nicht ausschließlich an den erworbenen akademischen Grad gekoppelt. Entsprechend wird der Masterstudiengang aufgrund seiner sehr interdisziplinären Ausrichtung zurzeit nicht als kammerfähiges Angebot in der Architektenkammer geführt. Er ist entsprechend berufsbefähigend, jedoch nicht berufsqualifizierend. Der Abschluss erfüllt also nicht automatisch die Voraussetzungen für die Aufnahme in die Architektenkammer und somit für die Eintragung als „Architekt*in“ oder "Stadtplaner*in". Länderkammern können jedoch im Rahmen einer Einzelfallprüfung z.B. auf Grundlage des ersten Hochschulabschlusses oder nachweisbarer Praxistätigkeit, prüfen, ob der Abschluss trotz fehlender direkter Kammerfähigkeit für eine Kammereintragung anerkannt werden kann.
Studienkosten
Es gibt keine Studiengebühren, aber einen kleinen Semesterbeitrag, der auch die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Deutschland (Deutschlandticket) sowie ein bezuschusstes Essen in der Mensa abdeckt. Wie in jedem Studium, können darüber hinaus während des Semesters in einigen Modulen wie in Projekten Materialkosten oder Kosten für Exkursionen (Reise und Übernachtung) anfallen.
Studiengangsleiter
Dr.-Ing. Reinhard König
Lehrstuhlinhaber (komm.)
Team
Martin Hesselmeier
martin.hesselmeier[at]uni-weimar.de
Jasper Cepl
jasper.cepl[at]uni-weimar.de
Jan Sebastian Willmann
jan.willmann[at]uni-weimar.de
Thomas Pearce
thomas.pearce[at]uni-weimar.de
Eva Hornecker
eva.hornecker[at]uni-weimar.de
Bernd Froehlich
bernd.froehlich[at]uni-weimar.de
Charles Wüthrich
charles.wuethrich[at]uni-weimar.de
Benno Stein
benno.stein[at]uni-weimar.de
Henning Schmidgen
henning.schmidgen[at]uni-weimar.de
Volker Rodehorst
volker.rodehorst[at]uni-weimar.de
Jan von Brevern
jan.brevern[at]uni-weimar.de
Gianluca Pandolfo
gianluca.pandolfo[at]uni-weimar.de
Profile
Manuela Klaut
manuela.klaut[at]uni-weimar.de
Profile
Andreas Jakoby
andreas.jakoby[at]uni-weimar.de
Dean of studies
Max Neupert
max.neupert[at]uni-weimar.de
Profile
Sven Schneider
sven.schneider[at]uni-weimar.de
Profile
Benjamin Burse
benjamin.burse[at]uni-weimar.de
Profile
Matthew John Lloyd
matthew.john.lloyd[at]uni-weimar.de
Guest Lecturer
Caroline Gottwald-Lieder
caroline.gottwald-lieder[at]uni-weimar.de
Profile
Rubi Richter
rubi.richter[at]uni-weimar.de
Profile
Bernhard Stratmann
bernhard.stratmann[at]uni-weimar.de
Profile
Frank Eckardt
frank.eckardt[at]uni-weimar.de
Website of the chair
Profile
Dulmini Perera
dulmini.perera[at]uni-weimar.de
Profile
Brian Clark
brian.larson.clark[at]uni-weimar.de
Profile
Alexander König
alexander.koenig[at]uni-weimar.de
Profile
Clemens Wegener
clemens.wegener[at]uni-weimar.de
Profile
Jesús Velaquez Rodriguez
jesus.velazquez.rodriguez[at]uni-weimar.de
Profile
Masterarbeit (Thesis)
Freie Themen
Die Themen im Schnittstellenbereich Architektur - Medien werden wissenschaftlich und/ oder künstlerisch-gestalterisch bearbeitet und nach individueller Absprache interdisziplinär betreut. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an einen Mitarbeiter*innen der Professuren.
Vor der Anmeldung zur Masterarbeit
Vor der Anmeldung der Masterarbeit lesen Sie bitte in der für Sie geltenden Prüfungsordnung die Paragraphen Voraussetzung, Anmeldung, Durchführung, Betreuung und Bewertung der Masterarbeit durch.
Anmeldung der Masterarbeit
Zur Anmeldung der Masterarbeit reichen Sie die zwei folgenden Formulare im Prüfungssekretariat ein:
- Antrag auf Zulassung zur Abschlussarbeit (Original bitte im Prüfungsamt einreichen)
- Ablaufplan Thesis Studiengang Master MediaArchitecture
Eigenständigkeitserklärung
Bitte vergessen Sie nicht, dass die Einreichung der Masterarbeit die von Ihnen unterschriebene Eigenständigkeitserklärung beinhalten muss!
Thesen Archiv
Studien- und Prüfungsordnung
Die zu erbringenden Studien- und Prüfungsleistungen sind im Studienplan sowie im Leistungskatalog der Studien- und Prüfungsordnung des Master-Studiengangs geregelt. Diese Ordnungen sind die offizielle rechtlich bindende Grundlage Ihres Studiums. Im Zweifel gilt, was dort steht – auch wenn andere Seiten es einfacher erklären.
Studienordnung
Prüfungsordnung
Forschung
Mediacity
Mediacity
Innerhalb des Projekts soll untersucht werden, in welcher Weise durch die sich ständig weiter entwickelnden Informations- und Kommunikationstechnologien sich neue Möglichkeiten der räumlich orientierten Nutzung ergeben. Drei Themengebiete werden zentral bearbeitet werden: a. Wissensorientierte lokale Ökonomien und städtische Gesellschaften; b. Nutzung neuer Medien in der Praxis von Architektur, Stadtplanung, Flächen- und Raumplanung sowie c. notwendige politische und soziale Voraussetzungen für den sozial ausgewogenen Gebrauch der neuen Technologien.
Ziel von Mediacity ist die langfristige Etablierung dieser Forschungsfelder in der Ausbildungs- und Forschungslandschaft in Europa. Aus diesem Grunde hat die Europäische Kommission im Rahmen des Marie Curie-Programms „Transfer of Knowledge“ der Bauhaus-Universität Weimar ca. 0,6 Mill. Euro zur Verfügung gestellt. Mit diesen Mitteln soll gewährleistet werden, dass der neue Forschungs- und Ausbildungsschwerpunkt in drei Phasen etabliert werden kann: Schaffung einer Wissensbasis, Erprobung von konkreten Forschungsansätzen in lokalen und regionalen Projekten und die universitäre Institutionalisierung. Die drei Phasen sollen durch die Unterstützung von sechs international renommierten Wissenschaftlern aus den drei integrierten Forschungsbereichen (Architektur, Medien, Stadtforschung) angeschoben werden. Über den Masterstudiengang MediaArchitecture und ein entsprechendes Doktorandenprogramm wird die Institutionalisierung des Schwerpunktes Mediacity anvisiert. Zur Umsetzung des Vorhabens und zur langfristigen Etablierung wird ein Institut geplant. Ziel ist eine enge Verknüpfung von praxisorientierte Forschung und Ausbildung sowie deren Anbindung an die internationalen Entwicklungen auf dem Gebiet der neuen Medien. Kernstück des Projektes ist daher die Anwerbung von international anerkannten Experten auf den Forschungsgebieten (E-City, Architecture by Media und Knowledge Economy).
Das Projekt wird von Seiten der Architektur durch Prof. Dipl.-Ing. Dipl.-Des. Bernd Rudolf und auf Seiten der Medienwissenschaften von Prof. Dr. sc. hum. Jens Geelhaar geleitet. Die Stadtforschung wird von Jun.-Prof. Dr. Frank Eckardt eingebracht, der auch die Projektkoordination vertritt.
The Barracks: Utopia of modernity and biopolitical practice
The Barracks: Utopia of modernity and biopolitical practice
Die transportable Baracke ist eine signifikante Gebäudeform der Moderne, in ihr überlagern sich gesellschaftliche, technologische und kulturelle Koordinaten dieser Epoche. Ihr modulares Konstruktionsprinzip und der damit verbundene Anspruch auf universelle Nutzbarkeit z.B. als Lagerarchitektur sind nur einige Stichworte dafür. Die Baracke hat den politischen Raum der Moderne in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entscheidend mitgeprägt. Bei militärischen und zivilen Mobilmachungen war sie ebenso wenig verzichtbar wie bei biopolitisch motivierten Festsetzungen großer Menschengruppen für begrenzte Zeit. Aber nicht nur für Soldaten, Gefangene, Vertriebene oder Katastrophenopfer diente die Baracke als Behausung. Mit diesem Gebäudetyp verbinden sich auch viele andere Nutzungen, etwa als Kinosaal, Kurheim, Verwaltungsbüro oder als Repräsentationsarchitektur des deutschen Kaisers.
Das Projekt fragt nach dem Einfluss, den die Baracke auf die Konstituierung des politischen Raumes der Moderne hatte. Es wird sich dem komplexen Gegenstand über die konkrete Geschichte der weit verbreiteten Doecker-Baracken nähern, die die Firma Christoph & Unmack (Niesky) hergestellt hat. An Beispielen aus der umfangreichen Produktpalette von Europas größter Holzbaufirma lassen sich wichtige Konzepte der Moderne diskutieren und theoretisch fundieren. Fragen nach Sozialfürsorge und Sozialkontrolle, Sicherheit und Ordnung, Hygiene und Bio-Politik spielen dabei ebenso eine Rolle wie Architektur als normiertes und serielles Produkt.
Digital Museum Oßmannstedt
Digital Museum Oßmannstedt
Im Rahmen der Restaurierung des Wielandgutes Oßmanstedt soll ein digitales Museum in die Ausstellung integriert werden. Der Einsatz von digitalen Medien ist so geplant, dass die Technik hinter dem Werk zurücktritt und sich aus der Wahrnehmung des Benutzers verflüchtigt und somit die gewachsene Aura des Ortes gewahrt wird. Der Besucher erhält als Konsequenz personalisierte, tragbare Informationsgeräte in Form von PDAs. Diese unterbreiten ein Angebot in Abhängigkeit von der Bewegung des Besuchers im Raum oder seiner aktiven Eingabe. Dadurch wird der Raum erlebbar gestaltet. Bleibt der Besucher an dafür eigens bestimmten Orten stehen, so erhält er hier die spezifische Nachricht abhängig von seinem Interessenniveau welches er vorgibt. Inhalte der Informationsgestaltung – Text, Video, Audio – lassen sich individuell archivieren und auf Wunsch mit nach Hause nehmen (Druck, Brennen einer CD).
Die Umsetzung erfolgt mit Mitteln der Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen und wird co-finanziert durch das von der EU geförderte Projekt Hermes (Heritage and New Media for Sustainable Regional Development).
Projektleitung:
Prof. Dr. sc. hum. Jens Geelhaar, Professur Interface Design
Instant Messenger infrastructure
Instant Messenger infrastructure
Instant Messenger Anwendungen unterstützen informelle und spontane Kommunikation zwischen eingeloggten Benutzern/Benutzerinnen. In diesem Projekt soll eine Client-Server-Infrastruktur für Instant Messenging konzipiert und implementiert werden. Dazu werden zu Beginn in einer Seminarreihe einige bereits verfügbare Instant Messenger betrachtet (insbesondere die Stärken und Schwächen deren Funktionalität und Benutzungsschnittstellen sowie Implementation).Dann wird ein Konzept für eine offene Infrastruktur erstellt, welches schließlich sowohl Server- als auch Client-seitig implementiert wird.
In einem zweiten Schritt soll die entstandene und auf Java basierende Infrastruktur konzeptionell ausgebaut und weiterentwickelt werden. Besondere Schwerpunkte sind hierbei die Darstellung von Kontakten und deren Verfügbarkeiten, die Benachrichtigung von Online-BenutzerInnen und die Multiprotokollfähigkeit - also der Möglichkeit, über verschiedene Protokolle mit anderen Instant Messengern (wie z. B.: ICQ) zu kommunizieren. Weitere wichtige Aspekte sind die Sammlung von Daten über die Aktivitäten der BenutzerInnen am Computer, um die Benutzer entsprechend Ihrer aktuellen Situation mit den richtigen Informationen versorgen zu können.
Dieses Forschungsprojekt hat daher u.a. als Ziel, Plugins für die bestehende Infrastruktur zu entwickeln, welche Informationen aus dem Betriebssystem und den Anwendungen über die BenutzerInnen sammeln und analysieren. Besondere Aspekte sind hierbei u.a. Multi-Hierarchy Logging und Native Extensions in Java.
Projektleitung:
Prof. Dr. Tom Gross, Professur Computer Supported Cooperative Work (CSCW)
Sens-sation
Sens-sation
Anhand von Sensoren können in einem Raum die Helligkeit, Bewegung, Temperatur usw. erfasst werden. Basierend auf diesen Informationen kann der Zustand des Raumes beschrieben werden und daraus wiederum wichtige Informationen über den aktuellen Zustand eines Raumes und den Stand des Kooperationsprozesses abgeleitet werden (z.B.: ein Benutzer befindet sich gerade in seinem Büro oder in einem Besprechungszimmer findet gerade eine Besprechung statt).
In diesem Projekt sollen Kenntnisse im Ubiquitous Computing vertieft werden und eine Client-Server-Infrastruktur zum Steuern von Sensoren sowie Abfragen und Darstellen von Sensoreninformationen entwickelt werden. Der Server soll dabei verschiedene Schnittstellen unterstützen, insbesondere eine Schnittstelle für mobile Endgeräte.
In einem zweiten Schritt soll die entstandene Infrastruktur konzeptionell ausgebaut und weiterentwickelt werden. Besondere Schwerpunkte liegen dabei auf der semantischen Auswertung von Sensordaten und Heuristiken zur Situationserkennung sowie auf der Gestaltung einfacher Benutzeroberflächen für die Ansteuerung der Sensoren.
Projektleitung:
Prof. Dr. Tom Gross, Professur Computer Supported Cooperative Work (CSCW)
Projektarchiv
Fragen zum Studium?
Dipl.-Ing. (FH) Philippe Schmidt M.Sc.
Koordinator
Dr.-Ing. Reinhard König
Lehrstuhlinhaber (komm.)
Annett Wagner
Administration
Fragen zur Immatrikulation?
Dezernat Studium und Lehre
Prüfungsausschuss Master DTAD