Release Event @ Summaery 2018

 

Das Leben erhält seine Dynamik und seinen sich stetig entwickelnden Charakter aus dem Verhältnis von Gesetz und Wirrwarr, Regelmäßigkeit und Zufall. Keine Ordnung ist absolut oder auf ewig in Stein gemeißelt. In einer komplexen Welt, wo die politische Realität einem ständigen Wandel unterliegt und uns mit überraschenden Phänomenen konfrontiert, setzt sich die achte Ausgabe der eject sowohl mit dem zerstörerischen als auch mit dem schöpferischen Potential des Chaos auseinander. Wir stellen uns mit schriftlichen und visuellen Beiträgen der Frage nach der Unordnung in unserem Leben und wie wir als Menschen daran wachsen können.

Die Antworten und Ideen dazu gibt es druckfrisch in Form der achten Ausgabe bei unserer Release:
Im Rahmen der Summaery und der Mastertagung des Fachbereiches Medienwissenschaft

am Freitag, dem 13.07.2018 von 18-20.30 Uhr
in der Villa Dürckheim (IKKM) in der Cranachstrasse 47
– dazu Erfrischungen!

Das Chaos freut sich auf euch und wir uns mit.

EJECT VIII – Call for Entries

Züge verspäten sich, Festplatten versagen und Dämme brechen. Selbst in hochorganisierten Umgebungen offenbart sich bei näherer Betrachtung schnell ein gewaltiges Durcheinander. Wenngleich die Moderne immer wieder als massive Ausweitung verschiedenster Kontrollapparate und -technologien beschrieben worden ist, lässt sich nicht leugnen, dass sich unterhalb fein gerasteter Ordnungsstrukturen stets etwas seinen Weg bahnt, das sich nicht im Zaum halten lässt: Chaos!

In einer Zeit, in der Trump, Brexit und scheiternde Regierungsbildungen zu Etiketten einer aus den Fugen geratenen Welt erklärt werden, möchte die EJECT einen genaueren Blick in die stets gegenwärtigen Dynamiken des Chaos wagen: Bergen Kontrollinstrumente ihre eigenen chaotischen Potenziale? Welche Reaktionen und Umgangsweisen provoziert das Chaotische? Kann aus der Unruhe gar eine neue Ordnung entstehen?

Die EJECT freut sich auf eure wissenschaftlichen und künstlerischen Beiträge zum Thema „Chaos“!

Maßnahmen zur Eindämmung des redaktionellen Chaos:
– Maximal 20.000 Zeichen / 10 Bilder
– bis zum 31.03.2018
– an eject@m18.uni-weimar.de

Eject VII: Call for Papers – das Kleine

Der Tropfen bringt das Fass zum Überlaufen. Elementarteilchen kreisen in riesigen Collidern. Der Whistleblower lenkt die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit. Ebola-Viren müssen mit globalen Schutzmaßnahmen bekämpft werden. Kleingedrucktes wird ahnungslosen Kunden zum Verhängnis. Und ohnehin steckt der Teufel im Detail!

Das Kleine entfaltet ungeahnte Kräfte und wird zum Mittelpunkt komplexer Zusammenhänge. Dabei ist das Kleine stets eine Frage der Relation: Klein ist, was nicht groß ist. Ein solches Ins-Verhältnis-setzen kann unterschiedliche Formen annehmen und verschiedenste Arten von Kleinem, Kleinheit und Kleinigkeiten produzieren. Welche Struktur-, Lese- und Ordnungsfolgen gehen damit einher? Welche ästhetischen und politischen Potenziale ruhen im Kleinen und unter welchen Bedingungen drohen sie zu kippen?

Die Eject sucht dieses Jahr Beiträge zum Kleinen. Maximal 20.000 Zeichen bis 31.03.2017 an eject@medien.uni-weimar.de.

 

Call for Paper – Ausgabe 6

Das Experiment ist etwas, das es nicht nur zu untersuchen, sondern allererst aufzustellen gilt. Es ist gleichermaßen Theorie und Praxis, Kulturtechnik und Methode. Etwas, das Reaktionen, Wechselwirkungen oder Katalysatoren bedingt und hervorbringt. Ob im Labor sorgsam arrangiert oder im Vorübergehen ganz zufällig entstanden, der experimentelle Prozess ist einer, der stets im Entstehen begriffen ist und in seinem Verlauf Ergebnisse produziert.

Als wissenschaftliche Arbeit, die das Experiment aus der Beobachterperspektive bestimmt oder als ästhetische Form, die sich in der Dynamik zwischen Ordnung und Chaos entwickelt: Im Experiment liegt das Potential, bereits bestehende Diskurse und Deutungsmuster durch eigene Versuchsanordnungen zu prüfen.

Die EJECT – Zeitschrift für Medienkultur Weimar sucht eure Beobachtungen und Untersuchungen, Abbrüche und Wiederholungen, Ergebnisse und Skizzen in maximal 20.000 Zeichen bzw. maximal zehn Bildern. Alles andere steht euch offen!

Einreichungen bis 31.3.2016 an: eject@medien.uni-weimar.de