Produktdesign M.A.
Über den Studiengang
Der Master of Arts in Produktdesign bietet Studierenden den Raum zur Weiterentwicklung und Vertiefung ihrer eigenen gestalterischen Haltung sowie zur Positionierung gegenüber gegenwärtigen und zukünftigen Aufgaben. Recherche, Analyse und die Präzisierung entsprechender fachlicher Kontexte und Zusammenhänge werden vorausgesetzt.
Im integrierten Projektstudium des »Weimarer Modells« bildet das Projekt die zentrale Studieneinheit, ergänzt durch wissenschaftliche Seminare sowie Werkstatt- und Fachmodul, die weitgehend an den Projekterfordernissen ausgerichtet sind. Das Masterstudium dient der vertieften praktischen und theoretischen Erforschung eigens entwickelter Fragestellungen, die engmaschig und individuell von den Lehrenden des Studiengangs betreut werden.
Dabei ermöglicht das Studium eine breite Themenwahl über die professorale Expertise hinaus, unter anderem in den Bereichen Industriedesign, Design und Management, Emerging Technologies and Design, Transformation Design sowie Designtheorie und Designforschung. Darüber hinaus wird ein inter- und transdisziplinärer Austausch gefördert, insbesondere durch die Zusammenarbeit mit anderen Fakultäten, Industriepartner*innen und externen Stakeholder*innen.
In einer Atmosphäre des Miteinanders und Nebeneinanders innerhalb des gesamten Studiengangs entstehen auf dem Campus Projekte, die auf die eigene gestalterische Praxis vorausdeuten. In einer Umgebung lebendiger Studienkultur mit hervorragend ausgestatteten Werkstätten, Laboren und Studios können sich Studierende für die Betreuung ihrer Projekte an die Professuren wenden. Zudem haben sie die Möglichkeit, ihre Arbeit im Kolloquium für Masterprojekte zu präsentieren.
Die Regelstudienzeit umfasst einschließlich der Masterarbeit zwei Semester, das Studium kann nur zum Wintersemester begonnen werden.
Sekretariat Produktdesign
Caroline Gottwald-Lieder
Sekretariat im Studiengang Produktdesign
Je nach Bachelorabschluss: Brückensemester
Wie lange das Masterstudium dauert, hängt von Ihrem ersten Hochschulabschluss ab. Mit einem achtsemestrigen Bachelor steigen Sie direkt in den zweisemestrigen Master ein. Mit einem siebensemestrigen Bachelor ist ein Brückensemester vorgesehen, mit einem sechssemestrigen Bachelor sind es zwei. In dieser Zeit ergänzen Sie fachliche und wissenschaftliche Grundlagen. Zugleich bereiten Sie sich auf die Arbeit in Ihrem gewählten Studienschwerpunkt vor.
Projektsemester
Im Projektsemester bearbeiten Sie in Ihrem gewählten Studienschwerpunkt eine eigene gestalterische Fragestellung. Daraus entwickeln Sie ein Masterprojekt und führen es vom Entwurf bis zur Ausarbeitung. Fach- und Wissenschaftsmodule begleiten den Prozess und schärfen Ihre methodischen und theoretischen Fähigkeiten.
Abschlusssemester: Masterarbeit
Im Abschlusssemester entwickeln und verwirklichen Sie Ihre Masterarbeit. Sie bearbeiten eine eigenständige gestalterische Fragestellung und führen Entwurf, Reflexion und Dokumentation zusammen. Zur Masterarbeit gehören auch die Präsentation und Verteidigung Ihrer Ergebnisse.
Bewerbungsverfahren
Die Bewerbung für alle Studiengänge der Fakultät Kunst und Gestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar findet ausschließlich digital über das Bauhaus.CampusPortal statt. Registrierungen für die Eignungsprüfungen sind ab – Achtung NEU – 2. Februar des Jahres möglich. Bitte schließen Sie Ihre Bewerbung mit dem Upload aller nötigen Dokumente bis zum 31. März ab.
Für die Bewerbung zur Eignungsprüfung sind folgende Unterlagen über unser Bauhaus.CampusPortal hochzuladen:
- Hochschulzugangsberechtigung (Abitur)
- ein tabellarischer Lebenslauf
- ein Motivationsschreiben von ca. einer DIN A4-Seite, das den Studien- und Berufswunsch sowie einen Studienschwerpunkt erkennen lässt
- eine Mappe bzw. Portfolio mit eigenen gestalterischen Arbeiten
- eine Zeugniskopie des gestalterischen Hochschulabschlusses (Bachelor, Diplom oder vergleichbarer Abschluss)
- Kopie ihres Personalausweises oder Reisepasses
- Passbild (für die eventuelle Erstellung Ihres Studierendenausweises)
Die Eignungsprüfungskommission des Studienganges trifft nach Sichtung der Ihrer Bewerbungsunterlagen eine Vorauswahl. Wer in die Vorauswahl gelangt, wird zu einem Eignungsgespräch eingeladen. Das Ergebnis der Eignungsprüfung wird Ihnen spätestens vier Wochen nach Abschluss der Prüfung schriftlich mitgeteilt. Weitere Details zur Eignungsprüfung regelt die Eignungsprüfungsordnung.
Sprachanforderungen
Für internationale Studienbewerber*innen gilt:
Voraussetzung für die Zulassung zum Studium sind Deutschkenntnisse auf Niveau C1 (DSH 2 oder TestDAF TDN 4). Bei Fragen zum Nachweis Ihrer Sprachkenntnisse wenden Sie sich bitte an die Kolleg*innen im Dezernat Studium und Lehre: studium[at]uni-weimar.de
Bitte beachten Sie, dass das Bestehen der Eignungsprüfung noch keine automatische Zulassung zum Studium bedeutet. Bitte fügen Sie Ihren Bewerbungsunterlagen einen aktuellen Sprachnachweis bei, der erkennen lässt, dass Sie das geforderte Sprachniveau spätestens zu Ihrer Immatrikulation erreichen.
Nach dem Studium
Das Studium Produktdesign bereitet auf eine Arbeitswelt vor, in der Gestaltung, Technik, Forschung und gesellschaftliche Verantwortung eng zusammenwirken. Die Studierenden erwerben Fähigkeiten, die in vielen Bereichen gefragt sind: gestalterisches und technisches Denken, ein sicherer Umgang mit Materialien und digitalen Werkzeugen, Problemlösungskompetenz, Teamfähigkeit und die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen.
Absolvent*innen des Studiengangs Produktdesign arbeiten unter anderem in folgenden Bereichen:
- Industriedesign und Produktentwicklung
- Nachhaltiges und transformatives Design
- Ergonomie und Human-Centered Design
- Möbel- und Interieurdesign
- Transportation- und Fahrzeugdesign
- Design digitaler Produkte
- Design für Medizinprodukte
- Ausstellungsdesign
- Designberatung
- Design- und Innovationsmanagement
- projektbezogene Arbeit im öffentlichen Sektor
- Selbstständigkeit und Kreativwirtschaft
- Forschung und Lehre
Die beruflichen Wege nach dem Studium sind vielfältig. Sie führen in Unternehmen, Designbüros, Forschungseinrichtungen, kulturelle Institutionen, den öffentlichen Sektor oder in die Selbstständigkeit. Das Studium legt dafür die fachliche Grundlage. Es verbindet gestalterische Praxis mit kritischem Denken, technischer Kompetenz und der Fähigkeit, Verantwortung für Produkte, Prozesse und ihre Wirkung zu übernehmen.
Studieninformationen
Prof. Gerrit Babtist
Fachstudienberater Produktdesign