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Bachelor

Tips zum Freihandzeichnen

edit ~ 0 kommentare/fragen ~ 4. Okt 2017 08:32

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Hallo Studierende des ersten Semesters,

hier finden Sie weitere nützliche Hinweise und Hilfestellungen für das freihändige messende perspektive Zeichnen.

mfG. Prof. Andreas Kästner

Zeichenhinweise Einführungskurs 2017

edit ~ 3 kommentare/fragen ~ 4. Okt 2017 08:00

Hallo Einführungskursteilnehmerinnen und -teilnehmer,

für die ersten Schritte beim Architekturzeichnen können einige kommentierte Zeichnungen hilfreich sein. Klicken Sie auf die Beispiele und ziehen Sie diese auf den Schreibtisch. Viel Spass beim Erforschen der Zeichnungen wünscht

Prof. Andreas Kästner.

Räume in. Häusern

edit ~ 0 kommentare/fragen ~ 11. Apr 2017 22:22

Kamera kalibrieren und Compositing

edit ~ 0 kommentare/fragen ~ 24. Jan 2017 13:45

Liebe Studenten des ersten Semesters,

wenn Sie ihren Entwurf mit 3D Werkzeugen bauen, liegt eine Montage der Entwurfsperspektive in ein Hintergrundfoto nahe. Ich empfehle Cinema4D für diese Montage. Sie können C4D beim Entwickler Maxon gegen eine Studienbescheinigung für zunächst 18 Monate kostenfrei beziehen. Es liegt aber auch auf den neuen Rechnern im blauen Pool in Version 17 für Sie bereit.

Hier sind mehrere Beispiele für Sie eingestellt, in denen Sie sehen können:

1. wie eine virtuelle Kamera so kalibriert wird, dass sie auf ein Hintergrundfoto so schaut wie der Fotograf die Kamera beim Fotografieren des Hintergrundfotos eingestellt und gehaltenhat. Das Koordinatensystem des 3D-Programms erscheint dann so, dass man den Entwurf masstäblich und in seiner Verdrehung passend zur Perspektive des Fotos integrieren kann.
Ähnliche Techniken sind auch in 2D bei der Produktion historischer Filme angewendet worden, wenn z. B. eine nicht mehr vorhandene Festung als Kulisse so gemalt wurde und vor die reale Landschaft so positioniert wurde, dass sie im Film mit der gefilmten Landschaft perfekt verschmolz.

2. wie man der Szene einen physikalischen Himmel zufügt, dem man genau die Beleuchtungsrichtung gibt, die im verwendeten Hintergrundfoto herrschte. Hier muss man das Himmelsobjekt entsprechend der am Standort geltenden Himmelsrichtung verdrehen und dafür sorgen, dass die globalen Standort-Koordinaten (Googleearth) sowie Datum und Uhrzeit des Fotos (Foto Metadaten) stimmen.

3. wie man ein Bodenobjekt anlegt und weitere Flächen so positioniert und texturiert, dass sie in der Lage sind, Schatten des Entwurfes zu empfangen. Die Flächen müssen die grobe Geometrie des Standortes nachbilden. In einem Rendertag stellt man für die Flächen ein, dass sie keinen Schatten werfen und dass sie Compositing-Objekte sind. Sie erhalten als Material das Hintergrundobjekt-Material in einer Frontalprojektion.

Die Hintergrundbilder der einzelnen Szenen liegen ebenfalls hier und müssen den vorhandenen Materialien der C4D-Dateien zugeordnet werden.

Ein Beleuchtungsexperiment wurde der Hiddensee Szene beigefügt, um zu zeigen wie sich Beleuchtungseffekte auf den Entwurf und auch das 2D-3D-Compositing-Szenario des Hintergrundbildes auswirken können.

Auch 2D-Content kann auf vielfältige Weise in 3D-Welten überführt werden, wie am Beispiel der Grafik zum Römischen Haus zu sehen ist. Das der Perspektive mit geneigtem Blick vorgeblendete Portal des Untergeschosses
wurde als Vordergrundobjekt mit Alphakanal der Szene vorgeschaltet. einige wichtige Ebenen, Fassaden- und Dachelemente wurden bereits für ein Kompositing nachgebaut. Das geht natürlich mit entsprechendem Zeitaufwand viel detaillierter.

mfG
Prof. Andreas Kästner

Kalibrieren_Erfurt1.c4d Kalibrieren_Erfurt2.c4d Kalibrieren_Erfurt3.c4d Hof_Kalibrierung.c4d Hof_links.jpg Kopie.tiff Raster auf Hiddensee.c4d Farbraster auf Hiddensee.c4d Compositing_RH.c4d

Die Dächer der Stadt

edit ~ 0 kommentare/fragen ~ 10. Okt 2016 14:20

Die Dächer der Stadt sind recht gut aus erhöhter Position zu erleben wie hier im der ersten Zeichnung beim Blick von der Terrasse des Archives der Deutschen Klassik.

Bei der Wahl des zu zeichnenden Ausschnittes sollte man ruhig ein wenig hineinzoomen, so bleibt Chance für einige Vordergrunddetails und man kann das Blatt an einem Nachmittag schaffen. Zentrales Thema der Gebäude des Vordergrundes ist deren Plastizität. Beim Zeichnen bestehen sie zunächst aus Quadern und Prismen, die aufeinander gestapelt sind und die von links, Frontal oder von rechts gesehen werden.

Zweites Thema ist das Grün, das vom ungeübten Zeichner eher abstrakt mit einer Schraffur dargestellt werden sollte. Auch die Dachflächen könne strukturiert werden und so ihre Ziegelstruktur zeigen. Wichtig ist die Sorge um Kontraste zwischen Bäumen und Dächern, um die Lesbarkeit des Blattes zu erhalten. Das kann dazu führen, daß gleiche Objekte grafisch unterschiedlich behandelt werden.

Drittes Thema schließlich ist der Übergang von einer räumlichen Darstellung der Gebäude im Vordergrund hin zu einer kulissenartigen Schichtung im Hintergrund. Das ist in der zweiten Zeichnung zu sehen.

Die Stadt in der Landschaft

edit ~ 0 kommentare/fragen ~ 10. Okt 2016 11:30

Die Stadt in der Landschaft

Da in einer perspektiven Zeichnung drei Dimensionen in der Fläche des Zeichenblattes (2D) codiert werden müssen, sind in dieser Beispielzeichnung (Weimar vom Ettersberg aus gesehen) einige wichtige Attribute, die Informationen über die Tiefe des Raumes beinhalten, hervorgehoben.

Fluchtungen: tendentiell zueinander parallel verlaufende Linien treffen sich in einem Fluchtpunkt. Hier sind es die Kanten des in die Tiefe verlaufenden Weges, aber auch die gedachten Verbindungen der Kronren der wegbegleitenden Obstbäume, die alle auf einem Punkt unter dem Horizont weisen, da die Fläche, auf der die Zeichner sitzen geneigt ist.

Detaillierung: gleichartige Objekte in verschiedener Tiefe (Personen, Bäume...) müssen in unterschiedlicher Tiefe auch verschieden detailliert dargestellt werden.

Verdeckung: verdecken Vordergrundobjekte weiter hinten liegende Schichten muss das Verschwinden und Wiederauftauchen grafisch sauber geklärt werden. So wird der Raum zwischen den beiden Schichten gut sichtbar.

Verkürzung: Die Landschaft kann vor allem in der Tiefe als kulissenartige Schichtung wahrgenommen werden. Oft ist dabei in Abhängigkeit von der Tiefe eine gradientenhafte (zunehmende) Verkürzung der Schichten zu beobachten.

Kontrast: Bei der grafischen Behandlung der Tiefenschichten können Helligkeitskontraste für eine bessere Lesbarkeit sorgen. DIese können mit Schraffuren und Strukturen erzeugt werden und damit auch etwas über Material und Helligkeit der Schichten erzählen.

Identifikation: Zur Identifikation der Stadt genügen neben der Wiedergabe von signifikanten topografischen Besonderheiten meist die Wiedererkennbarkeit Darstellung nur wenige Objekte (Kirchen, Brücken, Schlossanlagen, Parks etc.

Compositing und Kamera kalibrieren in C4D

edit ~ 0 kommentare/fragen ~ 26. Jan 2016 13:01

hier weitere Hintergrundfotos für die Kunstfestbühne
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Kästner

Kalibrieren.c4d

Material zum ersten Kernmodul 2

edit ~ 0 kommentare/fragen ~ 6. Jan 2016 11:09

Hallo Bachelorstudenten,

hier findet Ihr einiges Hintergrundfotos für Schaubilder im Umfeld von Hauptgebäude und van de Velde Bau.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Kästner

Material zum ersten Kernmodul

edit ~ 0 kommentare/fragen ~ 6. Jan 2016 10:51

Hallo Bachelorstudenten,

hier findet Ihr einiges Hintergrundfotos für Schaubilder am Theaterplatz.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Kästner

Zeichenexkursion nach Polen

edit ~ 0 kommentare/fragen ~ 3. Jun 2014 11:19

Die alljährliche Zeichenexkursion führte uns in diesem Sommersemester in die Puszcza Pyzdrska, dem sogenannten Pyzdrsker Urwald südöstlich von Posen. Die fünftägige Exkursion wurde dankenswerterweise duch das in Potsdam ansässige Deutsche Kulturforum östliches Europa unterstützt.

Auch wenn das Wetter anfangs etwas regnerisch und trüb war und unser 24-Tonnen-Bus in den weichen Sandboden gegraben hatte, konnte uns nichts vom Zeichnen abhalten.

Erste Station dieser Zeichenexkursion hatte das Dorf Nowe Grądy sein sollen, das wie so viele Orte in diesem Gebiet zu den ab dem 16. Jahrhundert entstandenen Kolonistendörfern gehört. In dieser sumpfigen Region siedelten die polnischen Könige zunächst Holländer an, die mit ihrer Erfahrung aus der Heimat die Böden meliorisieren und kultivieren sollten.

Später wurden sie von hauptsächlich lutherischen Deutschen aus Brandenburg, Pommern und Schlesien abgelöst, die der Bodenknappheit oder religiöser Verfolgung entfliehen wollten. Mit besonderen Rechten ausgestattet, schufen sie Streu- und Reihensiedlungen, die sich neben Lehm, Stein und Stroh durch ein besonderes Baumaterial auszeichneten: Raseneisenerz.

Nachdem wir einen Hilferuf zur Gesellschaft „Echo Pyzdry“, die sich für die Region stark macht, gesendet hatten, wurden wir Zeugen eines Schauspiels, das sich mindestens ebenso eindrucksvoll ausnahm wie die „Eisenhäuser“: Nachdem zwei kleinere, etwas klapprige Trecker vergeblich an dem 24-Tonner zerrten, stößt ein weiterer, großer Traktor dazu, und alle drei Trecker voreinandergespannt holen den Bus schließlich aus dem Schlamassel! Uns sitzt der Schreck noch lange in den Gliedern, aber es überwiegt die Bewunderung für so viel selbstverständliche Hilfsbereitschaft.

Ein Tagesausflug nach Poznan belohnte uns schließlich mit bestem Zeichenwetter. Die Exkursion mit vielen Teilzielen war der beherzten schnellen Skizze gewidmet, in nur 30-45 Minuten sollte ein schneller Eindruck der Situation eingefangen werden. Dies ist den Zeichnerinnen und Zeichnern sehr gut gelungen. Ende Juni werden sie eine Ausstellung Ihrer Arbeiten im Hauptgebäude präsentieren.

Prof. Andreas Kästner

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