formenspiel slides

Bachelor

Tutorial zur Distanzbestimmung

edit ~ 0 kommentare/fragen ~ 8. Dez 2017 03:30

Hallo erstes Semester,

hier noch ein kleines Tutorial mit dessen Hilfe man recht effektiv die Distanz aus dem ermittelten Gesichtsfeldwinkel der Kamera ermitteln kann. Man benötigt

- das Datenblatt der verwendeten Kamera
- das Info-Fenster des Fotos mit den Metadaten (Brennweite
- ein Kameraobjekt, das man in Cinema4D R16 zur Umrechnung nutzt

Die Vorgehensweise wird im beigefügten Bild gezeigt

Schattenkonstruktion

edit ~ 2 kommentare/fragen ~ 8. Dez 2017 01:30

Gegenlicht

Liebe Bachelorstudenten

zum Thema Schattenkonstruktion findet ihr hier Begleitmaterial.

Im Blatt "Schatten- Arten und Konstruktion" zum Thema natürliche (parallele) und künstliche (zentrierte) Beleuchtung wird gezeigt:

erstens: welche grundsätzlichen Beleuchtungsrichtungen (Gegenlicht, Seitenlicht, Frontallicht) die Sonne zum Entwurf haben kann (dazu auch drei Renderings) und

zweitens, welche konstruktiven Konsequenzen unterschiedlich geformte Lichtquellen (Punkt, Linie, Fläche, (Körper)) mit sich bringen, und welche Auswirkungen das auf das Schattenbild hat (Kernschatten, Halbschatten, Schattenhelligkeit und-farbe).

Für die traditionelle manuelle Konstruktion des Schlagschattens gibt es hier zwei Tutorien für Mac (zip) und PC (exe):

"Schatten in Perspektive" zeigt, wie der Schlagschatten zu Folge eines Gegenlichtes Schritt für Schritt konstruiert wird.

"Schattenfälle_axonometrisch" zeigt, wie der Schlagschatten unterschiedlich im Raum orientierter Stäbe (senkrecht, windschief oder waagerecht) von unterschiedlichen Flächen (waagerecht, senkrecht, schräg, konkav, konvex) aufgefangen wird und mit welche Konstruktion dies in der Axonometrie ermittelt werden kann.

Die Bilder der beiden kleinen Tools können hier als Vorschau geladen werden.

In der Datei vdV_Schreibtisch (Cinema4d R12) sind drei Beleuchtungsmodelle enthalten, mit denen man experimentieren kann. C4D R17 ist im blauen PC-Pool installiert.
Hier gibt es zwei Tutorials zur Schattenkonstruktion.

mfG. A. Kästner

Schatten in Perspektive.zip Schattenfälle_axonometrisch.zip vdV_Schreibtisch.c4d Schatten_in_perspektive.exe Schattenfälle_axonometrisch.exe

Rundgang Weg und Tor am 28. 11. 2017

edit ~ 0 kommentare/fragen ~ 28. Nov 2017 13:24

Rundgang Weg und Tor (an Grenze zwischen zwei Landschaften)

Wenn ich die Aufgabenstellung aufmerksam lese, leiten sich mir viele entwurfsrelevante Fragestellungen ab, die ich hier kurz zusammenfasse und später mit einer Grafik ergänzen werde:

Welcher genetischer Code kennzeichnet die aneinandergrenzenden Landschaften? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede kann ich entdecken? (fraktale Tiefe, Formensprachen, material- und oberflächenbedingte Merkmale, enthaltene Rythmen...)

Was kann über die gemeinsame Grenze gesagt werden? Wie sind die landschaftlichen Merkmale in den Gestaltmerkmalen der Grenze aufgehoben? Wie begegnen sie sich in der Bruchkante, der Grenze, und schaffen dort Zonen, die als Übergang (Tor) zwischen den Landschaften interpretiert werden könnten?

Welche Wegeverläufe sind in das Gesicht der Landschaft eingebettet und welche Richtungen, Richtungswechsel, Formen, Verläufe und Rythmen beinhalten sie? Auf welche Art und Weise nähern sie sich der Grenze und dem Ort des Tores (direkt auf kürzestem Weg, tangential, unregelmässig...)?

Wie wird in der Landschaft die Annäherung an das Tor vorbereitet (Rythmen, Bezugnahmen, Achsen, inszenierte Blicke...)?

Welche Themen beim Übergang zwischen den Landschaften sind geeignet für eine architektonische Fassung des Torraumes (Offenheit-Geborgenheit-Verborgenheit, Blick, Aufenthalt, Orientierung, Erhabenheit, Bedrohlichkeit...)?

Welche Funktionen sollte der Torraum beinhalten und mit welchen Ausstattungsangeboten reagiert die Architektur darauf (Kommunizieren, schauen, beobachten, orientieren, rasten...)?

Wie finden diese verschiedenen architektonischen Ideen ihre Auflösung im Tor (Tiefe, Durchdringung, Bedachung, Wegrichtungen und -richtungswechsel)?

Prof. Andreas Kästner

Materialsammlung zur Axonometrie-Vorlesung

edit ~ 0 kommentare/fragen ~ 11. Nov 2017 07:07

Liebe Studierende des ersten Semesters,

hier finden Sie einige links zu interaktiven Darstellungen von Axonometrien. Ziehen Sie mit der Maus an den grossen Punkten, um die Darstellungen zu bewegen oder zu skalieren.

allgemeine Axonometrie

Militärperspektive

Kavalierperspektive

Isometrie

Weitere Seiten mit interaktiven Konstruktionen finden Sie unter dem kursiv dargestellten Menüpunkt materialien/Perspektive

materialien/Perspektive

Sollte das Fenster frei bleiben, ist möglicherweise Java auf dem benutzten Gerät nicht aktiv, veraltet oder blockiert. Im Java Kontrollfeld muss es aktiviert werden oder ggf. für die Uniwebsite http://www.uni-weimar.de freigegeben werden. Man kann in der Regel Web-Adressen gezielt eintragen und für die Ausführung von Java freigeben. Ggf. hilft auch Firefox statt Safari!

mfG. Prof. Andreas Kästner

Straßen und Plätze

edit ~ 0 kommentare/fragen ~ 4. Okt 2017 22:18

Strassen und Plätze

Räume in. Häusern

edit ~ 0 kommentare/fragen ~ 11. Apr 2017 22:22

Kamera kalibrieren und Compositing

edit ~ 0 kommentare/fragen ~ 24. Jan 2017 13:45

Liebe Studenten des ersten Semesters,

wenn Sie ihren Entwurf mit 3D Werkzeugen bauen, liegt eine Montage der Entwurfsperspektive in ein Hintergrundfoto nahe. Ich empfehle Cinema4D für diese Montage. Sie können C4D beim Entwickler Maxon gegen eine Studienbescheinigung für zunächst 18 Monate kostenfrei beziehen. Es liegt aber auch auf den neuen Rechnern im blauen Pool in Version 17 für Sie bereit.

Hier sind mehrere Beispiele für Sie eingestellt, in denen Sie sehen können:

1. wie eine virtuelle Kamera so kalibriert wird, dass sie auf ein Hintergrundfoto so schaut wie der Fotograf die Kamera beim Fotografieren des Hintergrundfotos eingestellt und gehaltenhat. Das Koordinatensystem des 3D-Programms erscheint dann so, dass man den Entwurf masstäblich und in seiner Verdrehung passend zur Perspektive des Fotos integrieren kann.
Ähnliche Techniken sind auch in 2D bei der Produktion historischer Filme angewendet worden, wenn z. B. eine nicht mehr vorhandene Festung als Kulisse so gemalt wurde und vor die reale Landschaft so positioniert wurde, dass sie im Film mit der gefilmten Landschaft perfekt verschmolz.

2. wie man der Szene einen physikalischen Himmel zufügt, dem man genau die Beleuchtungsrichtung gibt, die im verwendeten Hintergrundfoto herrschte. Hier muss man das Himmelsobjekt entsprechend der am Standort geltenden Himmelsrichtung verdrehen und dafür sorgen, dass die globalen Standort-Koordinaten (Googleearth) sowie Datum und Uhrzeit des Fotos (Foto Metadaten) stimmen.

3. wie man ein Bodenobjekt anlegt und weitere Flächen so positioniert und texturiert, dass sie in der Lage sind, Schatten des Entwurfes zu empfangen. Die Flächen müssen die grobe Geometrie des Standortes nachbilden. In einem Rendertag stellt man für die Flächen ein, dass sie keinen Schatten werfen und dass sie Compositing-Objekte sind. Sie erhalten als Material das Hintergrundobjekt-Material in einer Frontalprojektion.

Die Hintergrundbilder der einzelnen Szenen liegen ebenfalls hier und müssen den vorhandenen Materialien der C4D-Dateien zugeordnet werden.

Ein Beleuchtungsexperiment wurde der Hiddensee Szene beigefügt, um zu zeigen wie sich Beleuchtungseffekte auf den Entwurf und auch das 2D-3D-Compositing-Szenario des Hintergrundbildes auswirken können.

Auch 2D-Content kann auf vielfältige Weise in 3D-Welten überführt werden, wie am Beispiel der Grafik zum Römischen Haus zu sehen ist. Das der Perspektive mit geneigtem Blick vorgeblendete Portal des Untergeschosses
wurde als Vordergrundobjekt mit Alphakanal der Szene vorgeschaltet. einige wichtige Ebenen, Fassaden- und Dachelemente wurden bereits für ein Kompositing nachgebaut. Das geht natürlich mit entsprechendem Zeitaufwand viel detaillierter.

mfG
Prof. Andreas Kästner

Kalibrieren_Erfurt1.c4d Kalibrieren_Erfurt2.c4d Kalibrieren_Erfurt3.c4d Hof_Kalibrierung.c4d Hof_links.jpg Kopie.tiff Raster auf Hiddensee.c4d Farbraster auf Hiddensee.c4d Compositing_RH.c4d

Die Dächer der Stadt

edit ~ 0 kommentare/fragen ~ 10. Okt 2016 14:20

Die Dächer der Stadt sind recht gut aus erhöhter Position zu erleben wie hier im der ersten Zeichnung beim Blick von der Terrasse des Archives der Deutschen Klassik.

Bei der Wahl des zu zeichnenden Ausschnittes sollte man ruhig ein wenig hineinzoomen, so bleibt Chance für einige Vordergrunddetails und man kann das Blatt an einem Nachmittag schaffen. Zentrales Thema der Gebäude des Vordergrundes ist deren Plastizität. Beim Zeichnen bestehen sie zunächst aus Quadern und Prismen, die aufeinander gestapelt sind und die von links, Frontal oder von rechts gesehen werden.

Zweites Thema ist das Grün, das vom ungeübten Zeichner eher abstrakt mit einer Schraffur dargestellt werden sollte. Auch die Dachflächen könne strukturiert werden und so ihre Ziegelstruktur zeigen. Wichtig ist die Sorge um Kontraste zwischen Bäumen und Dächern, um die Lesbarkeit des Blattes zu erhalten. Das kann dazu führen, daß gleiche Objekte grafisch unterschiedlich behandelt werden.

Drittes Thema schließlich ist der Übergang von einer räumlichen Darstellung der Gebäude im Vordergrund hin zu einer kulissenartigen Schichtung im Hintergrund. Das ist in der zweiten Zeichnung zu sehen.

Die Stadt in der Landschaft

edit ~ 0 kommentare/fragen ~ 10. Okt 2016 11:30

Die Stadt in der Landschaft

Da in einer perspektiven Zeichnung drei Dimensionen in der Fläche des Zeichenblattes (2D) codiert werden müssen, sind in dieser Beispielzeichnung (Weimar vom Ettersberg aus gesehen) einige wichtige Attribute, die Informationen über die Tiefe des Raumes beinhalten, hervorgehoben.

Fluchtungen: tendentiell zueinander parallel verlaufende Linien treffen sich in einem Fluchtpunkt. Hier sind es die Kanten des in die Tiefe verlaufenden Weges, aber auch die gedachten Verbindungen der Kronren der wegbegleitenden Obstbäume, die alle auf einem Punkt unter dem Horizont weisen, da die Fläche, auf der die Zeichner sitzen geneigt ist.

Detaillierung: gleichartige Objekte in verschiedener Tiefe (Personen, Bäume...) müssen in unterschiedlicher Tiefe auch verschieden detailliert dargestellt werden.

Verdeckung: verdecken Vordergrundobjekte weiter hinten liegende Schichten muss das Verschwinden und Wiederauftauchen grafisch sauber geklärt werden. So wird der Raum zwischen den beiden Schichten gut sichtbar.

Verkürzung: Die Landschaft kann vor allem in der Tiefe als kulissenartige Schichtung wahrgenommen werden. Oft ist dabei in Abhängigkeit von der Tiefe eine gradientenhafte (zunehmende) Verkürzung der Schichten zu beobachten.

Kontrast: Bei der grafischen Behandlung der Tiefenschichten können Helligkeitskontraste für eine bessere Lesbarkeit sorgen. DIese können mit Schraffuren und Strukturen erzeugt werden und damit auch etwas über Material und Helligkeit der Schichten erzählen.

Identifikation: Zur Identifikation der Stadt genügen neben der Wiedergabe von signifikanten topografischen Besonderheiten meist die Wiedererkennbarkeit Darstellung nur wenige Objekte (Kirchen, Brücken, Schlossanlagen, Parks etc.

Compositing und Kamera kalibrieren in C4D

edit ~ 0 kommentare/fragen ~ 26. Jan 2016 13:01

hier weitere Hintergrundfotos für die Kunstfestbühne
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Kästner

Kalibrieren.c4d

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