Die Energieversorgung in Europa steht vor einer immensen Transformationsaufgabe. Der fortschreitende Klimawandel und die geostrategische Ressourcenverknappung bedeuten, dass grundlegende Veränderungen im Energiesystem stattfinden müssen. Neben einer Erhöhung der Energieeffizienz muss die Versorgung zunehmend allein auf Basis erneuerbarer Energieträger erfolgen können. Energiespeicher werden dementsprechend immer wichtiger, während gleichzeitig Strom-, Gas- und Wärmenetze an neue Anforderungen angepasst werden müssen. Genau in diesem Spannungsfeld sind Lehre und Forschung der Professur Energiesysteme angesiedelt.
Unser Anspruch ist es, Lösungen für die energiepolitischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu entwickeln!
Forschungs- und Lehrprofil der Professur
Die Forschung und Lehre der Professur Energiesysteme befasst sich mit Systemfragen der Energieversorgung und ist daher insbesondere ausgerichtet auf den aktuellen Wandel hin zu nachhaltigen Energieinfrastrukturen. Unsere Arbeit beinhaltet Aspekte der grundlegenden und der angewandten Forschung an den Schnittstellen der Energie- und Verfahrenstechnik, dem Bauwesen und der Bauphysik sowie der Urbanistik. Die Expertise der Professur umfasst im Einzelnen:
erneuerbare Energie- und Wasserstoffinfrastruktursysteme,
thermische Verfahrenstechnik und Speichertechnologien,
Sektorenintegration Strom-, Gas-, Wärme- und Wasserinfrastrukturen,
Wärmeversorgung und Klimaschutz im urbanen Raum,
Technologieentwicklung zu Brennstoffzellen und Wasserstoffsystemen,
Energiesystemmodellierung und Simulation,
projekt- und anwendungsbasierte Lehrprogramme.
Neben diesen Punkten besitzt das Team der Professur Energiesysteme Erfahrungen in der Entwicklung und Begleitung von strategischen Prozessen zur Transformation von Energiesystemen sowie in der Anfertigung von wissenschaftlich-technischen Studien.