Ästhetische Operationen

Ästhetische Operationen richten sich gegen jede technisch verstandene Operationalisierung. Mit ihnen wird das Risiko nicht zugunsten portionierter Vermittlungsschritte aufgegeben und das Kunsthafte von Vermittlung als Vermittlung unternommen. Diese Operationen orientieren sich dabei an Verfahren, die in der Kunst oder in angewandten ästhetischen Disziplinen bzw. ästhetischen Alltagspraxen angewandt worden sind. Sie gehen aber bereits bestehenden Verfahren jedoch insofern hinaus, als sie eine Ebene - die sowohl das Konzept als auch die Ausführung oder beides betreffen kann - entweder hinzufügen oder auslassen. Immer geht es dabei um die Mentalität, um den »geistigen Gehalt« von Kunst bzw. ästhetischer Arbeit.

Quelle

Maset, Pierangelo (2005): Ästhetische Operationen und kunstpädagogische Mentalitäten. In: Pazzini, Karl-Josef / (Sturm, Eva / Legler, Wolfgang / Meyer, Torsten Hg.): Kunstpädagogische Positionen. Hamburg: University Press, S. 14f.

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Bild: P. K.

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beigetragen am 13.02.2025