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Zahl 30 als Symbol für das Namensjubiläum der Bauhaus-Universität Weimar

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FAKE-E-MAIL-WARNUNG - Betreff: ?

Vor dieser Betrugsmasche habe ich bereits mehrfach gewarnt. Auch im Modul "Online Betrug" des Security Awareness Kurses wird zu Beginn genau vor diesem Szenario gewarnt. Link zum Kurs: Kurs: DE: Security-Awareness von secaware.nrw | Lernplattform Bauhaus-Universität Weimar

Warum geht es? Es wird der Name einer höhergestellten Person der Universität der Bauhaus-Universität, meist Professoren und Personen in Leitungsfunktion, missbräuchlich als Mailabsender verwendet (Mailspoofing) und Studierende bzw. Mitarbeitende kontaktiert (CEO-Fraud). Die frei erfundenen E-Mails sind immer sehr unbestimmt, sollen Zeitdruck erzeugen und die Empfänger verleiten, Handlungen zu tätigen, die sie schädigen und dem Angreifer einen monetären Vorteil verschaffen.

Gegen das Betrugsszenario an sich kann man nicht viel tun, denn E-Mail war, ist und bleibt ein unsicheres Kommunikationsmittel. Absendername und Absendermailadresse können leicht gefälscht werden, dazu muss kein Mailaccount kompromittiert werden. Bei Freemailern kann der Absendername nach Lust und Laune frei gewählt werden, eine Prüfung der Legitimation oder Identität findet nicht statt. Die Daten potentieller Opfer findet man leicht als öffentlich zugängliche Informationen im Internet, wie beispielsweise auf unserer Webseite. 

Ziel des Missbrauchs ist, es sich das Vertrauen zu erschleichen und Gutscheine zu ergaunern. Werden die Gutscheine tatsächlich gekauft und die Daten übermittelt, ist das Geld (mutmaßlich) für immer verloren. Wir können da gar nichts für die Betroffenen tun, und ob Ermittlungsbehörden helfen können, ist sehr fraglich.

In der Regel wird bei Phishing- und andern Fake-E-Mails immer ein zeitlicher Handlungsdruck aufgebaut. Erhält man also eine E-Mail, die zeitlichen Handlungsdruck aufbaut, ist höchste Wachsamkeit und das genaue Gegenteil, also ruhiges und besonnenes Agieren angezeigt.

Der beste Schutz ist, informiert zu sein, nachzudenken und besonnen reagieren. 

Auf derartige E-Mails sollte nicht reagiert werden, sie sind zu löschen.

Erkennungsmerkmale aktueller Fakes:

  • Absendermailadresse 
    • keine Mailadresse der Bauhaus-Universität
    • russische Absenderadresse
    • Absendername und Name in der Absendermailadresse unterscheiden sich
  • Betreff
    • Hier lediglich ein Fragezeichen zu verwenden ist komplett nichtssagend und zudem schlechter Stil.
  • Mailinhalt
    • völlig unbestimmt
    • Warum so geheimnisvoll? Man kann auch gleich schreiben oder zumindest grob andeuten, worum es geht. 
  • Sprache
    • Das deutsche Kommunikationspartner englisch kommunizieren ist zumindest ungewöhnlich.
  • Fehlende Angaben
    • Es fehlen die persönliche Anrede und die abschließende grußformel, auch das ist schlechter Stil und hat nichts mit Netiquette zu tun.
    • Es fehlt die an der Bauhaus-Universität übliche Textsignatur am Ende (im Footer) der Mail.
  • Anliegen (Gutscheinkauf, erkennbar, man fälschlicherweise auf die Mails reagiert.)
    • Wenn Vorgesetzte oder Professoren - auch leihweise (!) - über Geld von unterstellten Personen verfügen wollen, wäre das aus Compliance-, Führungs- und arbeitsrechtlicher Sicht problematisch. Für Beschäftigte besteht grundsätzlich keine allgemeine Pflicht, dienstliche Ausgaben aus eigener Tasche vorzufinanzieren. Angefragte können immer ablehnen.

--Fake-Mail [nachträglich anonymisiert]--
Von: Prof. Dr. Vorname Name (julies.redrigus@mail.ru)
Betreff: ?
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