Imagebild_Makroaufnahme_Kameraobjektiv

Berufsbegleitendes Zertifkat

Dok.Filmgestaltung – Bildsprache & Dramaturgie

Eigene Stoffe präzise entwickeln und mit kreativer Bildsprache in einem dokumentarischen Film mit gestalterischem Anspruch umsetzen - das sind die Facetten, mit denen Sie sich im Zertifikatsstudium auseinandersetzen.

Dokumentarisch.Praxisorientiert.Kreativ.

  • Sie erhalten eine praxisnahe, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Ausbildung. Dabei werden Sie von Expertinnen und Experten aus den Bereich Dokumentarfim betreut, die sich an Ihren Motiven und Zielen orientieren.
  • Pensum, Termine und Inhalte des Zertifikatstudiums sind auf Ihre Möglichkeiten und Bedürfnisse als Berufstätige zugeschnitten.
  • Sie haben die Möglichkeit, eigene Projekte aus ihrem beruflichen Kontext umzusetzen oder mit dem fachlich-kreativen Input Neues zu erproben.
  • Das Zertifikat schließen Sie mit einem dokumentarischen Film ab. Dieser Film kann direkt für Ihren beruflichen Kontext produziert oder eine freie, künstlerische Arbeit ohne Verwertungsziel sein.

Für Filmschaffende & Kreative aller Berufsgruppen

Das Zertifikatsstudium ist nützlich,

  • um dokumentarische Filme mit inhaltlichem und gestalterischem Anspruch u.a. für das Internet zu produzieren.
  • um Filmideen in einem Kurzexposé auf den Punkt zu bringen.
  • um Bilder zu drehen, die Ihr Anliegen treffend, berührend und überraschend in Szene setzen.
  • um den Dokumentarfilm als Kunstform zu entdecken und Ihre Kreativität in eine neue Form zu bringen.

Das Zertifikatsstudium ist interessant für

  • Berufstätige in den Bereichen Journalismus, Design, PR, Architektur und Kunst.
  • Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger im Bereich Film oder andere Berufstätige aller Fachrichtungen, die bereits Erfahrungen mit Kamera, Ton und Schnittprogramm haben.  
  • Absolventinnen und Absolventen des Zertifikats Dok.Videopraxis (Start im WiSe 17/18).

Dokumentarische Anliegen filmisch umsetzen.

In Zusammenarbeit mit renommierten Dokumentarfilmerinnen und -filmern erwerben Sie fundiertes Wissen über Filmsprache und Dramaturgie dokumentarischer Filme sowie über Bildsprache und Kameraarbeit. In praktischen Übungen und über die Umsetzung eines eigenen dokumentarischen Films wenden Sie Ihr Wissen an. Sie werden befähigt, eigene dokumentarische Inhalte mit gestalterischem Anspruch in hoher Qualität umzusetzen.

Das Zertifikat besteht im ersten Fachsemester aus den Modulen »Filmisches Erzählen – Dramaturgie« und »Filmischer Blick – Kamera«. Im zweiten Semester erstellen Sie im Projektmodul »Dokumentarischer Film« eine eigene dokumentarfilmische Arbeit.

Modulübersicht nach Semestern

1
Filmisches Erzählen – Dramaturgie
Das Fachmodul „Filmisches Erzählen – Dramaturgie“ widmet sich der Analyse von filmischen Erzählformen und -strukturen im Dokumentarfilm. Anhand von Texten und Filmausschnitten werden grundlegende Aspekte der dokumentarischen Arbeit mit bewegten Bildern (Beobachtung/ Inszenierung, szenisches Arbeiten / Interview, Recherche von Fremdmaterialien, linear / nonlinear. u.a.) besprochen. Abschließend erarbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Kurzexposé zu einem eigenen Filmstoff. Bis zum Beginn des Projektmoduls im zweiten Zertifikatssemester entwickeln die Teilnehmenden daraus ein Exposé als Basis für ihr dann zu realisierendes Filmprojekt.
Das Modul hat einen zeitlichen Rahmen von 4 Monaten, inklusive 4 Videokonferenzen (á 2 Std.) und 3 Einzelkonsultationen.
Kernmodul | 6 ETCS | Dozentin: Christiane Büchner
Filmischer Blick – Kamera
Das Fachmodul „Filmischer Blick – Kamera“ widmet sich der kreativen Bildgestaltung im Dokumentarfilm. Sie üben geplante und ungeplante Drehsituationen, Interview-Gestaltung und beobachtende Kamera und analysieren Ihre Ergebnisse. Was ist die entscheidende Drehsituation und wie ein stimmiges Bild machen? Was ist ein poetischer Moment, wofür ist er gut und wie ihn erzählen? Nach Bedarf werden Kameratechnik, Licht und Ton besprochen. Thematisiert wird außerdem die Regiekamera-Arbeit.
Das Modul hat einen zeitlichen Rahmen von 4 Monaten und umfasst eine Online-Videokonferenz (26. April 2017, 20.00 Uhr), 1 Kompaktseminar (16.-18. Juni 2017 in Weimar) und eine Online-Einzelkonsultation.
Kernmodul | 6 ETCS | Dozent: Lars Barthel & Anita Leyh

Das Fachmodul „Filmisches Erzählen – Dramaturgie“ widmet sich der Analyse von filmischen Erzählformen und -strukturen im Dokumentarfilm. Anhand von Texten und Filmausschnitten werden grundlegende Aspekte der dokumentarischen Arbeit mit bewegten Bildern (Beobachtung/ Inszenierung, szenisches Arbeiten / Interview, Recherche von Fremdmaterialien, linear / nonlinear. u.a.) besprochen. Abschließend erarbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Kurzexposé zu einem eigenen Filmstoff. Bis zum Beginn des Projektmoduls im zweiten Zertifikatssemester entwickeln die Teilnehmenden daraus ein Exposé als Basis für ihr dann zu realisierendes Filmprojekt.

Das Modul hat einen zeitlichen Rahmen von 4 Monaten, inklusive 4 Videokonferenzen (á 2 Std.) und 3 Einzelkonsultationen.

Kernmodul | 6 ETCS | Dozentin: Christiane Büchner

Das Fachmodul „Filmischer Blick – Kamera“ widmet sich der kreativen Bildgestaltung im Dokumentarfilm. Sie üben geplante und ungeplante Drehsituationen, Interview-Gestaltung und beobachtende Kamera und analysieren Ihre Ergebnisse. Was ist die entscheidende Drehsituation und wie ein stimmiges Bild machen? Was ist ein poetischer Moment, wofür ist er gut und wie ihn erzählen? Nach Bedarf werden Kameratechnik, Licht und Ton besprochen. Thematisiert wird außerdem die Regiekamera-Arbeit.

Das Modul hat einen zeitlichen Rahmen von 4 Monaten und umfasst eine Online-Videokonferenz (26. April 2017, 20.00 Uhr), 1 Kompaktseminar (16.-18. Juni 2017 in Weimar) und eine Online-Einzelkonsultation.

Kernmodul | 6 ETCS | Dozent: Lars Barthel & Anita Leyh

2
Dokumentarischer Film
Das Projektmodul startet auf der Basis Ihrer Ergebnisse aus den Fachmodulen – einem Kurzexposé und einer dokumentarischen Filmübung. Sie setzen Ihr Filmthema in Ihrer eigenen Bildsprache um und werden dabei eng von zwei Dozenten begleitet.
Das Zertifikat schließen Sie mit einem dokumentarischen Film ab. Dieser Film kann direkt für Ihren beruflichen Kontext produziert oder eine freie, künstlerische Arbeit ohne Verwertungsziel sein.
Projektmodul | 12 ECTS

Das Projektmodul startet auf der Basis Ihrer Ergebnisse aus den Fachmodulen – einem Kurzexposé und einer dokumentarischen Filmübung. Sie setzen Ihr Filmthema in Ihrer eigenen Bildsprache um und werden dabei eng von zwei Dozenten begleitet.

Das Zertifikat schließen Sie mit einem dokumentarischen Film ab. Dieser Film kann direkt für Ihren beruflichen Kontext produziert oder eine freie, künstlerische Arbeit ohne Verwertungsziel sein.

Projektmodul | 12 ECTS

Methoden

Die besondere Attraktivität des Zertifikatsstudiums ergibt sich über die Kopplung Ihrer beruflichen und weiterbildenden Aktivitäten durch das Konzept des Blended-Learning. Sie studieren über eine Kombination aus Onlinelehre, Präsenztreffen und Selbststudium. Sie befassen sich mit Close Reading von Kommentartexten (Selbststudium) und Diskussion von Filmausschnitten im Close Viewing (Onlineplenum). Unterstützung liefert die Lernplattform Moodle, auf der Lehrinhalte bereitstehen und der Up- und Download von Übungen und Filmen möglich ist. Sie organisieren Ihr flexibles Onlinestudium über Online-Videokonferenzen, Online-Einzelkonsultationen sowie über Kompaktseminare in Präsenztreffen.

Tools

  • Reflexionsfähigkeit: In der Arbeit am Filmthema, mit den Protagonistinnen und Protagonisten oder dem Gegenstand entwickeln Sie einen neuen Blick – für die Dinge, die Anderen und sich selbst. Sichtung, Reflexion und Montage des gedrehten Filmmaterials bringen abermals neue Perspektiven und Erkenntnisse. Dokumentarfilm ist immer auch Arbeit an sich selbst. Das Zertifikat bringt Sie sowohl beruflich als auch persönlich voran.
  • Gesprächsführung in Interviews erlernen & die Arbeit mit Protagonistinnen und Protagonisten strukturieren: Sie analysieren filmisches Erzählen und dramaturgische Strukturen. Sie erkennen Ihren Beitrag zur Entwicklung eines Themas durch die Recherche, die Arbeit mit den Protagonistinnen und Protagonisten, die Wahl der filmischen Methode und das Vertrauen in Ihre Kreativität. Sie lernen, Ihren Stoff auf den Punkt und in einem Text in Form zu bringen, der Voraussetzung für einen erfolgreichen Web-Kurzfilm genauso wie für einen Kino-Dokumentarfilm ist.

  • Gespür für die eigene Kreativität entwickeln & Chaosmanagement in unvorhersehbaren Drehsituationen zeigen: Sie widmen sich der kreativen Bildgestaltung und üben geplante und ungeplante Drehsituationen, Interview-Gestaltung und beobachtende Kamera. In enger Arbeit mit den anderen Teilnehmenden und Dozierenden analysieren und optimieren Sie Ihre Ergebnisse und erweitern Ihr filmtechnisches Know-How.


Voraussetzung zur Bewerbung

  • mindestens einjährige Berufstätigkeit
  • Feststellung der Eignung durch Nachweis im Rahmen der Bewerbung
    (künstlerische Arbeiten, Film/ Video)
    oder Abschluss des Zertifikats »Dok.Videopraxis« (Start im WiSe 17/18)

Unterlagen für die Bewerbung

  • Begründung Ihres Interesses am Zertifikatsstudium
  • Biographie / Lebenslauf
  • Auflistung von und Links zu Ihren künstlerischen/filmischen (Mit-)Arbeiten
  • Dokumentarische Projektskizze für die Umsetzung im Zertifikatsstudium (falls vorhanden)

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung per Email an professional.bauhaus[at]uni-weimar.de.

Die Bewerbungsfrist für das SoSe 2017 endet am 17.04.2017.

Christiane Büchner, Dokumentarfilmerin & Dramaturgin

Christiane Büchner (*1965) studierte Bildhauerei und Film als Kunst an der Hochschule der Künste Berlin sowie Fernsehen/Film an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Lehrtätigkeit an verschiedenen deutschen Hochschulen im Bereich Film und Medien, u.a. als Gastprofessorin an der Bauhaus-Universität Weimar und der Kunsthochschule für Medien in Köln. Mitbegründerin vom LaDOC Filmnetzwerk in Köln.

Regie und Drehbuch u.a.: pereSTROIKA – Umbau einer Wohnung, Family Business.

Website: buechnerfilm.de

 

Lars Barthel, Dokumentarfilmer & Kameramann

Lars Bathel ist 1953 in Erfurt geboren und studierte von 1973 bis 1977 im Studiengang Kamera an der HFF Potsdam-Babelsberg. Von 1978 bis 1980 war er Kamera-Meisterschüler an der HFF. Er ging 1982 nach Indien und von dort 1983 nach Westberlin. Von 1996 bis 1997 lehrte er als Professor an der Potsdamer HFF, bis heute lehrt er regelmäßig an Hochschulen und in Workshops, beispielsweise in Ludwigsburg und in Bozen. Sein besonderes Interesse gilt dem Dokumentarfilm.

Kamera: In zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen, u.a. von Helga Reidemeister und Ralf Marschalleck

Regie u.a.: Mein Tod ist nicht dein Tod.

Das Zertifikat kostet pro Semester 1.500 €. Im Sommersemester 2017 werden die zwei Fachmodule »Filmisches Erzählen - Dramaturgie« und »Filmischer Blick - Kamera« im Rahmen der finalen Testphase kostenfrei angeboten.

Weitere Informationen zu Finanzierungsmöglichkeiten finden Sie hier.

Quickinfo

Zertifikat

  • 2 Semester | 24 ECTS
  • 80% Online | 20% Präsenz
  • Sprache: Deutsch
  • 1.500 € pro Semester
  • Bewerbungsfrist: 17.04.2017

Bewerben Sie sich jetzt!

Als einmaliges Start-Angebot können Sie ab 24. April 2017 kostenfrei die zwei Fachmodule »Filmisches Erzählen - Dramaturgie« und »Filmischer Blick - Kamera« in Echtzeit erproben. Sie erhalten ein Teilnahmezertifikat.

Studienberatung Weiterbildung

Sophia Kluge_Allgemeine Studienberatung

Sophia Kluge, M.A.

Bauhaus-Universität Weimar
Dezernat Studium und Lehre

+49 (0) 36 43/58 23 67
professional.bauhaus[at]uni-weimar.de

Fachstudienberatung

Anita Leyh, M.A.

Bauhaus-Universität Weimar
Professur Medien-Ereignisse

+ 49 (0)3643/ 58 36 09
anita.leyh[at]uni-weimar.de