Videoarbeiten

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Video

Spritztour

1970, Super 8mm Kratzfilm, stumm, 2 Min

Eine Autofahrt, vom frohen Beginn bis zum abrupten Ende, Bild für Bild in schwarzes Schmalfilmmaterial gekratzt.
Preis der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Jugendfilmclubs, Aachen 1972; Photokina-Obelisk, Köln 1972; Deutscher Jugendfilmpreis 1972; ADAC-Kunstsammlung, München

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Trinity Test

1975, Video, Farbe, Ton, 8 Min
Royal College of Art, London

Im alten Testament wird berichtet, wie Gott mit seinem Volk über die Bundeslade in Verbindung tritt. Zur Sicherung eines guten Empfangs wurde der Kommunikationskanal regelmäßig getestet. Das »Trinity Test Tape« zeigt einige Testbilder.

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Superfaust

1976, Video, Farbe, Ton, 6 Min. 30 Sek
Royal College of Art, London

In der Form eines Trailers zeigt das Video den rastlos strebenden Faust auf der Suche nach dem Geheimnis, »das die Welt im Innersten zusammenhält« (Goethe). In Gestalt des grünen Ampelmännchens begegnet er allen erdenklichen Herausforderungen, bevor er sich als Sternbild am Himmel wiederfindet.
Musik: Robin Quirk

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Johann van Heemskerck

1978, Video, Farbe, Ton, 5 Min
Brooklyn Museum Art School, New York

Was ist der Unterschied zwischen Wissenschaft und Mythologie? Ein Künstler, der sich als Wissenschaftler ausgibt, scheint es zu wissen. Anhand bildlicher Beweise erklärt er Verdoppelungsphänomene.
Erstsendung im Manhattan Cable TV, Mai 1978; Sammlung Institut für Auslandsbeziehungen, Stuttgart

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Books

1981, Video, Farbe, Ton, 4 Min. 30 Sek
Museum Folkwang, Essen

Animierte Bilderbücher, Video-Bücher und fliegende Bücher – ein Blick in die Zukunft des Buchs von 1981.

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Video

Alles bestens – Videolieder

1982–1985, Video, Farbe, Stereoton, Teil 1: 30 Min., Teil 2: 19 Min.; deutsche Originalversion und je eine überwiegend englische und französische Version: »Everything’s Just Fine – Video Songs« und »Tout est très bien – chansons vidéo«

»Die vorbehaltlose Fröhlichkeit dieser bunten Liedchen entpuppt sich durch ihre Penetranz tatsächlich sehr bald als satirischer Kommentar einer optimistischen und fortschrittsgläubigen Lebenshaltung, die im Nachkriegsdeutschland der fünfziger Jahre ihren Ausgang nahm.
In seinem tiefsten Innern spürt der Zuhörer, dass diese Unbekümmertheit durch die Realität nicht gerechtfertigt wird, weder damals und schon gar nicht heute. Doch er ist nicht sicher, wie weit er die ausgelegte Falle ernstnehmen muß, und unversehens findet er sich in einem Netz verstrickt von kritisch-rationalem Abwägen und einem insgeheimen Verlangen nach einfachen, überschaubaren und harmonischen Zuständen.
Nur allzu gerne ließe sich der geplagte Zuhörer vom Optimismus anstecken; könnte er ihn doch als Kraftquell gebrauchen beim Überwinden der als bedrückend empfundenen Zustände – beispielsweise der Kontaktarmut und Reizüberflutung in einer von den modernen Kommunikationsmedien beherrschten Welt, der Umweltgefährdung, der Last der Alltagsbürde, der Vertechnisierung und Verkomplizierung weiter menschlicher Bereiche und ihrer anschließenden Reduktion auf Schlagworte...« (Einführung)

Teil 1 1982/83
Einführung (2'20") • Heimwerker (1'5") • Schnappschuß (1'40") • Telefon (1' 20") • Waschmaschine (1'10") • Oh, Tannenbaum (2'30") • New York (2') • Schwarzwald (1' 30") • Autofahren (1') • Klassefrau (1'10") • Disco (1') • Im All (2') • Kunsterziehung (2'10") • Modernes Leben (1'40") • Am Strand (1'30") • Zeit (2'20") • Fernsehn (1")

Teil 2 1984/85
Jederzeit/Überall (1'45") • Elektrisch (1'20") • Malen (1'25") • Politik (1'30") • Paris (2') • Im Bett (1'30") • Stereo (1') • Die Toilette der Venus (2') • Video (1'30") • Arbeit (1'45")

Mit Unterstützung von: Tonstudio der Musikakademie Basel; Studio Garreis, Offenburg; Experimentalstudio der Heinrich-Strobel-Stiftung des SWF, Freiburg; Fa. Bosch Fernsehanlagen; Alexander-Clavel-Stiftung, Basel;
Preise: Preis des französischen Kultusministeriums, 2ème Manifestation Internationale de Vidéo, Montbéliard, Frankreich 1984; 1. Videonale Bonn, 1984; 1. Marler Videokunst-Preis 1984 (Sonderpreis); TV-Art Jury Recommendation Award, Video Culture Canada, Toronto 1984; Most Popular Music Video Award, Video Culture Canada, Toronto 1984; Ankauf für ca. 14 Sammlungen im In- und Ausland

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Video im Wandel

1986, Video, Farbe, Ton, 5 Min.; englische Version »Video Through The Ages«, französische Version »Histoires de la vidéo«

Der Moderator führt in die Frühgeschichte des Fernsehens ein, dessen Spuren in das alte Ägypten, das alte Rom und in das deutsche Mittelalter führen.
Preise: Marler Videokunst-Preis, Auswahl 1988; Deutscher Videokunst-Preis 1992 – Die 50 Besten, Karlsruhe (Auswahl); Sammlung des ZKM Karlsruhe

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Deutsche Bilder

1988, Video, Farbe, Ton, 16 Min. 20 Sek

»Deutsche Bilder« ist eines von mehreren Videos für die Kunst-Disco, dem offiziellen Kulturbeitrag der Bundesrepublik Deutschland zur Olympiade in Seoul. Märchenhafte und alltägliche Bilder von unterschiedlichen Protagonisten an südwestdeutschen Orten ziehen wie in einem Traum vorbei.
Musik: Martin Brack
Produziert im Auftrag des Goetheinstituts München für die German Art Disco Seoul, Korea, 1988; ZDF-Produktionspreis bei der 3. Videonale Bonn 1988

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Solitude – Wer will fleißige Künstler sehn...

1989, Video, Farbe, Ton, 4 Min. 45 Sek
Video-Edition für die Akademie Schloss Solitude, Stuttgart

In Anlehnung an das Volkslied »Wer will fleißige Handwerker seh’n...« wirft das Video einen zukunftsfrohen Blick auf die Baustelle der Stuttgarter Stipendiaten-Residenz.

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Der faustische Traum

1989, Video, Farbe, Ton, 39 Min

Vorgefundene, inszenierte und computergenerierte Bilder aus Mythologie und Alltag werfen Fragen nach dem Verhältnis von Klischee und Realität im Zeitalter der medialen Wahrnehmung auf. Emotionale Sehnsucht und kritische Distanz widerstreiten auch im forschenden Faust, der den »schönen Augenblick« anhalten möchte, es aber nicht darf, ohne die Seele zu verspielen.
Das vom »Schatzkästlein des Rheinischen Hausfreunds« (Johann Peter Hebel, 1811) und dem alchemistischen »Faust« (Johann Wolfgang Goethe, 1808) inspirierte Video ist geografisch im Dreiländereck Deutschland–Frankreich–Schweiz angesiedelt.
An Schauplätzen wie dem Rheinkraftwerk Birsfelden, der Römervilla Kaiseraugst, der Hohkönigsburg oder dem Schauinsland-Bunker für das mikroverfilmte deutsche Kulturgut treffen sich Nymphen, Prinzen, Engel, Zwerge, Jogger, Tangotänzer, die schöne Helena und der alte Faust.
Ein Soundmix aus Stimmkunst, Volkslied und Disco-Klängen sowie knappe Text-Elemente in Deutsch, Französisch und Alemannisch begleiten die assoziativen Bilder und Handlungsfragmente.
Mit Unterstützung von: Kulturreferat des Regierungspräsidiums Freiburg; Kulturstiftung der Regio Basiliensis; Kulturamt der Stadt Freiburg; Universität Freiburg / Institut für Informatik; Polygon Creative Computeranimation, Ludwigsburg; Ecole des Beaux-Arts, Mulhouse; Agence Culturelle Technique d’Alsace;
Sammlung Museum Fukuyama, Japan und Goetheinstitut München

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Ich bin ein klein’ wild’ Vögelein / Der Maler Herbert Wentscher sen.

1990, Video, Farbe, Ton, 24 Min

Ein Porträt des Malers Herbert Wentscher sen. zu seinem 90. Geburtstag.
Archiv Stadt Schopfheim

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Salve / Goethe-Rap

1997, Video, Farbe, Ton, 3 Min

Eine Hommage an den Dichterfürsten in Weimar.
Sammlung Museum im Markgrafenschloss, Emmendingen

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Videoausschnitt

e-tännchen

1981 / 2005, Video, Farbe, stumm, 20 min

Hommage an eine Ikone des Schwarzwalds – den Tannenbaum.

Das 1981 mit einem analogen Videosynthesizer generierte Bildmaterial wurde 2005 in Zusammenarbeit mit Lars Patzelt zu einem digitalen Remix überarbeitet, um im öffentlichen Raum der Freiburger Altstadt projiziert zu werden.
Mit Unterstützung der Heinrich-Strobel-Stiftung des Südwestfunks Freiburg (1981) und artforum3 e.V., Freiburg (2005)

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Im Hier und Jetzt

2005, Video, Farbe, Ton, 4 Min

In Reimform werden die Mühen eines Menschen geschildert, der das Meditieren übt, während Rauchkringel eines Räucherstäbchens durch das Bild ziehen.

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Einige Übungen...

2006, Video, Farbe, Ton, 3 Min

Der Körper wird im Fitness-Studio gestählt. Und wie steht es um das Training geistiger Kräfte? Ein rechnergestütztes Demonstrations-Video entwirft ein individuelles Übungsprogramm und hilft bei der Vervollkommnung der angestrebten übersinnlichen Fähigkeiten.
Animation: Sebastian Dinter, Sound: Johannes Harth

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Tannen rauschen...

2007, Video, Farbe, Ton, 1 Min. 30 Sek

Auf dem Wasser und in den Tannen erscheinen die Worte eines Texts, der zur Selbstfindung am Mummelsee einlädt – einem Ort im Nordschwarzwald, der nach alten Überlieferungen wundersame Qualitäten aufweist.
Animation: Guillaum Beinat

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Das Yoga der Kunst

2009, Video, Farbe, Ton, 2 Min. 30 Sek.; deutsche und englische Version (The Yoga of Art, 3 min)

»...Das Yoga der Kunst ist so angelegt, dass es – ohne Intellekt und Emotionen zu negieren – das Herz als Quelle und Ziel ansieht, als Leitmedium der durch das Kunstwerk übertragenen Schwingungen...«;
Animation: Robert Rauchfuss, BlueBoxStudio: Azim Akcivan

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Kunstpraxis für ästhetische Energiearbeit

2015, Video Loop, Farbe, stumm; englische Version: »Art Studio for Aesthetic Energy Work«

Alles ist Energie!
Realisation: Frederic Brückner

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