Gender is Fluid.

Interview mit Ryan Trecartin zu seinem Film

Der Film Gender is Fluid aus dem Jahr 2018 von dem amerikanischen Avantgardekünstler Ryan Trecartin thematisiert das Geschlecht als ein fließendes, inkonsistentes Konstrukt ohne Vereinbarungen und Vereinbarkeiten. Er kann exemplarisch verhandelt werden mit Verweis auf das stilistische Mittel der Montage nnach Manuel Zahn (Vgl. Zahn 2017), das zu symbolischen Verdichtungen führt, ebenso auf jenes stilistische Mittel der Arbeit mit dem Rohmaterial kultureller Gegebenheiten nach Torsten Meyer (Vgl. Meyer 2015) oder mit dem Verweis auf algorithmisierte Wahrnehmungs-, Distributions- und Produktionsweisen nach Kirsten Klein, die jemde Arbeit unter anderen in ihrem Aufsatz Kunst und Medienbildung in der digital vernetzten Welt. Forschungsperspektiven im Anschluss an den Begriff der Postdigitalität (Vgl. Klein 2019) unter einer kulturwissenschaftlichen wie materialä und medientheoretischen Perspektive diskutiert.

Quelle

Dreyer, Andrea (2022): Kunstpädagogische Selbstvergewisserung professionell begleiten. In: Grit Oelschlegel / Elisabeth Sattler: Per EduArt. Kunstpädagogische Materialien für Studium und Schule, Heft 2, Hannover: Fabrico Verlag, S. 6

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beigetragen am 01.11.2024