EXCHANGE
Fakultät: Gestaltung, Studiengang: Public Art and New Artistic Strategies (M.F.A.)
Unter den Themenschwerpunkten „What is to be done?“, „(UN)Disciplined Body“ und „Exchange“ beschäftigten sich die KünstlerInnen unter Anderem mit Fragestellungen hinsichtlich Erinnerung und
Vergangenheit, Reglementierung, Disziplinierung oder Politisierung des öffentlichen Raumes sowie sozialen und kulturellen Umbrüchen in Weimar, Kölleda, Sarajevo, Mostar und Athen.
Anlässlich der SUMMAERY 2012 öffnen die Studierenden des MFA-Programms „Public Art and New Artistic Strategies“ ihre Ateliers, um die Ergebnisse ihrer künstlerischen Auseinandersetzungen des
letzten Jahres in Form von Dokumentationen zu präsentieren und um über ihre Erfahrungen im öffentlichen Raum Thüringens, Bosniens und Griechenlands zu sprechen.
Im Rahmen der SUMMAERY 2012 wird am 11.07., 19 Uhr ebenfalls die Ausstellung "What is do be done?" im Funkwerkmuseum Kölleda eröffnet. Die KünstlerInnen haben sich hier mit einem ehemaligen Kriegerdenkmal in der Kleinstadt Kölleda auseinandergesetzt und unterschiedliche Entwürfe zur Um- und/oder Neugestaltung dieses Gedenkortes entwickelt. Die Ausstellung kann bis zum 03.09.2012 besichtigt werden.
Das MFA-Programm „Public Art and New Artistic Strategies“ ist ein internationales Studienprogramm mit derzeit 19 Studierenden aus 16 verschiedenen Ländern.
Öffnungszeiten der Ateliers: 12.7., ab 16 Uhr / 13. - 15.7., von 14 - 17 Uhr
(Fotonachweis: Yomayra Puentes Rivera - © MFA "Public Art and New Artistic Strategies")
Teilnehmer
Silja Darmstadt (Deutschland), Emrah Inandim (Türkei), Sarah Mac Keever (Irland), Danielle Kourtesis (USA), Paris Legakis (Griechenland), Sujin Lim (Süd Korea), Federica Menin (Italien), Hannes Neubauer (Deutschland), Yomayra Puentes (Kolumbien), Ella Tetrault (Kanada), Lucero Hernández Valadez (Mexiko), Sarah Yazdanirad (Iran), Yuequn Zhang (China),
Betreuer
Prof. Danica Dakic, Lisa Glauer und Anke Hannemann (Künstlerische Mitarbeiterinnen), Jirka Reichmann (Koordinatorin des MFA)
Typ der Ausstellung
Präsentation
Adresse
45
Raum
Marienstraße 14, 1. und 3. OG und Bauhaus Café in der Marienstraße 1 sowie im Funkwerkmuseum, Markt 3, Kölleda
Dieses Projekt nimmt teil am Preis der summaery2012.
Von Favoriten entfernen11.07. | 19:00 bis 03.09. | 19:00
Ausstellungseröffnung: "What is to be done?", Funkwerkmuseum, Markt 3, Kölleda
vorkammerflimmern / xprmtl mtn dsgn
Fakultät: Medien, Studiengang: Medienkunst / Mediengestaltung (M.F.A.)
Egal wie. Hauptsache es flimmert. Auf jeden Fall ordentlich!
Zwischenpräsentation der Klasse experimentelles Fernsehen.
Neue Formen der Retinaprojektion inklusive Elektrodenkollaps mit Resthirnverstärkung im hinteren Alphakanal. Geschüttelt und gerührt, selbstverständlich.
Denn ewig singt der Videokopf.
Teilnehmer
Iraj Akhlaque Larik, Eva-Maria Arndt, Janek Könau, Mukasa Nseera, Stephanie Massarelli, Patricia Santos, Katja Loos, Steven Mehlhorn, Phillip Klein, Kilian Ullmann, Robert Schwabe, Alexander Sage, Bojana Ristic, Vanessa Murillo, Benjaming Zeising, Gökhan Tuzun, Ludwig Gundermann, Jonas Späinghaus, Florian Heinrich, Maria Hagan, Rossa Hopp, Lingling Li, Anita Fehrmann, Olivia Neubauer, Stefanie Meyer, Jonathan Miske, Lukas Krause, Anastasia Erb, Annika Bokelmann, Jan Schepanski, Phillip Herion, Jorgelina Garcia, Christoph Römer
Betreuer
Maurice van Brast
Typ der Ausstellung
Präsentation
Adresse
45
Raum
http://www.uni-weimar.de/medien/wiki/EXPTV:Start
Masterplan Gleisfeld Zürich, Vision für eine urbane Entwicklung
Fakultät: Architektur, Studiengang: Architektur (M.Sc.)
Die Limmatstadt Zürich befindet sich im östlichen Schweizer Mittelland am unteren Ende des Zürichsees. Die Kernstadt entwickelte sich an der Limmat am Ausfluss des Sees. Heute zählt die Gemeinde Zürich circa 400.000 Einwohner, die entstandene Metropolitanregion je nach Betrachtungsweise zwischen 1,5 und 3 Millionen. Entstanden ist ein Siedlungskörper, der sich entlang der Seeufer bis ins Glatttal in nördlicher Ausdehnung und entlang der Limmat in westlicher Ausdehnung bis nach Baden fortsetzt. Durch die geografische Lage Zürichs sind jedoch territoriale Grenzen vorhanden, der Uetliberg im Westen und der Zürichberg im Osten begrenzen das See- bzw. Talbecken.
Die Metropolitanregion Zürich wächst. Im Limmattal hat sich zwischen Baden und Zürich eine Bandstadt entwickelt, die sich, vorrangig industriell geprägt, zwischen Limmat und Eisenbahn erstreckt. Durch den Rückgang der Industrie ergibt sich die Frage, wie mit diesen Konversionsflächen umzugehen ist. Ein weiterer Aspekt der Betrachtung wirft die Frage auf, wie in einem solchen Siedlungsraum verdichtet werden kann. In diesem Zusammenhang ist auch die Hochhausdiskussion wieder in den näheren Fokus gerückt. Zürich West befindet sich bereits in der Transformation, entstanden sind Gebäude wie der Primetower von Gigon/Guyer oder der MobimoTower von Diener und Diener. Die vorliegende Studie sucht nach Lösungsansätzen, wie die Bandstadt angebunden und das Limmattal mit dem Fokus auf den Raum Zürich sinnvoll verdichtet werden kann.
Teilnehmer
Sven Kaden
Betreuer
Prof. Hilde Barz-Malfatti
Typ der Ausstellung
Abschlussarbeit
Adresse
21
Raum
205
Dieses Projekt nimmt teil am Preis der summaery2012.
Von Favoriten entfernenGlas.Bruch durch Schlag.Schatten
Fakultät: Bauingenieurwesen, Studiengang: Bauingenieurwesen (M.Sc.)
Glas ist bei seinem Einsatz im Fassadenbereich ständig thermischen Belastungen ausgesetzt. Schon bei Erwärmen bzw. Abkühlen des Glases entstehen Spannungen. Während die gleichmäßigen thermischen Beanspruchungen im Allgemeinen bei der Bemessung berücksichtigt werden, müssen die innerhalb einer Glasscheibe auftretenden Temperaturunterschiede infolge ungleichmäßiger Erwärmung zusätzlich betrachtet werden. Temperaturdifferenzen innerhalb eines Glasbauteils entstehen immer dann, wenn dieses beispielsweise die solare Strahlung zu stark oder unterschiedlich stark absorbiert. Die physikalischen Grundlagen des solaren Energieeintrages werden für die verschiedenen Bereiche der solaren Strahlung erarbeitet und ein Verfahren zur Berechnung der zeit- und ortsabhängigen Sonnenstrahlungsintensität entwickelt. Des Weiteren werden wichtige strahlungsphysikalische Kennwerte und Wärmetransportmechanismen behandelt, welche grundlegend für die Berechnungen der Temperaturbilanz in der Glasscheibe und zur Ermittlung des Glasbruchs sind.
Teilnehmer
Maria Pankratz
Betreuer
Prof. Dr.-Ing. Jörg Hildebrand
Typ der Ausstellung
Forschungsprojekt
Adresse
35
Raum
im Hörsaalgebäude
Zeichen
Fakultät: Gestaltung, Studiengang: Visuelle Kommunikation (B.F.A.)
Zeichen sind in ihrer Vielfalt ein alles durchdringender und prägender Ausdruck unserer Zeit. Um sich zu verständigen, stehen dem Menschen außer der gesprochenen Sprache eine Vielzahl von Zeichensystemen zur Verfügung. Diese Systeme reichen von Laut- und Silbenzeichen bis zu Zeichen, die komplexe Handlungsanweisungen beinhalten. Manche Zeichen sind längst Vergangenheit, manche überdauern bereits Jahrhunderte.
Während des Projektes beschäftigten sich Studierende mit verschiedenen Zeichensystemen. Es entstanden Bücher, die urbane Muster erforschen und aufzeigen wie durch die Wiederholung und Reduzierung von Zeichen eine Stadt mit ihrer Kultur, Landschaft und Architektur visuell dargestellt werden kann, eigene Schriftentwürfe, liebevoll illustrierte Geschichten oder augenzwinkernde Versuche, Zeichen von fremden Leben auf fernen Planeten einzufangen.
Die gestalterischen Umsetzungen wurden auf der Leipziger Buchmesse in einem filigranen und lichtdurchlässigen Messestand aus Papier präsentiert. Der PappPalast² ist vollständig aus weißer Pappe gefertigt und dabei stabil. Er besteht aus 28.000 ineinander gesteckten Pappquadraten, die durch eine Konstruktion ohne Verleimung standfest zu Wänden verbunden sind. Den flexiblen Einsatz des Messestandes konnte dieser seit der letzten Buchmesse an mehreren Standorten in Weimar unter Beweis stellen. Der PappPalast² wurde gemeinsam durch Studenten und Mitarbeiter der Fakultäten Gestaltung, Architektur und Bauingenieurwesen realisiert.
Teilnehmer
Margret Aurin, Jon Arne Berg, Sarah Byrne, Johanna Diesel, Mascha Fischer, Mar Gay Rodriguez, Lena Haubner, Eric Jentzsch, Chloë Janssens, Frederic Krauser, Josephine Kunkel, Ciaran McLaughlin, Elisa Müller, Tim Munz, Cindy Plischke, helen Schmidt, Tina Wagner, Katharina Staniok, Fabian Nerstheimer
Betreuer
Prof. Jay Rutherford, Gaby Kosa
Typ der Ausstellung
Ausstellung
Adresse
28
Raum
Raum 204
Construyendo puentes: Córdoba/Argentinien - Weimar
Fakultät: Architektur, Studiengang: Internationales Promotionsprogramm Europäische Urbanistik (IPP)
Dank der kürzlich initiierten Kooperation zwischen der Bauhaus-Universität Weimar und der Universidad Nacional de Córdoba kann die Dekanin der dortigen Fakultät Architektur, Frau Elvira Fernández, argentinische Abschlussprojekte aus den Bereichen Architektur und Geographie in Weimar präsentieren, die sich mit aktuellen Fragestellungen der Stadtentwicklung in Argentinien auseinandersetzen. Geplant ist, ein gemeinsames binationales Promotionsprogramm zum Schwerpunkt „Postfordistische Stadt“ zu etablieren: Übergeordnete Fragestellung ist die Beobachtung, dass die Städte in beiden Ländern durch die sich durchsetzenden ökonomischen Veränderungen vor neuen Herausforderungen stehen. In Argentinien ebenso wie insbesondere in Ost-Deutschland haben sich in den letzten zwei Jahrzehnten eine sehr schnelle De-Industrialisierung und Re-Industrialisierung durchgesetzt, mit der Städte teilweise ihre ökonomische Basis verloren haben oder sich als Ort von Dienstleistungsökonomie umstrukturieren mussten. Ziel der argentinisch-deutschen Kooperation ist es, durch den internationalen Austausch und das multidisziplinäre Herangehen angemessene Konzepte für die Herausforderungen des Wandels der Städte zu entwickeln.
Teilnehmer
Dr. Claudia Tomadoni (Weimar) / Arq. Elvira Fernández (Córdoba)
Betreuer
Dr. Claudia Tomadoni (Weimar) / Arq. Elvira Fernández (Córdoba)
Typ der Ausstellung
Ausstellung
Adresse
21
Raum
Glasvitrine, Erdgeschoss
Dieses Projekt nimmt teil am Preis der summaery2012.
Von Favoriten entfernen12.07. | 18:30 bis 12.07. | 19:30
Eröffnung der Ausstellung "Construyendo puentes: Córdoba/Argentinien - Weimar"
Medien-Sein. Aspekte kulturwissenschaftlicher Medienforschung.
Fakultät: Medien, Studiengang: Kulturwissenschafliche Medienforschung (M.A.)
Medien-Sein. Die beiden Begriffe führen anthropologische, historische und soziologische Aspekte ebenso zusammen wie technische und praktische Fragestellungen.
Die einmal im Jahr stattfindende Tagung bietet mit unterschiedlichen Vorträge einen guten Einblick in aktuelle Auseinandersetzungen mit medienwissenschaftlichen Fragestellungen.
Nachwuchswissenschaftler und Studenten der Weimarer Medienfakultät stellen den Großteil der Referenten.
tl,dr: Spannende Leute sprechen über spannende Themen.
Link zum Programm:
http://bit.ly/N8MF01
Link zum detaillierten Programm:
http://bit.ly/L1HMnD
Teilnehmer
Kathrin-Mira Amelung
Prof. Dr. Fabian Steinhauer
Katharina Gottschalk
Sophia Gräfe
Manuela Klaut
Olga Osadtschy
Mads Pankow
Betreuer
Tim Othold, Anne Pranz
Typ der Ausstellung
Vortrag
Adresse
45
Raum
Berkaer Str. 1, Seminarraum EG
14.07. | 10:00 bis 14.07. | 17:30
Medien-Sein. Tagung.