1. Kernmodul: Darstellen und Gestalten: Difference between revisions

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Die Veranstaltung etabliert ein offenes und dialogisches Lehr- und Lernformat mit verschiedenen Gästen, die ihre materialen, medialen, forschenden und kritischen Praktiken der Raumproduktion mit uns teilen. Architektur wird hier als situiertes Wissen verstanden, nicht als neutrale Disziplin.
Das erste Kernmodul Dar-/Her-stellen und Offenh-/ Gest-alten etablierte ein dialogisches Lehr- und Lernformat mit sechs Gäst*innen, die ihre materialen, medialen, forschenden und kritischen Praktiken der Raumund Bildproduktion und Reflektion mit uns teilten. Gemeinsam mit ihnen erprobten und diskutierten wir ein Spektrum konkreter Arbeitsweisen, vom Zeichnen über das Modellieren und Fotografieren bis hin zum Schreiben. Ausgangspunkt dieses multiperspektivischen Formats ist die Überzeugung, dass unsere Vorstellungen, visuellen Techniken und Schreibsysteme insofern politisch sind, als sie in Zeichnungen, Texten, Bildern und Modellen Sichtweisen (Lebens- und Denkweisen) darstellen, aber auch herstellen; sie sind insofern politisch, als sie sichtbar und zugleich unsichtbar machen. In der Pluralität der Beiträge und Übungen können wir diese Sichtweisen erproben und als partiell wahrnehmen, um Architektur als offenes Feld situierten Wissens zu verstehen – im Gegensatz zu einer fixierten Disziplin, die ein Set neutralisierter/ universalisierter Techniken vermittelt.
 
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Revision as of 10:01, 8 July 2025

1. Kernmodul: Darstellen und Gestalten
Type Course
Collaborators Mona Mahall, Yelta Köm, Lea Maria Wittich, Sabine Zierold
Academic year Winter 2023

Das erste Kernmodul Dar-/Her-stellen und Offenh-/ Gest-alten etablierte ein dialogisches Lehr- und Lernformat mit sechs Gäst*innen, die ihre materialen, medialen, forschenden und kritischen Praktiken der Raumund Bildproduktion und Reflektion mit uns teilten. Gemeinsam mit ihnen erprobten und diskutierten wir ein Spektrum konkreter Arbeitsweisen, vom Zeichnen über das Modellieren und Fotografieren bis hin zum Schreiben. Ausgangspunkt dieses multiperspektivischen Formats ist die Überzeugung, dass unsere Vorstellungen, visuellen Techniken und Schreibsysteme insofern politisch sind, als sie in Zeichnungen, Texten, Bildern und Modellen Sichtweisen (Lebens- und Denkweisen) darstellen, aber auch herstellen; sie sind insofern politisch, als sie sichtbar und zugleich unsichtbar machen. In der Pluralität der Beiträge und Übungen können wir diese Sichtweisen erproben und als partiell wahrnehmen, um Architektur als offenes Feld situierten Wissens zu verstehen – im Gegensatz zu einer fixierten Disziplin, die ein Set neutralisierter/ universalisierter Techniken vermittelt.

WAS GEWESEN SEIN KÖNNTE. FOLGEKONSEQUENZEN EINES SATZES. - Birte Kleine-Benne

DIE ZEICHNUNG ALS FORM DER INVESTIGATION - Silvan Linden

NOTATION AUF PAPIER - Imke Woelk

ALLTAG FOTOGRAFIEREN - Zara Pfeifer KLAPP. KLAPP REGELBASIERTES ARBEITEN - Verena Issel

MODEL-MAKING AS CRITICAL PRACTICE - Ecaterina Stefanescu

AI Floor plan


Gallery

Poster

See also

References

External Links


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