Weblinks: Methoden

Allgemein

Nutzerforschung

Wenn eine Software oder ein Geräte nützlich und erfreulich für andere sein soll, sollten die Nutzer, ihr Wissen, Denkweisen, Ziele und Probleme bekannt sein – aus eigener Anschauung.


Methodensammlungen

Evaluation/Studien

  • Usability Methods Toolbox – was man selber gestaltet hat, scheint immer intuitiv. Deshalb gilt: forschen und testen, z.B. mit den hier beschriebenen, einfachen Methoden.
  • Soll eine neue Idee als publiziert werden, zeigt man deren Leistungsfähigkeit oft in einem Test mit Nutzern bei dem z.B. die Ausführungszeit gemessen wird. Zur Auswertung benötigt man statistische Kenntnisse, die man sich im Little Handbook of Statistical Practice oder im (interaktiven) onlinestatbook anlesen kann.
  • Fragebögen werden sehr oft angewendet. Sie haben aber wie jedes Forschungswerkzeug ihre Vor- und Nachteile. Im Gegesatz zu Interviews und Beobachtung wird man durch Fragebögen z.B. wenig neues entdecken. Dafür lassen sich viele Probanden ansprechen und quantitative Daten erheben. Einen guter Einstieg ist diese Übersicht zu Befragungen der Universtiy of Leeds; Prof. Dr. Höpflinger gibt methodische Hinweise zur Umfragenmethodik (pdf, 56S.).
  • 20 praktische Hinweise zur Fragebogenerstellung.
  • Standardfragebogen zur Zufriedenheit mit der Usability.

Prototypen

  • Paper Prototyping – Paper Prototyping ist eine einfache und günstige Möglichkeit, interaktive Produkte zu testen.
  • Einfachere Skizzen lassen sich im OpenSource-Tool Pencil erstellen. Als Student der Fakultät Medien lässt sich auch Microsoft Visio kostenlos runterladen; "stencils" für Visio, also vorgefertigte Interfaceelemente gibts kostenlos z.B. bei Yahoo.
  • Einfache interaktive Prototypen lassen sich mit Libre Office Impress (Open Source) oder Powerpoint erstellen. Noch einfacher zu nutzen ist Nokias Flowella. Sie sind aber weniger gut zum testen geeignet, weil nut Interaktionswege vom Nutzer begangen werden, die ihr explizit vordefiniert habt.
  • Programmierte, interaktive Prototypen sind aufwändiger zu erstellen, kommen dem Verhalten des fertigen Produktes aber schon sehr nahe. Sie werden (meist) programmiert und können z.B. in JavaScript, JQuery , jQuery UI und HTML oder Flash erstellt werden. Aber: meist sind Paper-Prototypen ausreichend, denn sie sind oft einfacher zu erstellen als programmierte Prototypen und flexibler.

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