Im Virtual Reality Labor (©Bauhaus-Universität Weimar, Foto: Candy Welz)

Entwurf und Entwicklung von intelligenten Softwaresystemen und Schnittstellen werden durch mobile Geräte und ubiquitäre Technologien immer wichtiger. Im englischsprachigen Master-Studiengang Human-Computer Interaction beschäftigen sich Studierende wissenschaftlich und praktisch mit der aktuellen Informatik-Forschung in den Bereichen Interface Design und Erstellung interaktiver Systeme.

Im technisch-orientierten Studiengang HCI können Studierende zudem interdisziplinäre Projekte und Veranstaltungen anderer Studiengänge, bspw. Medienkunst/Mediengestaltung, Medienwissenschaften, Medienmanagement, Architektur, Produktdesign, Visuelle Kommunikation etc. belegen.

Zu Fragen zur Studienbewerbung finden Sie Information hier sowie hier in unserer FAQ zur Bewerbung (mit Schwerpunkt auf Fragen für Bewerber aus dem Ausland).

Der M.Sc. HCI wurde am 31.3.2016 von ACQUIN akkreditiert, mit Wirkung bis zum 30.9.2020.  

Studieninhalte

Der internationale Studiengang basiert auf zwei grundlegenden Säulen:

  • Das Studium einer Auswahl aktueller Themen aus dem Bereich Human-Computer Interaction: Usability, User Centered Design, User Interface Testing & Forschung, neuartige Interface-Technologien wie Virtual Reality, Mobile Systeme, Adaptive Systeme, Mixed Reality, Ubiquitous Computing, grafische Interfaces
  • Das Vermitteln von Schlüsselqualifikationen durch einen projektbasierten Studienansatz in kleinen Gruppen zur Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Kommunikations-, Präsentations- und schriftlichen Ausdrucksfähigkeit.

Detailliertere Informationen zum Curriculum finden Sie hier

Studienaufbau

Das Studium umfasst 120 ECTS und kann zum Winter- sowie Sommersemester begonnen werden. Es umfasst 4 Pflichtmodule (Advanced HCI, Information Processing and Presentation, Virtual/Augmented Reality, Mobile HCI) zu je 9 ECTS, einen Electives-Bereich mit 24 ECTS, sowie zwei Research Projects à 15 ECTS und ein Mastermodul (Masterarbeit) mit insgesamt 30 ECTS. Im Sinne des Weimarer Modells nehmen wissenschaftlich orientierte Projekte einen großen Bestandteil des Studiums ein.

Im Wahlmodul (Electives) bestehen Möglichkeiten, neben von der Studiengangskommission aufgelisteten Lehrveranstaltungen der Medieninformatik auch Angebote anderer Studiengänge und Fakultäten einzubringen. Es kann ein weiteres Projekt aus dem Bereich Human-Computer Interaction mit maximal 15 Leistungspunkten eingebracht werden. Es erlaubt die Auswahl von Veranstaltungen aus den Bereichen Medienwissenschaft, Medienkunst/Mediengestaltung, Medienmanagement, der Fakultäten Architektur und Gestaltung, sowie benotete Sprachkurse mit maximal 6 Leistungspunkten, sowie nicht in anderen Modulen angerechnete Vorlesungen der Studiengänge Human-Computer Interaction und Computer Science and Media. Das vierte und letzte Semester ist für das Anfertigen der Masterarbeit vorgesehen, die thematisch aus den Angeboten der verschiedenen Professuren gewählt werden können. Nach erfolgreicher Verteidigung der Masterarbeit verleiht die Fakultät Medien den Grad Master of Science. Alle Master-Kurse werden in englischer Sprache durchgeführt.

Die Regelstudienzeit für den Master-Studiengang Human-Computer Interaction beträgt vier Semester. Voraussetzung für die Zulassung zum Studium ist ein Abschluss Bachelor of Science mit mindestens der Note „gut" in den Studiengängen Mensch-Computer-Interaktion (Human-Computer Interaction/HCI) oder Medieninformatik oder ein vom zuständigen Prüfungsausschuss als fachlich einschlägig anerkannter, erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss oder Abschluss einer staatlichen oder staatlich anerkannten Berufsakademie. Als fachlich einschlägig gelten im Hauptfach belegte Studiengänge der Medientechnik, der Mensch-Computer-Interaktion (Human-Computer Interaction), der Medieninformatik und der Informatik sowie andere technisch-wissenschaftliche Studiengänge mit HCI-Bezug.

Profil – Das bieten wir

  • Aktuelle Forschungsfragen: Das vermittelte Fachwissen vieler Lehrveranstaltungen orientiert sich stark an den aktuellen Forschungsthemen der Professuren und vermittelt die entsprechenden vertieften theoretischen Grundlagen ergänzt durch aktuelle Forschungsfragen, -vorgehensweisen und -resultate. Studierende werden außerdem regelmäßig im Rahmen der Projekt- und Abschlussarbeiten sowie als studentische Hilfskräfte in aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte eingebunden.
  • Skills durch Projektstudium: Wissenschaftlich orientierte Seminare und Projekte fordern ein hohes Maß an selbstständiger Erarbeitung wissenschaftlicher Erkenntnisse und vermitteln berufsrelevante Schlüsselqualifikationen. Die Projekte bieten einen Rahmen für die Studierenden, um erste eigenständige Forschungsentwicklungen vorzuschlagen, zu realisieren und zu verteidigen.
  • Umfangreiche Forschungsliteratur: Der Zugang zu wissenschaftlicher Literatur (online/vor Ort) für Studierende ist gut und das Angebot der Bibliothek wird von den Professoren kontinuierlich aktualisiert.
  • Exzellente Ausstattung: Die Labore der einzelnen Professuren bieten eine exzellente Infrastruktur zur Durchführung von Projekten und Abschlussarbeiten. Konkret stehen ein User-Interface Labor, ein HCI-Labor, ein Computer Vision Labor, ein Computergrafiklabor, ein Virtual-Reality-Labor, ein Multi-User 3D Display und ein Visual Analytics Display zur Verfügung.
    Weiterhin bietet der Forschungsneubau »Digital Bauhaus Lab« eine Arbeitsumgebung auf höchstem Niveau.
  • Hervorragendes Betreuungsverhältnis: Die Professuren sind mit zwei oder drei Doktoranden durch die Fakultät ausgestattet und verfügen in den meisten Fällen über weitere projektfinanzierte Mitarbeiter, die auch Projekte und Abschlussarbeiten betreuen. Dadurch entsteht ein ausgezeichnetes Betreuungsverhältnis, das zu einem direkten und intensiven Kontakt zwischen Lehrenden und Studierenden führt.
  • Publikationstätigkeiten während des Studiums: Ein weiteres Indiz für die Forschungsorientierung des Studiengangs sind die studentische Publikationstätigkeit und die Tätigkeiten nach Studienabschluss im akademischen oder forschungsnahen Umfeld: In den studentischen Forschungsprojekten und aus den Abschlussarbeiten des Master-Programms entstehen oft schon Veröffentlichungen auf nationalen und internationalen Tagungen, an denen die Studierenden erheblich beteiligt sind. Außerdem promoviert von den Absolventen der letzten Jahre ein signifikanter Anteil an den Professuren in Weimar und an anderen Universitäten im In- und Ausland.

Lehrende

Der forschungsorientierte Master-Studiengang wird von international renommierten Professorinnen und Professoren getragen, die wissenschaftlich ausgewiesen sowie national und international engagiert sind: