MODEN:MUSTERKOFFER 2010-2011/arbeiten/musterkisten

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ÜBUNGS-DINGE

Aufgabenstellung

Abgabetermin

Literatur

Entwürfe

Marie HabermannIch Sehe Es Mit Deinen Augen.

Missverständnis?
Ignoranz?
Desinteresse?
Kein Problem: Ich sehe es mit Deinen Augen!
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Raphael KittellRaum im Koffer

Musterkiste

Idee

Die Ordnung, welche uns unsere Umgebung vorgibt, zu erfassen, in Auschnitten einzufangen und neu zu Ordnen.



Lydia Kluge"It's a bit gorgeous."

Die Idee hinter meiner Arbeit ist, alleinig durch die Ordnung und Präsentation der Sammlung, den Sammler selbst, sowie die persönliche Bedeutung der Stücke erfahrbar zu machen. Grundlage bildet hierzu die Bierdeckelsammlung meiner Großmutter.

Durch die Häkelborte wurden die Bierdeckel aus ihrem ursprünglichen in einen neuen Kontext überführt – Kaffee und Kuchen statt Kneipe. Außerdem erinnern sie durch die Aufstellung an Souvenirteller, was zugleich den persönlichen Wert zeigt: Die Bierdeckel sind Andenken an Situationen und Orte; sie wurden als Erinnerungsstücke erbeutet. So besteht im Koffer auch die Möglichkeit, jeden Bierdeckel einzeln als „Jagdtrophäe“ an eine Wand zu hängen und über ihn das Vergangene wieder aufleben zu lassen. Zeitgleich verändert die neue ästhetische Form der Bierdeckel die Wirkung der Werbebotschaften.

Der Titel „It’s a bit gorgeous.“ ist der Werbeslogan eines englischen Bieres und bringt die entstandene Beziehung zwischen den Einzelaspekten „Großmutter-Souvenir-Werbung“ auf einen gemeinsamen Punkt, da er sich auf alle drei beziehen lässt.



Juliane KadenWenn´s mal wieder länger dauert, schnapp dir...

...die DB

Jeder kennt es! Die Bahn hat mal wieder Verspätung und was bekommt man dafür?

Nen Snickers, Haribo, Smarties...

Immer wieder das selbe, egal wie lange die Bahn verspätet ist.

Aber was soll´s, "die Zeiten ändern sich"?



Lydia Sophie RakuttDIE ZAHNBUERSTE- BLEIBT IHR TREU

Das wohl Vergaenglichste und zugleich auch Alltaeglichste ist wohl die Zahnbuerste.
Jede hat eine Vergangenheit und ihre eigene Geschichte, um alle Geschichten zu wissen, braucht es mehr als Zeit.

Weiß man, wo sie alle schon gewesen sind? In Staedten, Laendern, Hotels, auf Zeltlagern, in Badezimmern oder vertauscht?
Obwohl sie taeglich durch unsere Haende geht, werfen wir sie einfach weg, wenn sie ihren Nutzen getan hat-
spaetestens, wenn sie schimmelig und muffig ist. Dabei haben wir ihr soviel zu verdanken-

Ich habe sie alle wiederhervorgeholt und biete ihnen in diesem Koffer nun die angemessene und letzte Ruhestaette.
Denn an dem Tag an dem wir sie weg geworfen haben, da ist sie unbemerkt gestorben.

Drum sind sie hier aufgereiht, beinahe leblos toedlich, im gruenen, kalten, zahnpastafarbigen Raum;
geordnet nach den Sterbedaten. von Erika bis Klaus, von damals bis heute.

Lasst uns vor dem Wegschmiss retten,
was sonst für immer verloren geht.
BLEIBT IHR TREU: