Der Gute Film, 2.

Wintersemester 99/oo, Mittwoch, 18 - 22 h, HS A (Lorenz Engell)

 

5. Vorlesung (24. 11. 99): "Jules et Jim"(Francois Truffaut, 1961)

 

 

o. Begrüßung und Einführung.

1. Begrüßung und Rückblick

EINSPIELER: Entsubjektivierende Bilder bei Kurosawa.

 

2. Ausblick.

 

1. Struktur als Prozeß: Zum funktionalen syntaktischen Aufbau von "Jules et Jim". 

1. Vorbemerkungen.

 

2. Grobstruktur.

 

3. Zusammenhalt.

 

4. Feinstruktur: Ein Beispiel.

EINSPIELER: Protasis, 1. 

 

2. Liebe als Kommunikationsereignis, als Ein- und Ausschlußverhältnis; über den Ursprung der Liebe; Liebe als Prozeß (Verschiebung).

 

1. Liebe als Kommunikationsereignis.

EINSPIELER: Die Kommunikationssequenz.

 

2. Liebe als Inklusions- und Exklusionsbeziehung und als Meta-Kommunikation. 

 

3. Der Ursprung der Liebe.

 

4. Verschiebung: Liebe als Prozeß.

 

3. Nachtrag. 

EINSPIELUNG: Die Kuß-/Insekten-Sequenz.

  1. Wunderbare Selbstanspielung: Jules schreibt an einem Buch über Insekten und möchte gerne einen Roman schreiben, in dem die Helden Insekten sind.
  2. Das Insekt markiert die Glasscheibe, durch die das Licht fällt; gerade wenn es unebabsichtigda ist, wird es so zur Spur der Umstände, unter denen der Film entstanden ist, zur Marke des Abwesenden (nämlich der Außenwelt, u,.a. des Apparates).
  3. Das Insekt ist eines der besten Beispiele für ein Barthes'sches Punctum in der Photographie. 
  4. Das Zittern der Blätter im Wind, das ist der Film: Henri de Parville 1895. Das Festhalten einer bewegten Dauer, einer ablaufenden Zeit, die nicht unsere Zeit ist, sondern ein sich selbst bewegen der (belebten, bewegten) Materie.