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Vorlesungsverzeichnis Wintersemester 1997/98

Mediengestaltung


Projekte


Prof. Dr. Peter Hupfer

Prof. Robin Minard (Hochschule für Musik Franz Liszt, Betreuung der Klang-Aspekte)

Dr.rer.nat. Dieter Kemter

18 Projekt

Stimme der Schatten

Gestaltung von Installationen im Innen- oder Stadtraum, die Personen, Ereignisse oder Orte aus Weimars Geschichte auf neue Art erlebbar machen oder kritisch beleuchten. Verwendet werden können Klänge, Geräusche, Sprache, Licht und Farben, Bilder, Videos sowie Elemente, die eine Interaktion mit den Betrachtern erlauben. Alle Elemente werden durch Computer koordiniert und gesteuert. Der Gegenstand kann frei gewählt werden; man könnte z.B. denken an: "Garten der Dichter", "Parkgeister", "Tafelrunde", "Der große Rodin-Skandal", "Weimar, ein Mythos", "Goethes Papagei", "Ungeliebtes Bauhaus".

Mindestvoraussetzung: Testate auf den Gebieten "Klanggestaltung" und Klang/Interaktions-technik", die auch projektbegleitend erworben werden können.

Richtet sich an: G, M

Plenum: Mittwoch, 13.30-15.00 Uhr, Bauhausstraße 15, Raum 002

die Anzahl der Teilnehmer ist auf 10 beschränkt.


Prof. Dr. Peter Hupfer

Prof. Dr. Edouard Bannwart

Dipl.-Inf. Susanne Sklenar

18 Projekt

Cyber City Weimar

Für die Präsentation im Internet werden Einzelräume und Bauwerke der Bauhaus-Universität als dreidimensionale Computermodelle gestaltet. Die Techniken der virtuellen Realität machen ein "Begehen" dieser Räume durch die Internet-Nutzer weltweit möglich. Mit diesen Räumen verbunden sind geschriebene und gesprochene Texte, Bilder, Klänge, Animations-Squenzen aus der Geschichte der Universität und ihrer Vorgängereinrichtungen. Auch Aktuelles kann in dieses Modell eingefügt werden bis hin zur Präsentation von Real-Time-Szenen über eine WebCam. Mit Hilfe von Animationen können Abläufe wie z.B. das "Triadische Ballett" nachgestaltet werden. Gegebenenfalls werden in Abstimmung mit der Kulturstadt GmbH auch Objekte der Stadt Weimar bearbeitet.

Projektbegleitend werden ein Modellierungskurs "CosmoWorlds" und die Lehrveranstaltung "Sprachen des Web" angeboten.

Richtet sich an: G, M

Plenum: Donnerstag, 13.30-15.00 Uhr, Bauhausstraße 15, Raum 002

Computerpraktikum: Donnerstag, 09.15-12.30 Uhr, Indy-Pool

projektbegleitendes Seminar: Montag, 13.30 - 15.00 Uhr, Bauhausstr.15, Raum 102

Die Teilnehmerzahl ist auf 12 begrenzt.


Prof. Dr. Charles Wüthrich

Projekt 18

Das "Blaue" Bierglas

Bewegung ist einfach! Oder doch nicht. Von reelle Objekte zu 3D-Animation, auch für Anfänger. Zu zweit, oder zu dritt, oder zu viert.... Ein Gruppenfilm, für alle. Prosit!

Richtet sich an: M, G

Plenum: Mittwoch, 13.30-15.00 Uhr, Bauhausstraße 15, Raum 102


Dr.-Ing. Günther Schatter

Dipl.-Designer Christian Upmeier

18 Projekt

Radiovision

2. Bildgeschichten im digitalen Radio erzählen.

Ein neues Medium lädt zur Erkundung und Nutzung ein. Das Digital Audio Broadcasting DAB läßt sich gut hören, besitzt aber auch mobile Hypertextmöglichkeiten: eine Art Internet für unterwegs. Nach dem Willen seiner Promotoren soll es zu einem bunten Blitz- und Staumelderundfunk für Asphaltpiloten geschrumpft werden. Dem stellen wir unbekümmert und trotzig unsere digitalen Klein- und Kramgeschichten sichtbar entgegen: Adventskalender oder Kurzkrimi, Comic, Stadtklatsch oder Fotoroman. Im Rahmen des Thüringer DAB-Pilotversuchs bleiben wir weiter in Richtung Uni-Radio auf Sendung.

Richtet sich an: alle Fakultäten

Plenum: Donnerstag, 13.30-15.00 Uhr, Bauhausstraße 15, Raum 006


Diedrich Diedrichsen

Felix Reidenbach

18 Projekt

Moden und öffentliche Erscheinungsbilder

Technologierezeption, Modenmilieus und Methoden im Umgang mit der "Neuheit" neuer Medien
Dandies in der Dritten Welt

Richtet sich an: G, M

Plenum: Montag, 11.00 - 18.30 Uhr
Donnerstag, 11.00 - 20.00 Uhr; Bauhausstr.15, Raum 003

Bauhausstraße 15, Raum 003


Dipl.Des. Marion Meyer

18 Projekt

Was ist ein Stegreifentwurf?

Bei Stegreifentwürfen soll in kurzer Zeit ein Thema erfaßt und Lösungsansätze erarbeitet werden. Hierbei kommt es nicht darauf an, daß Themen perfekt dargestellt bzw. präsentiert werden, sondern vielmehr auf das Erlernen konzeptioneller Denkweisen und das Kommunizieren dieser Ideen gegenüber einem kritischem Auditorium/Publikum. Was soll gelernt werden: to cut a long story short

1. schnelle Problemerfassung (auch im Team!)

2. Entwicklung von konzeptionellen Lösungsansätzen (Szenarien)

3. Darstellung der Entwürfe mit den geeigneten Medien

4. Präsentation

5. kritische Auseinandersetzung mit den Themen durch anschließende Gesprächsrunde/Diskussion

Die gestellten Aufgaben werden ein breit gefächertes Spektrum abdecken. Zum einem können klassische gestalterische Mittel, wie Skizzieren und Skribbeln eingesetzt werden, zum anderen werden neue Darstellungsmethoden erörtert und umgesetzt. Eine theoretische Untermauerung in Form von Kurzreferaten wird den nötigen "backround" gewährleisten. Die Frage, warum Gestalter auch theoretisches Wissen nicht verschmähen sollten, wird spätestens zum Ende der Veranstaltung keine Frage mehr sein. Die Entwürfe werden dann einem hoffentlich interessierten Publikum vorgestellt. Doch nicht diese Präsentation ist der Höhepunkt dieser Veranstaltung, sondern der Weg ist unser Ziel! Die Themen werden wöchentlich ausgegeben. Die Veranstaltung findet immer Dienstag und Mittwoch statt. Hier ist Zeit für Referate, Fragen, Anmerkungen und natürlich die Präsentationen.

Dienstag, 11.00-12.30 Uhr, Bauhausstraße 15, Raum 005

Mittwoch, ab 10.00 Uhr, Bauhausstraße 15, Raum 005


Prof. Hupfer

Prof. Bauer-Wabnegg

Claus Pias

18 Projekt

www

Zum Projekt gehören:

V/Ü: Sprachen des Web
Seminar: Surfin' Shakespeare
und weitere Lehrveranstaltungen, welche über Aushang und hier demnächst bekanntgegeben werden.


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