UNESCO Welterbe

»Stätten des Bauhauses«

Das Staatliche Bauhaus Weimar markiert eine wichtige Epoche in der fast 150-jährigen Geschichte der Bauhaus-Universität Weimar und ist zugleich ein unverzichtbarer Teil des kulturellen Erbes der Menschheit.

1996 wurden die »Bauhausstätten in Weimar und Dessau« in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen.

Zu den Weimarer Bauhausstätten gehören:

  1. das Hauptgebäude (Gründungsort des Bauhauses)
  2. der kleine Van-de-Velde-Bau (ehemalige Großherzoglich-Sächsische Kunstschule und Großherzoglich-Sächsische Kunstgewerbeschule)
  3. das Haus Am Horn
  4. das Bauhaus.Atelier (ehemalige Bauhaus Mensa)
  5. die keramische Werkstatt des staatlichen Bauhauses in Dornburg.

In der offiziellen Begründung der UNESCO heißt es: »Das Bauhaus mit seinen Stätten in Weimar, Thüringen, und Dessau, Sachsen-Anhalt, steht für die sogenannte Bauhaus-Schule der Architektur, die zwischen 1919 und 1933 revolutionäre Ideen der Baugestaltung und Stadtplanung durchsetzte. Die Bauten der Bauhaus-Professoren von Walter Gropius bis Hannes Meyer, Lazlo Moholy-Nagy bis Wassily Kandinsky begründeten den Bauhaus-Stil, der die Architektur des 20. Jahrhunderts entscheidend geprägt hat.«

»Klassisches Weimar«

Das Ensemble Klassisches Weimar ist ein einzigartiges Zeugnis einer vergangenen, doch nachwirkenden Kulturepoche – der Weimarer Klassik. Die Aufnahme Weimars in die Welterbeliste der UNESCO erfolgte 1998. Dazu gehören 13 Objekte.