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Liebe Studierende,
um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und uns alle zu schützen, ist der Beginn der Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2020 verschoben. Der Lehrbetrieb in Präsenzform wird mit sofortiger Wirkung ohne Ausnahme eingestellt. Die Lehr- und Arbeitsräume für Studierende sind geschlossen. Detaillierte Hinweise entnehmen Sie bitte unserer Corona-Website: www.uni-weimar.de/coronavirus
Wir freuen uns, Ihnen natürlich weiterhin die Online-Serviceangebote des bison-Portals zur Verfügung stellen zu können. Auch möchten wir Sie darauf hinweisen, dass enorme Anstrengungen unternommen werden, um die Lernplattform moodle für online-Angebote auszubauen.
Bitte folgen Sie in Ihrem eigenen Interesse und dem anderer Menschen den Anweisungen und Hinweisen von Land, Stadt und Universität. Schützen Sie sich und andere und bleiben Sie gesund! Wir freuen uns auf Sie, sobald der Semesterbetrieb wieder aufgenommen werden kann.
Ihre Nachfragen erreichen uns gern über studium@uni-weimar.de
Ihr Dezernat Studium und Lehre

Ab sofort (27. April 2020) können Sie auf das aktualisierte Veranstaltungsverzeichnis des Sommersemesters 2020 zugreifen.

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SoSe 2020

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2007 , Aktuelles Semester: SoSe 2020
  • Funktionen:
Archivfiktionen. Das Machtdispositiv der Polizei    Keine Belegung möglich
(Keine Nummer) Seminar     SoSe 2007     2 SWS    
   Fakultät: Fakultät Medien    
   Professur: Geschichte und Theorie der Kulturtechniken    
 
   Studiengang   92 - Leistungspunkte : 3    
   Zugeordnete Lehrperson:   Siegert
 
 
 
   Termin: Montag   18:00  -  20:00    wöch.       Raum :   Seminarraum 013   Bauhausstraße 11  
 
 
   Beschreibung: "Das Individuum ist nicht das Gegenüber der Macht", sagte Michel Foucault, "es ist eine ihrer ersten Wirkungen". Das Dispositiv dieser Macht kann man seit dem 18. Jahrhundert unter dem Begriff der Polizei zusammenfassen. Unter dieser Bezeichnung versammeln sich Praktiken, Diskurse, Techniken und ein Wille zum Wissen, deren Ziel die Produktion einer Lesbarkeit des Körpers in bezug auf geheime Wünsche und Perversionen ist. Zu den Wissensmächten der Polizey zählen daher im 18. und 19. Jahrhundert nicht nur Physiognomie, Kriminalistik und Psychologie, sondern auch die Literatur einerseits als Nachvollzug der polizeilichen Macht und andererseits als Ort, an dem die Widersprüche und Aporien dieser Zeichenproduktion im Namen des Individuums und seiner Wahrheit ausgetragen werden. Neben literarischen Zeugnissen des Polizeidispositivs kommen auch die Fiktionen der nichtliterarischen Archive der Kriminalanthropologie zu Wort, die die literarischen Medien (in erster Linie die Autobiographie) des Individuums entmachten: die Fiktionen der Photographie, der Fingerabdruckarchive, des Lügendetektors, der Chemie, der Genetik...
 
   Bemerkung: auch für Diplomstudiengänge EMK und MK
 
   Leistungsnachweis: Ein Leistungsnachweis kann durch aktive Teilnahme, ein mündliches Referat und eine Hausarbeit erworben werden.
 
 

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