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SoSe 2021

"acoustic turn" oder "wenn's nichts wird, macht's auch nichts" - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Projektmodul SWS 16
Veranstaltungsnummer 4302410 Max. Teilnehmer/-innen
Semester SoSe 2010 Zugeordnetes Modul
Erwartete Teilnehmer/-innen
Rhythmus einmalig
Hyperlink  
Sprache deutsch
Termine Gruppe: [unbenannt]
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Mi. 09:15 bis 12:30 wöch. von 14.04.2010     

Limona, Steubenstraße

 
Gruppe [unbenannt]:
 
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
keine öffentliche Person
Singer, Nathalie, Prof., Magister Artium verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Leistungspunkte
Bachelor Mediengestaltung (B.F.A.), PV23 - 24
Bachelor Mediengestaltung (B.F.A.), PV27 - 24
Bachelor Medienkunst/Mediengestaltung (B.F.A.), PV29 - 18
Zuordnung zu Einrichtungen
Fakultät Medien
Experimentelles Radio
Inhalt
Beschreibung

 

Klingt ein zuklappendes Brillenetui männlich oder weiblich? Wie viel Krach muss ein Staubsauger von sich geben, um gekauft zu werden? So oder so ähnlich lauten die Fragen, die sich Akustikdesigner täglich stellen, um für ein bestimmtes Produkt markentypische Klangbilder zu entwickeln. Wird bei Porsche beispielsweise ein neues Modell entwickelt, basteln etwa zehn Ingenieure am perfekten Sound,  längst bevölkern individuelle Handyklingeltöne und lärmende Kinderspielzeuge unsere akustische Umwelt.

 

Nach der langen Vorherrschaft des Visuellen lässt sich heute ein zunehmend akustischer Gestaltungsbedarf in ganz unterschiedlichen Bereichen beobachten: Schlagworte wie sonification oder acoustic turn bestimmen den medienwissenschaftlichen Diskurs. Wir stehen kurz vor der Erfindung des pfeifenden Duschvorhangs und werden bald unseren Haushalt à la „mon oncle“ von Jacques Tati über ein tragbares Interface per Sprachkommando steuern.

 

In dem Projektmodul wollen wir uns spielerisch mit unserer akustischen Umwelt auseinander setzen, Klangangebote hinterfragen und selbst gestalten. Ganz in Bauhaus Tradition gründen wir unsere ganz eigene akustische Farbenlehre. Im Mittelpunkt des Projektes steht das „Hören“ -  als wichtigstes Tool jedes Komponisten und Klangkünstlers.

Wir werden Oskar Fischingers „Klingenden Ornamenten“ aus den dreißiger Jahren, sowie Murray Schaeffers „akustischen Ökologie“ aus den 60ern auf die Spuren gehen, mit Prof. Westermann hinter die Kulissen des Sound Branding und der akustischen Konzeption schauen.

Ziel des Projektes ist es,  in Form von absurden Klangobjekten und Radio(jingles) unsere eigene akustische Realität neu zu gestalten.

„Und wenn’s nichts wird, machts auch nichts“.

 

engl. Beschreibung/ Kurzkommentar

„Acoustic turn“ or if you fail, it doesn’t matter

Does a spectacle case sound male or female? How much noise should a vacuum cleaner make to become a best seller? - Questions acoustic designers have to deal with in their daily life. As terms like sonification or acoustic turn are proving, one can observe after long time domination of the visual a shift to the acoustics within the media theoretical discourse.

The project will focus on the major tool of musicians and sound artists: listening. We’ll perceive our acoustic environment with the aim to develop in the tradition of Bauhaus our own science of acoustic colours. Equipped with this new toolbox we’ll produce crazy radio jingles and absurd sound objects with the goal to recreate our acoustic environment.

 

Zielgruppe

MKG


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2010 , Aktuelles Semester: SoSe 2021

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