| Beschreibung |
Das Fachmodul „Festival Lab: Making a Film Festival” verbindet theoretische Einblicke in die Festivalarbeit mit der praktischen Entwicklung und Durchführung eines realen internationalen Filmfestivals. Im Mittelpunkt steht das SalSa Film Festival 2026 in Weimar. Die Studierenden begleiten den Festivalprozess von der Vorbereitung über die Durchführung bis zur Nachbereitung. Thematisiert werden Festivalorganisation und -kuratierung, Programmentwicklung, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Gästebetreuung, Veranstaltungsorganisation und Projektplanung. Ein zentraler Bestandteil ist die aktive Mitarbeit beim SalSa Film Festival vom 11. bis 14. November 2026. Interdisziplinarität | Das Modul bringt Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen in einem gemeinsamen realen Kulturprojekt zusammen. Die Festivalarbeit verbindet Film und Medien, Gestaltung, Kommunikation, Kulturmanagement, Organisation und kuratorische Praxis. Die Studierenden arbeiten in interdisziplinären Teams und bringen ihre unterschiedlichen fachlichen Perspektiven und Fähigkeiten in konkrete Aufgaben des Festivals ein. Dabei lernen sie, über die Grenzen der eigenen Disziplin hinaus zusammenzuarbeiten, Aufgaben und Verantwortung im Team zu übernehmen, unterschiedliche Perspektiven zu verbinden und gemeinsam Lösungen für praktische Herausforderungen zu entwickeln. Lernergebnisse und Kompetenzerwerb | Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls können die Studierenden erklären, wie ein internationales Filmfestival konzipiert, organisiert und kuratiert wird. Sie können nachvollziehen und analysieren, wie aus Filmeinreichungen ein Festivalprogramm entsteht, und Methoden der Festivalorganisation, Öffentlichkeitsarbeit und Projektplanung praktisch anwenden. Sie können kuratorische Entscheidungen und Arbeitsprozesse kritisch reflektieren und beurteilen. Darüber hinaus erwerben sie Kompetenzen in interdisziplinärer Teamarbeit, Kommunikation, Selbstorganisation und Verantwortungsübernahme und sind in der Lage, gemeinsam Teilbereiche eines realen Filmfestivals zu entwickeln und umzusetzen. Didaktisches Konzept | Das Modul ist projekt- und praxisorientiert aufgebaut. Die Studierenden arbeiten in interdisziplinären Teams an konkreten Aufgaben des SalSa Film Festivals und werden dabei kontinuierlich begleitet. Kurze theoretische Inputs, gemeinsame Diskussionen, praktische Projektarbeit, Workshops und Gespräche mit Filmschaffenden und Festivalexpert*innen verbinden Theorie und Praxis. Ein zentraler methodischer Ansatz ist Service Learning: Die Studierenden wenden erworbenes Wissen unmittelbar in einem realen kulturellen Projekt an und übernehmen dabei Verantwortung. Individuelle und teambezogene Betreuung sowie eine gemeinsame Reflexion nach dem Festival unterstützen den Lernprozess. |
| Leistungsnachweis |
Die Prüfungsleistung besteht aus der aktiven Mitarbeit an der Vorbereitung und Durchführung des SalSa Film Festivals sowie einem individuellen Portfolio zur Dokumentation und Reflexion des eigenen Arbeitsprozesses. Abschließend werden die Ergebnisse und Erfahrungen der Projektarbeit präsentiert und gemeinsam reflektiert. Auf Masterniveau wird eine vertiefte eigenständige Reflexion und Analyse der eigenen Projektarbeit sowie der organisatorischen und kuratorischen Prozesse erwartet. Auf Bachelorniveau liegt der Schwerpunkt stärker auf der nachvollziehbaren Dokumentation, praktischen Anwendung und Reflexion der eigenen Aufgaben. |