| Beschreibung |
Die Vorlesung vermittelt in vier Semestern einen Überblick über die Musikgeschichte von der Antike bis ins 21. Jahrhundert. Ausgehend von der Vorstellung einer „relativen Autonomie” der Musikgeschichte, also deren in erster Linie selbstbezüglichen Entwicklung, folgt die Darstellung einer Problemgeschichte des Komponierens, wie sie sich insbesondere durch die Verschriftlichung als Besonderheit der abendländischen Musikgeschichte darstellt. Nur durch dieses Spezifikum konnte die Idee eines „musikalischen Opus” entstehen, die bis heute die Ausbildung an einer Musikhochschule ebenso bestimmt wie den Konzert- und Opernbetrieb. Ziel der Vorlesung ist neben der Darstellung zentraler Rahmendaten vor allem die Vermittlung der Kompetenz, die unvermeidliche Mischung von Fiktionalität und Faktizität in jeder Konstruktion von Geschichte erkennen zu können. Der zweite Teil der Reihe ist der Zeit vom späten 16. bis zur zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gewidmet. |
| Zielgruppe |
Die Veranstaltung steht als »Geöffneten Lehrveranstaltungen« der Hochschule für Musik Franz Liszt (HfM) allen Bachelor- und Masterstudierenden sowie Promovierenden der Fakultäten Architektur und Urbanistik, Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, Kunst und Gestaltung sowie Medien im Rahmen des »Interdisziplinären Lehrangebots« offen. Bitte halten Sie vor der Anmeldung Rücksprache mit Ihrer Fachstudienberatung und klären Sie, ob diese Veranstaltung in ihrem Curriculum anerkannt werden kann. Bei Bedarf schließen Sie vor Veranstaltungsbeginn ein Learning Agreement (DE/EN) ab. |