| Beschreibung |
Filmmusik gehört zu den wirkungsmächtigsten Ebenen des Films – und zugleich zu jenen, die wir häufig kaum bewusst wahrnehmen. Sie lenkt unsere Aufmerksamkeit, weckt Erwartungen und beeinflusst, wie wir Figuren, Situationen und Bilder deuten. Doch wie genau entsteht diese Wirkung? Was geschieht, wenn dieselbe Szene mit einer anderen Musik unterlegt wird? Und weshalb begegnet uns ein und dasselbe Musikwerk in ganz unterschiedlichen Filmkontexten und Bedeutungszusammenhängen? Das Seminar soll insgesamt als Experimentierfeld dienen, in dem ihr eure Lieblingsfilme nicht nur analysieren lernt, sondern Szenen selbst verändern, neu schneiden und mit verschiedener von euch gewählter Musik unterlegen könnt, um die daraus entstehenden Veränderungen auf der Grundlage musikpsychologischer Ansätze reflektieren zu können. Vorkenntnisse im Filmschnitt sind nicht erforderlich; technische Grundlagen werden wir gemeinsam erarbeiten. Erwartet werden vor allem Motivation und Interesse, eigene audiovisuelle Experimente zu entwickeln, sowie die Bereitschaft zum Lesen englischsprachiger Fachliteratur. |
| Zielgruppe |
Die Veranstaltung steht als »Geöffneten Lehrveranstaltungen« der Hochschule für Musik Franz Liszt (HfM) allen Bachelor- und Masterstudierenden sowie Promovierenden der Fakultäten Architektur und Urbanistik, Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, Kunst und Gestaltung sowie Medien im Rahmen des »Interdisziplinären Lehrangebots« offen. Bitte halten Sie vor der Anmeldung Rücksprache mit Ihrer Fachstudienberatung und klären Sie, ob diese Veranstaltung in ihrem Curriculum anerkannt werden kann. Bei Bedarf schließen Sie vor Veranstaltungsbeginn ein Learning Agreement (DE/EN) ab. |