| Beschreibung |
Das „digitale Zeitalter” macht auch vor der Klassik nicht halt. Bei der digitalen Musikproduktion war sie einst sogar ganz vorn mit dabei, im Streaming haben viele Künstlerinnen und Künstler bereits ein neues Betätigungsfeld gefunden, und im Ticketvertrieb ist in großen Teilen des Konzertwesens immerhin ein „state of the art” erreicht. Wie sieht es mit digitaler Musikvermittlung aus? Oder digitalen Elementen in der Performance? Spielt KI irgendeine Rolle? Nutzen wir die Möglichkeiten, die wir haben, um das Erleben von Musik zu verbessern und neues Publikum zu gewinnen? Das Seminar will eine Bestandsaufnahme vornehmen: Wo wird im Klassik-Betrieb, bei Musikerinnen und Musikern, aber auch im Management, bereits über digitale Anwendungen nachgedacht, wo gibt es vielleicht sogar Best Practices, die sich zu entdecken lohnen? Es soll aber auch um die Defizite gehen, um die vielen Bereiche, in denen dringender Handlungsbedarf besteht. Und letztendlich soll das Seminar auch ein Ort zum kreativen Entwickeln eigener Ideen sein – von Social Media über Smart Devices bis hin zu Künstlicher Intelligenz. |
| Zielgruppe |
Die Veranstaltung steht als »Geöffneten Lehrveranstaltungen« der Hochschule für Musik Franz Liszt (HfM) allen Bachelor- und Masterstudierenden sowie Promovierenden der Fakultäten Architektur und Urbanistik, Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, Kunst und Gestaltung sowie Medien im Rahmen des »Interdisziplinären Lehrangebots« offen. Bitte halten Sie vor der Anmeldung Rücksprache mit Ihrer Fachstudienberatung und klären Sie, ob diese Veranstaltung in ihrem Curriculum anerkannt werden kann. Bei Bedarf schließen Sie vor Veranstaltungsbeginn ein Learning Agreement (DE/EN) ab. |