| Beschreibung |
Fantasyfilm Das Fantasy-Genre hat, wie andere Genres auch, eigene Regeln. Sie sind Teil eines „Vertrags“ zwischen Werk und Publikum. Das Gute daran: Mit den Erwartungen kann man spielen. Vor allem phantastische Genres wie die Fantasy erlauben es, über die Wirklichkeit zu sprechen, ohne sie direkt zu benennen. Die Verfremdung schafft Distanz, und diese Distanz schafft Freiheit: Themen, die in realistischer Darstellung zu schwer oder zu didaktisch wären, werden im Genre plötzlich verhandelbar.
Hier eine filmische Einführung in das Projektmodul: https://youtu.be/_NXNYIGnLNY
Das Projektmodul beschäftigt sich mithilfe von Übungen, Exkursionen, Workshops und praktischen Umsetzungen mit dem Genre und seinen Subgenres. So werden im Laufe des Semesters Ideen und Stoffe für Fantasy-Kurzfilme geschrieben und mit gefilmten Szenen oder filmischen Moods flankiert. Erste „Schulterblicke“ werden zur Televisionale (23.–27.11.2026) vorgestellt und am Ende bei der Winterwerkschau geladenen Gästen präsentiert. Der Kurs ist Teil der zweisemestrigen hochschulübergreifenden Kooperation mit der TU Ilmenau und der Uni Jena. Ein aufbauender Kurs (Fantasy-Produktion) im Sommersemester 2027 kann (muss aber nicht) von den Teilnehmenden belegt werden, um dann an einer oder mehreren professionell begleiteten filmischen Umsetzungen der entwickelten Ideen aktiv teilzunehmen.
Exkursionen 20.10., ab 8:30 Uhr (ganztägig): Ausflug zum Herzogstuhl. https://www.freundeskreisrieseneck.de/ index.php/herzogstuhl
Begleitende Kurse & Workshops Ein Teil der Studierenden des Projektmoduls „Fantasy“, die sich für das Handwerk des Schreibens interessieren, kann an den Workshop-Fachmodulen „Fantasy – Was erzählen?“ und „Fantasy – Wie erzählen?“ von Polina Horosina teilnehmen: Mittwoch, 28.10., bis Freitag, 30.10., sowie Mittwoch, 11.11., bis Freitag, 13.11., und Montag, 16.11.
Ein anderer Teil beschäftigt sich zur selben Zeit (28.–30.10.) in einem Workshopformat mit Visualisierungen, Prototypen und Szenenbild im Zusammenspiel mit Postproduktionstechniken (VFX-Workflows mit ComfyUI). Die Anleitung hat Matthias Halibrand (u. a. VFX Supervisor bei „Rose“ mit Sandra Hüller). Ziel ist es, Filmaufnahmen mithilfe kontrollierter KI zu ergänzen, zu verbessern oder zu verändern.
Studierenden des Projektmoduls, die sich fürs Geschichtenerzählen begeistern, wird empfohlen, sich für die Kurse „Fantasy – Was erzählen?“ und „Fantasy – Wie erzählen?“ zu bewerben. Teil des Projektmoduls ist auch die Vorbereitung, Durchführung und Teilnahme an Veranstaltungen der Fantasy-Module während der Televisionale: Pitch vor BranchenvertreterInnen am Mittwoch (25.11.) sowie THAK, ein Treffen mit Pros aus der kreativen Branche Thüringens, mit anschließender Bar „Zaubertränke“ in der Galerie Eigenheim (26.11.).
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