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WiSe 2023/24

VER_HALTUNGEN - Einzelansicht

  • Funktionen:
  • Zur Zeit keine Belegung möglich
Grunddaten
Veranstaltungsart Wissenschaftliches Modul SWS 2
Veranstaltungsnummer 322230026 Max. Teilnehmer/-innen 15
Semester WiSe 2022/23 Zugeordnetes Modul
Erwartete Teilnehmer/-innen
Rhythmus
Hyperlink  
Sprache deutsch
Belegungsfrist
Termine Gruppe: [unbenannt]
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Di. 13:30 bis 15:00 wöch. 18.10.2022 bis 31.01.2023  Marienstraße 14 - Seminarraum 221     15.11.2022: Termin fällt aus 15
Gruppe [unbenannt]:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
keine öffentliche Person
Rufenach-Ruthenberg, Elisa , Bachelor verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Leistungspunkte
Diplom Freie Kunst (Dipl.), PV25 - 7
LA Gymnas./1.Staatspruef. Lehramt an Gymnasien 1. Fach Kunsterziehung, PV29 - 6
LA Gymnas./1.Staatspruef. Lehramt an Gymnasien Doppelfach Kunst, PV29 - 6
Bachelor Visuelle Kommunikation (B.A.), PV16 - 6
Bachelor Produkt-Design (B.A.), PV16 - 6
Bachelor Produktdesign (B.A.), PV19 - 6
Bachelor Visuelle Kommunikation (B.A.), PV19 - 6
Bachelor Medienkunst/Mediengestaltung (B.F.A.), PV19 - 6
LA Gymnas./1.Staatspruef. Lehramt an Gymnasien Kunst im Zweifachstudium, PV2022 - 6
LA Gymnas./1.Staatspruef. Lehramt an Gymnasien Kunst im Doppelfachstudium, PV2022 - 6
Bachelor Medienkunst/Mediengestaltung (B.F.A.), PV29 - 6
Zuordnung zu Einrichtungen
Lehramt Kunst
Kunst und Ihre Didaktik
Inhalt
Beschreibung

Werden Kunstpädagog*innen in ihrer Rolle als Gesellschaftsgestalter*innen ernst genommen, dann kommen wir nicht umhin, zu fragen, welche Bilder von Gesellschaft vorherrschend sind, denn diese leiten und zeigen sich auch im kunstpädagogischen Handeln, in ihren VER_HALTUNGEN (the personal is political).
Ohne den Anspruch, in diesem Seminar Gesellschaftstheorie betreiben zu wollen, möchte ich mit Euch gemeinsam gesellschaftliche Zustände, hegemoniale Strukturen, dominante Narrative und Begriffe in Augenschein nehmen, die sich im Kontext der Kunstvermittlung und Kunstpädagogik in ihrer Dominanz aufdrängen, relevant erscheinen oder bedeutsam werden sollten. Sie sollen dekonstruiert werden, um zu beobachten inwiefern Gesellschaft(en) tatsächlich gestaltet worden ist (sind), inwiefern vieles von dem, was wir für selbstverständlich halten, kontingente Fundamente hat. Und wir können (müssen) uns eben auch im Kontext der Aufgabe widmen, die Judith Butler formuliert, nämlich: "zu fragen, was durch den theoretischen Schritt, Grundlagen festzulegen, autorisiert und was ausgeschlossen oder verworfen wird." (S. 37)

Judith Butler 1992: Contingent Foundations: Feminism and the Question of Postmodernism, in: Judith Butler / J.W. Scott (Hrg.): Feminists Theorize the Political, New York and London

 

Um ein vertieftes und vernetztes Beobachten, Reflektieren, Imaginieren und Konstruieren zu ermöglichen, wird der parallele

Besuch des Seminars >Postfundamentalistisch gefragt: Was ist bzw. wie wird …?<, das von Prof.in Birte Kleine-Benne angeboten wird,

unbedingt empfohlen. Die Inhalte ihres Seminars werden in diesem Wissenschschafts-/Fachdidaktikseminar aufgegriffen und

vor dem Hintergrund diverser VER_HALTUNGEN beleuchtet.

 

weitere Infos zum Seminar: freitags, 11:00-12:30 Uhr, Marienstraße 14, SR 221

 

Beschreibung: "Was ist ein Autor?" fragte Michel Foucault 1969, 1978 dann „Was ist Kritik?”.

Wir wollen fortsetzen mit: Was ist bzw. besser wie wird ein Bild? Die Moderne? Die Post-, Alter-, Gegen- oder Post-Postmoderne?

Das Post-Anthropozän? Das Betriebssystem Kunst? Der White Cube? Das ästhetische Regime? Der Kontext? Eine Form? Netzwerke? …

Wir wollen diese Begriffe beim Werden beobachten, über welche Bilder, Vorstellungen, Formeln, Ideale, Klischees, Ideologien etc. sie sich etablieren beziehungsweise

wie wir sie mit welchen Handlungen und Praktiken durch unsere täglichen Wiederholungen etablieren.

Denn mit Foucault nehmen wie an, dass unsere Praktiken diese Be-Griffe nicht nur zum Ausdruck bringen, sondern auch formen.

 

Hieran angeschlossen: WORKSHOP in der Leitung von Diana Sirianni, am 13./14.1.2023 (Freitag 13:30-18:30, Samstag, 11-18:30) in Präsenz

Titel: Machtvolle Begehren dekonstruieren.

Mit körperbezogenen und interaktiven Techniken aus dem somatischen Coaching und dem aktiven Zuhören wollen wir gemeinsam das Repertoire der Affekte von (uns) Künstler*innen erkunden. Dieses Repertoire macht (uns) Künstler*innen als soziale und politische Konstrukte beschreibbar, die gleichermaßen performativ entstehen wie reproduziert werden. Wir wollen beobachten, ob, wie und welche Wiederholungen, aber auch welche Verschiebungen und Unterbrechungen von Wiederholungen in dem performativen Entstehungs- und Reproduktionsprozess stattfinden (können). Dabei wollen wir beispielsweise Affekte des Vergleichens und Konkurrenzierens, Exklusivitäts-/Exkludierungstechniken mittels der Kunst, die Differenzmarkierung Erfolg/Nicht-Erfolg sowie Selbst-/Kritik als Abwertungs- oder Entkräftungsinstrument in den Blick nehmen.

 https://www.uni-weimar.de/qisserver/rds?state=redirect&destination=https%3A%2F%2Fbkb.eyes2k.net%2FBauhausUni-2022-23-S1.html×tamp=1666031142833&hash=f7eeae68bb18eff8ceb564c3dc1c0d57

 

Bemerkung

Präsenztermine: 18.10. / 25.10. / 01.11. / 08.11. / 22.11. / 29.11. / 06.12. / 13.12. / 20.12. / 10.01. / 17.01. / 24.01. / 31.01.

Wichtig: Am 15.11. 2022 wird keine Veranstaltung stattfinden !!!

Dieses Seminar ist ein Wissenschaftsmodul und Fachdidaktikseminar.

Voraussetzungen

FD1-Modul (Pflicht)

Leistungsnachweis

Wissenschaftliche Hausarbeit oder äquivalente Leistung (z.B. Beitrag zur Kunstpädagogik-Plattform) (Absprache zu Beginn des Seminars)


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2022/23 , Aktuelles Semester: WiSe 2023/24

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