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SoSe 2022

Postmoderne Architektur in Thüringen - Einzelansicht

  • Funktionen:
  • Zur Zeit keine Belegung möglich
Grunddaten
Veranstaltungsart Übung SWS 2
Veranstaltungsnummer 121210501 Max. Teilnehmer/-innen 10
Semester WiSe 2021/22 Zugeordnetes Modul Architektur, B.Sc. PO 2020
Wahlpflichtmodul - Theorie | Geschichte
Architektur, B.Sc. PO 18
Wahlpflichtmodul - Theorie | Geschichte
Architektur, B.Sc. PO 14
Wahlpflichtmodul - Theorie | Geschichte

Urbanistik, B.Sc. PO 2020
Wahlmodul
Urbanistik, B.Sc. PO 14
Wahlmodul
Erwartete Teilnehmer/-innen
Rhythmus einmalig
Hyperlink  
Sprache deutsch
Belegungsfrist
Termine Gruppe: [unbenannt]
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Mi. 09:15 bis 12:30 wöch. 13.10.2021 bis 03.11.2021  Geschwister-Scholl-Str.8A - Seminarraum 002      
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Mi. 09:15 bis 12:30 Einzel am 24.11.2021 Geschwister-Scholl-Str.8A - Seminarraum 002      
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Mi. 09:15 bis 12:30 Einzel am 24.11.2021 Geschwister-Scholl-Str.8A - Seminarraum 002      
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Fr. 11:00 bis 16:45 Einzel am 26.11.2021 Geschwister-Scholl-Str.8A - Seminarraum 002      
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Fr. 11:00 bis 16:45 Einzel am 10.12.2021    

online via BBB

 
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Fr. 11:00 bis 16:45 Einzel am 14.01.2022 Geschwister-Scholl-Str.8A - Seminarraum 002      
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Mi. 09:15 bis 12:30 Einzel am 26.01.2022 Geschwister-Scholl-Str.8A - Seminarraum 002      
Gruppe [unbenannt]:
Zur Zeit keine Belegung möglich
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Angermann, Kirsten
Meier, Hans-Rudolf, Prof., Dr.phil.habil.
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Leistungspunkte
Bachelor Architektur (B.Sc.), PV14 3 - 6 3
Bachelor Urbanistik (B.Sc.), PV 14 3 - 8 6
Bachelor Architektur (B.Sc.), PV18 3 - 6 3
Bachelor Urbanistik (B.Sc.), PV 2020 3 - 8 6
Bachelor Architektur (B.Sc.), PV2020 3 - 6 3
Zuordnung zu Einrichtungen
Denkmalpflege und Baugeschichte
Inhalt
Beschreibung

„Less is a bore“, „Form follows fiasco“, „Anything goes“ – die internationale Postmoderne hat viele Postulate hervorgebracht, die in Opposition zur Moderne traten und sich in global rezipierten Gebäuden manifestierten – Robert Venturis Haus für seine Mutter in 

Philadelphia, Charles Moores Piazza d’Italia in New Orleans oder James Stirlings No. 1 Poultry in London. Neben solchen Schlüsselwerken der Postmoderne hat sich die Strömung jedoch auch bis in Kleinstädte und Alltagsarchitekturen hinein verbreitet und steht heute, rund 30 bis 40 Jahre nach ihrer Entstehung, oftmals zur Disposition. 

In Einklang mit der momentan zu beobachtenden Wiederentdeckung und wissenschaftlichen Aufarbeitung der Architektur der Postmoderne und ihrer  denkmalpflegerischen Bewertung – so stehen etwa die Staatsgalerie in Stuttgart (James Stirling, Michael Wilford & Associates, 1979–84), einige Bauten der Internationalen Bauausstellung von 1987 in Berlin oder auch das Haas-Haus in Wien (Hans Hollein, 1985–90) bereits unter Denkmalschutz – , widmet sich das Seminar ausgewählten Bauten der späten 1970er bis 1990er Jahre in Thüringen. 

Vor dem Hintergrund der internationalen Postmoderne in der Architektur sollen diese Gebäude bauhistorisch untersucht und beschrieben und schließlich auf mögliche Denkmalwerte hin untersucht werden. 

Interessant sind an diesem zu untersuchenden Gebäudekorpus mehrere Aspekte: zum einen stehen in Thüringen in diesem Zeitraum sowohl Gebäude im Fokus, die zu Zeiten der DDR entworfen wurden als auch Gebäude, die nach der Wiedervereinigung entstanden. Zum anderen sind die Gebäude überwiegend in einem mittel- und kleinstädtischen bis ländlichen Kontext abseits der großen Metropolen entstanden. So stehen Gebäude wie das Schillermuseum in Weimar (1988), die Bundesbankfiliale in Erfurt (1998) im Fokus einer solchen Betrachtung, aber auch die vielen Wohnbauten in Großtafelbauweise, die in 1980er Jahren in den Altstadtkernen vieler Städte entstanden.  

  • Wie kann man die internationalen Theorien und Beschreibungen der postmodernen Architektur mit der Architekturlandschaft Thüringens dieser Zeit in Zusammenhang setzen? 
  • Ist das Baugeschehen der 1970er und 1990er Jahre in Thüringen überhaupt anknüpfungsfähig für den Terminus „Postmoderne“?
  • Wie bewertet man weniger repräsentative Bauaufgaben wie Wohn- und Industriebauten?
  • Welche dieser Gebäude sollten unter Denkmalschutz gestellt werden?

In einem kurzen ersten Abschnitt des Seminars sollen anhand der Lektüre einschlägiger Texte zur Postmoderne und der Vorstellung einschlägiger Gebäudebeispiele die Merkmale postmoderner Architektur herausgearbeitet werden. Im zweiten Teil steht die individuelle Recherche zu den Objekten in Thüringen, deren Beschreibung und Bewertung im Vordergrund. 

Das Seminar wird in Kooperation mit dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie durchgeführt und vom dortigen Mitarbeiter Dr. Clemens Peterseim mitbetreut. 

Es ist geplant, die Ergebnisse auf Postern darzustellen, die während der an der Bauhaus-Universität Weimar durchgeführten Tagung „Denkmal Postmoderne“ im März 2022 ausgestellt werden (www.uni-weimar.de/denkmal-postmoderne).

Literatur

Eine umfassende Literaturliste wird im Rahmen des Seminars ausgegeben. 

Leistungsnachweis

Regelmäßige Teilnahme am Seminar, mündliche Leistung, schriftliche Ausarbeitung und Postergestaltung jeweils nach Absprache

Zielgruppe

M.Sc. Architektur

Bs.Sc. Architektur (ab 5. FS )


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2021/22 , Aktuelles Semester: SoSe 2022

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