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Liebe Studierende,
um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und uns alle zu schützen, ist der Beginn der Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2020 verschoben. Der Lehrbetrieb in Präsenzform wird mit sofortiger Wirkung ohne Ausnahme eingestellt. Die Lehr- und Arbeitsräume für Studierende sind geschlossen. Detaillierte Hinweise entnehmen Sie bitte unserer Corona-Website: www.uni-weimar.de/coronavirus
Wir freuen uns, Ihnen natürlich weiterhin die Online-Serviceangebote des bison-Portals zur Verfügung stellen zu können. Auch möchten wir Sie darauf hinweisen, dass enorme Anstrengungen unternommen werden, um die Lernplattform moodle für online-Angebote auszubauen.
Bitte folgen Sie in Ihrem eigenen Interesse und dem anderer Menschen den Anweisungen und Hinweisen von Land, Stadt und Universität. Schützen Sie sich und andere und bleiben Sie gesund! Wir freuen uns auf Sie, sobald der Semesterbetrieb wieder aufgenommen werden kann.
Ihre Nachfragen erreichen uns gern über studium@uni-weimar.de
Ihr Dezernat Studium und Lehre

Ab sofort (27. April 2020) können Sie auf das aktualisierte Veranstaltungsverzeichnis des Sommersemesters 2020 zugreifen.

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SoSe 2020

Partizipative Planung auf Abstand - Einzelansicht

  • Funktionen:
  • Zur Zeit keine Belegung möglich
Grunddaten
Veranstaltungsart Projekt SWS 8
Veranstaltungsnummer 1714118 Max. Teilnehmer/-innen 6
Semester SoSe 2020 Zugeordnetes Modul Urbanistik, B.Sc. PO 14
Wahlpflichtprojekte - Selbstbestimmtes Projekt
Erwartete Teilnehmer/-innen 4
Rhythmus
Hyperlink  
Belegungsfrist Urbanistik/EUS/IUDD    04.05.2020 - 02.06.2020   
Termine Gruppe: [unbenannt]
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Do.  bis  wöch. 07.05.2020 bis 09.07.2020         
Gruppe [unbenannt]:


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Eckardt, Frank, Prof., Dr.rer.pol.
Rottwinkel, Malena
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Leistungspunkte
Bachelor Urbanistik (B.Sc.), PV 14 5 - 6 12
Zuordnung zu Einrichtungen
Sozialwissenschaftliche Stadtforschung
Inhalt
Beschreibung

am Beispiel des geplanten Neubaus einer Hochschulgalerie, Forschungs- und Lernwerkstatt der Bauhaus-Universität Weimar

Seit den Prozessen um die Umgestaltung der Außenanlagen der Van de Velde-Bauten von 2016 bis 2019 beschäftigten sich Student*innen mit den Möglichkeiten und Chancen, aber vor allem auch mit der Notwendigkeit partizipativer Planung bei Um- oder Neubauprozessen universitärer Räume. Im Bauhaus.Modul "Gemeinsam Planen?!" im Wintersemester 2019/20 wurde der Entwurf einer Leitlinie zu Beteiligung bei Bauvorhaben an der Bauhaus-Universität erarbeitet, um partizipative Planung für bauliche Maßnahmen an der Universität festzuschreiben. Gleichzeitig wird seitens der Universitätsleitung ein neues großes Bauprojekt auf dem Campusgelände geplant. Im Struktur- und Entwicklungsplan 2025 sind 1,5 Millionen Euro für den Bau einer Hochschulgalerie mit Forschungs- und Lernwerkstatt (auf dem Gelände des x.stahls geplant) eingestellt. Damit diese Planungen nicht geräuschlos an der (Hochschul-)Öffentlichkeit vorbeiziehen, wollen wir Ansätze des Leitlinienentwurfs anhand dieses neuen Bauprojekts erproben und in die Praxis holen. In einer experimentellen sowie offenen Herangehensweise sollen Methoden konzipiert, ausprobiert und dokumentiert werden, um diese Erkenntnissen sowohl in Beteiligungsprozess und die Planung des x.stahls einfließen zu lassen als auch die Finalisierung der Leitlinie anzustoßen.

Die Digitalisierung verändert bereits seit Jahrzehnten die Arbeitsprozesse der Objekt- sowie Stadt- und Raumplanung. Die Frage, wieviel digitale Unterstützung dabei notwendig und sinnvoll ist, bestimmt die Debatten erheblich. Digitale Methoden können partizipativer Planung mehr Reichweite und Beteiligung geben und somit als Chance gesehen werden. Weiterhin können sie diversere Zielgruppen erreichen. Die Corona-Pandemie rückt digitale Arbeitsweisen in ein neues Licht. Präsenztermine und -veranstaltungen sind über eine begrenzte Zeitspanne nicht mehr möglich und werden auch im Anschluss auf ihr Risiko in Anbetracht der Übertragung hoch virulenter Krankheiten bewertet. Methoden, die partizipative Planung ermöglichen und dabei nicht auf Präsenz von mehreren Menschen angewiesen sind, werden also an Bedeutung gewinnen. Was bedeutet das für partizipative Planung an unserer Universität? Wie kann sie trotzdem gelingen oder warum muss sie an rein digitalen Formaten scheitern? Wie können gesammelte Ergebnisse Eingang in die laufenden Planungen haben und welche Schlussfolgerungen können bezüglich der Leitlinie für Beteiligung an Bauvorhaben der Universität gezogen werden?

Um diese Fragen zu beantworten und Beteiligung im Planungsprozess des x.stahls zu ermöglichen, sollen in diesem selbstbestimmten Projekt zuerst Grundlagen erarbeitet werden und den Fragen Welche Auswirkungen hat Kontaktsperren auf Mitbestimmung? Kann Beteiligung auch rein digital geschehen? Welche Barrieren gibt es? nachgegangen werden. Mit der Entwicklung und eventuellen Durchführung eines Partizipationsformats ohne Präsenz sollen Fragen der Erreichbarkeit, Inklusion und Chancen beantwortet werden. Im Anschluss wird auf der Grundlage der gewonnen Erkenntnisse ein Prozessdesign für die Beteiligung am konkreten Projekt des x.stahls entwickelt.

Leistungsnachweis
  • Dokumentation des Arbeitsprozesses und der Ergebnisse
  • Prozessdesign für Beteiligung bei der Entwicklung des x.stahls. (als Handreichung für die Universität)

Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2020 gefunden:
3. Studienjahr  - - - 1
Bachelor  - - - 2

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