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WiSe 2020/21

Das Märkische Viertel, die 68er und die Architekturtheorie (Ba) - Einzelansicht

  • Funktionen:
  • Zur Zeit keine Belegung möglich
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar SWS 2
Veranstaltungsnummer 120112701 Max. Teilnehmer/-innen 20
Semester SoSe 2020 Zugeordnetes Modul Architektur, B.Sc. PO 18
Wahlpflichtmodul - Architektur | Planung
Architektur, B.Sc. PO 14
Wahlpflichtmodul - Architektur | Planung

Urbanistik, B.Sc. PO 14
Wahlmodul
Urbanistik, B.Sc. PO 13
Wahlmodul
Erwartete Teilnehmer/-innen 20
Rhythmus einmalig
Hyperlink  
Sprache deutsch
Belegungsfristen
Termine Gruppe: [unbenannt]
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Fr.  bis  wöch. 08.05.2020 bis 10.07.2020         
Gruppe [unbenannt]:
Zur Zeit keine Belegung möglich
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Kamleithner, Christa , Dipl.-Ing. Mag.phil. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Leistungspunkte
Bachelor Urbanistik (B.Sc.), PV 14 4 - 8 3
Bachelor Urbanistik (B.Sc.), PV 13 4 - 8 3
Bachelor Architektur (B.Sc.), PV18 4 - 6 3
Bachelor Architektur (B.Sc.), PV14 4 - 6 3
Bachelor Architektur (B.Sc.), PV11 4 - 6 3
Zuordnung zu Einrichtungen
Raumplanung und Raumforschung
Inhalt
Beschreibung

Zwischen 1968 und 1974 war das Märkische Viertel in Berlin ein Sammelpunkt linken Protests. Die noch in Bau befindliche Großwohnsiedlung war längst bewohnt, doch es mangelte an Infrastrukturen. Die Mieten waren hoch und der Umzug dorthin nicht immer freiwillig: Ein großer Teil der Bewohner und Bewohnerinnen kam aus den Berliner Stadtteilen Kreuzberg und Wedding, die im Zuge von Kahlschlagsanierungen zu Großbaustellen geworden waren. Diese Zustände führten nicht nur zu Bewohnerprotest, sondern versammelten das ganze Spektrum der 68er-Bewegung vor Ort – bis hin zu künftigen Mitgliedern der RAF, die kurz darauf in den Untergrund verschwanden. Das Märkische Viertel, oder kurz: MV, wurde so zu einem Ort, an dem neue Formen der Kinder- und Jugendarbeit entstanden, Filme gedreht, Mieterstreiks organisiert und marxistische Theorie gelesen wurde. Zugleich war es ein Außenposten der Universitäten: Angehörige der Pädagogischen wie der Technischen Hochschule Berlin waren an der Sicht der „Betroffenen“ interessiert und erprobten neue Formen der empirischen Sozialforschung. Die Studentenrevolte versetzte die Architekturfakultäten in Aufruhr und trieb die angehenden Architekten und Architektinnen hinaus aus den Universitäten, um „Stadtteilarbeit“ zu machen.
Diese politisierte Praxis kam ohne Theorie nicht aus, ja, noch nie zuvor stand die Theorie in der Architektur so hoch im Kurs.
Im Seminar werden wir uns mit aktueller Literatur zum Märkischen Viertel und zum Wohnungs- und Städtebau der 1960er und 70er Jahre beschäftigen ebenso wie mit Primärliteratur und Filmen, die im und zum MV entstanden sind, und uns fragen, was Architekturtheorie damals war und heute sein kann.

Bemerkung

Das Seminar findet als Online-Seminar statt. Texte und Filmmaterialien werden ab Anfang Mai digital zur Verfügung gestellt – bitte melden Sie sich dafür direkt bei mir bis zum 8.5. an: christa.kamleithner[at]uni-weimar.de. Der größte Teil des Seminars kann in Form von Reading Responses und Filmanalysen individuell und asychron bestritten werden. Darüber hinaus werden wir versuchen, uns am 15.5., 29.5., 5.6., 19.6., 26.6. und 10.7. vormittags gemeinsam online auszutauschen.

Voraussetzungen

Fristgerechte Einschreibung in die Lehrveranstaltung, Zulassung zum Studium an der BUW.

Zielgruppe

Bauhaus.Modul für alle Studiengänge offen!


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2020 , Aktuelles Semester: WiSe 2020/21

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