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Liebe Studierende,
um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und uns alle zu schützen, ist der Beginn der Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2020 verschoben. Der Lehrbetrieb in Präsenzform wird mit sofortiger Wirkung ohne Ausnahme eingestellt. Die Lehr- und Arbeitsräume für Studierende sind geschlossen. Detaillierte Hinweise entnehmen Sie bitte unserer Corona-Website: www.uni-weimar.de/coronavirus
Wir freuen uns, Ihnen natürlich weiterhin die Online-Serviceangebote des bison-Portals zur Verfügung stellen zu können. Auch möchten wir Sie darauf hinweisen, dass enorme Anstrengungen unternommen werden, um die Lernplattform moodle für online-Angebote auszubauen.
Bitte folgen Sie in Ihrem eigenen Interesse und dem anderer Menschen den Anweisungen und Hinweisen von Land, Stadt und Universität. Schützen Sie sich und andere und bleiben Sie gesund! Wir freuen uns auf Sie, sobald der Semesterbetrieb wieder aufgenommen werden kann.
Ihre Nachfragen erreichen uns gern über studium@uni-weimar.de
Ihr Dezernat Studium und Lehre

Die Lehrveranstaltungen im Veranstaltungsverzeichnis des Sommersemesters 2020 werden aufgrund der Verschiebung des Semesterstarts bis zum 26.04.2020 stetig aktualisiert. Die offizielle Wieder-Freigabe des aktualisierten Veranstaltungsverzeichnisses zum Sommersemester 2020 erfolgt am Montag, den 27.04.2020.

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SoSe 2020

Recapitulate: (Un)bewusste Methoden im Designprozess - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Wissenschaftliches Modul SWS 2
Veranstaltungsnummer 319140021 Max. Teilnehmer/-innen 25
Semester SoSe 2019 Zugeordnetes Modul
Erwartete Teilnehmer/-innen
Rhythmus einmalig
Hyperlink  
Termine Gruppe: [unbenannt]
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Mo. 10:00 bis 12:00 Einzel am 15.04.2019 Geschwister-Scholl-Str. 7 - Atelier 116      
Einzeltermine anzeigen
Mo. 10:00 bis 12:00 Einzel am 29.04.2019 Geschwister-Scholl-Str. 7 - Atelier 116      
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Mo. 10:00 bis 12:00 Einzel am 06.05.2019 Geschwister-Scholl-Str. 7 - Atelier 116      
Einzeltermine anzeigen
Mo. 10:00 bis 12:00 Einzel am 20.05.2019 Geschwister-Scholl-Str. 7 - Atelier 116      
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Mo. 10:00 bis 12:00 Einzel am 27.05.2019 Geschwister-Scholl-Str. 7 - Atelier 116      
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Mo. 10:00 bis 12:00 Einzel am 03.06.2019 Geschwister-Scholl-Str. 7 - Atelier 116      
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Mo. 10:00 bis 12:00 Einzel am 17.06.2019 Geschwister-Scholl-Str. 7 - Atelier 116      
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Mo. 10:00 bis 12:00 Einzel am 01.07.2019 Geschwister-Scholl-Str. 7 - Atelier 116      
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Mo. 10:00 bis 12:00 Einzel am 08.07.2019 Geschwister-Scholl-Str. 7 - Atelier 116      
Gruppe [unbenannt]:
 
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Braun, Michael , M.A. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Leistungspunkte
Bachelor Produkt-Design (B.F.A.), PV28 1 - 7 6
Diplom Freie Kunst (Dipl.), PV25 2 - 8 6
Master Visuelle Kommunikation/Visuelle Kulturen (M.F.A.), PV29 1 - 3 6
Bachelor Visuelle Kommunikation (B.F.A.), PV28 1 - 7 6
LA Gymnas./1.Staatspruef. Lehramt an Gymnasien 1. Fach Kunsterziehung, PV29 1 - 9 6
LA Gymnas./1.Staatspruef. Lehramt an Gymnasien Doppelfach Kunst, PV29 1 - 9 6
Bachelor Produkt-Design (B.A.), PV13 1 - 7 6
Bachelor Visuelle Kommunikation (B.A.), PV13 1 - 7 6
Master Visuelle Kommunikation/Visuelle Kulturen (M.A.), PV13, 4-Semester 1 - 3 6
Master Produkt-Design/Nachhaltige Produktkulturen (M.A.), PV13, 4-Semester 1 - 3 6
Master Produkt-Design/Nachhaltige Produktkulturen (M.A.), PV13, 2-Semester 1 - 6
Master Visuelle Kommunikation/Visuelle Kulturen (M.A.), PV13, 2-Semester 1 - 6
Zuordnung zu Einrichtungen
Wissenschaftliche Lehrgebiete
Theorie und Geschichte des Design
Fakultät Kunst und Gestaltung
Inhalt
Beschreibung

Recapitulate: (Un)bewusste Methoden im Designprozess

Reflexion bewusster und unbewusster Handlungsmomente im Spannungsfeld von analogen, digitalen und hybriden Designprozessen

 

Das Design hat es heute im digitalen Zeitalter mit einer einzigartigen Situation zu tun: Mit den digitalen Technologien, wie beispielsweise die der generativen Fabrikation mit ihren Entwurfs- und Konstruktionsprogrammen, Maschinen, Automaten und Roboter, kommt es zu einer zunehmenden Verschmelzung von analogen und digitalen Prozessen. Hier bilden bewusste wie auch unbewusste Handlungsabfolgen ein dichtes entwerferisches Geflecht, welches nicht nur neuartige Konzeptions-, Modellierungs- und Darstellungsverfahren in Aussicht stellt, sondern ebenso die Rückkehr handwerklicher Prinzipien und Vorgänge – nun allerdings nicht mehr mittelalterlich als vielmehr algorithmisch begründet.

Hinzu kommt eine durch die Digitalisierung resultierende Zunahme an Komplexität der Designfragen, die nicht nur in der Produktentwicklung die Kompetenzen der Akteure in stets kürzer werdenden Zyklen immer wieder auf die Probe stellt und dabei absolute Effektivität innerhalb der Wertschöpfungsketten verlangt. Hierzu erhielten bewusste Handlungsmomente bereits, beispielsweise für das Computational Design, vielerorts große Aufmerksamkeit und erfuhren eine rasche Digitalisierung in den unterschiedlichsten gestalterischen Bereichen. Im Gegensatz dazu erhielten unbewusste Handlungsmomente im digitalen Entwerfen, wie beispielsweise Fragen der Intuition, eine bisweilen unzureichende Beachtung. Besonders interessant ist dabei, dass zunehmend diese ablaufenden Prozesse versuchen, sich trotz ihrer „Berechenbarkeit” (=Computare) vermehrt derselben zu entziehen und damit das Unbewusste, Spontane, Affektive etc. wiederum Einzug zu erhalten scheint.

Im Wissenschaftsseminar „Recapitulate: (un)bewusste Methoden im Designprozess” werden bewusste und unbewusste Handlungsabfolgen anhand unterschiedlichster Designprozesse untersucht, die einen substanziellen Beitrag zur jeweiligen Entwicklung bzw. Lösung der Designprobleme beigetragen haben. Diese Untersuchungen sollen unterschiedlichste Fragen diskutieren, um eine kritisch reflektierte Rekapitulation zeitgenössischer (hybrider) Prozesse voranzutreiben: Welche Ergebnisse wurden durch welche Methoden erzeugt? Wurden diese Ergebnisse wirklich durch bewusste oder eher unbewusste Handlungen erzeugt? Wie viel Raum für Intuition, Spontanität, Zufall, Affekt etc. lassen die Designprozesse aus der gegenwärtigen Gestaltungspraxis zu? Gibt es Unterschiede zwischen bewussten oder unbewussten Handlungsmomenten im Vergleich zwischen dem Digitalen und dem Analogen? Um schließlich zur Frage zu kommen, welche bewussten oder unbewussten Handlungen in jenen hybriden Prozessen wann und wie für das eigene kreative Schaffen zukünftig eingesetzt und fruchtbar gemacht werden können.

 

Teilnehmerzahl:           10-25

 

Abgabe/Prüfung:         Referat inkl. Handout und schriftliche Hausarbeit (Essay)

 

Einschreibung

Die Kurseinschreibung erfolgt manuell zum Semesterstart (erfahrungsgemäß nach der Projektbörse und/oder am darauffolgenden Tag). Im Anschluss erhalten die Studierenden eine schriftliche E-Mail-Bestätigung von der Studienadministration.

 

Moodle

Die Lehrveranstaltung ist als Wissenschaftsmodul ausgewiesen und in Moodle erfasst. Die Einwahl erfolgt unter: https://moodle.uni-weimar.de. Bei weiteren/zusätzlichen Fragen zu Moodle siehe Handout „Einschreibung Moodle”.

 

Prüfungsleistung

Das Bestehen der Lehrveranstaltung setzt das Abhalten eines Referats, die regelmäßige Teilnahme an den Seminaren, das Mitwirken an Diskussionen, sowie die Erarbeitung einer wissenschaftlichen Hausarbeit (in Form eines Essays) voraus. Für Details siehe Handout „Essay-Requirements” und Handout „Referat-Requirements”. Alle Abgaben sind ausschließlich über Moodle zu leisten.

 

Rückfragen

Für weitere Rückfragen und/oder Konsultationen bitte per E-Mail Kontakt aufnehmen.

Leistungsnachweis

Note.
Das Bestehen der Lehrveranstaltung setzt das Abhalten eines Referats, die regelmäßige Teilnahme an den Seminaren, das Mitwirken an Diskussionen, sowie die Erarbeitung einer wissenschaftlichen Hausarbeit voraus.


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2019 , Aktuelles Semester: SoSe 2020

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