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WiSe 2019/20

Wie zusammen wohnen? - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar SWS 2
Veranstaltungsnummer 419140011 Max. Teilnehmer/-innen
Semester SoSe 2019 Zugeordnetes Modul B. A. Projektmodul Kulturtechniken 1
Erwartete Teilnehmer/-innen
Rhythmus einmalig
Hyperlink https://www.uni-weimar.de/en/media/chairs/media-studies/geschichte-und-theorie-der-kulturtechniken/willkommen/
Sprache deutsch
Termine Gruppe: [unbenannt]
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Di. 15:15 bis 16:45 wöch. von 09.04.2019  Berkaer Straße 1 - Seminarraum 003     11.06.2019: Stattdessen: Helmholtzstraße 15, Raum 103
Einzeltermine anzeigen
Di. 15:15 bis 16:45 Einzel am 11.06.2019 Helmholtzstraße 15 - Seminarraum 103      
Gruppe [unbenannt]:
 
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Franz, Nina , M.A.
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Leistungspunkte
Master MediaArchitecture (M.Sc.), PV18 - 3
Master MediaArchitecture (M.Sc.), PV14 - 3
Bachelor Medienwissenschaft (B.A.), PV13 - 3
Bachelor Medienkultur (B.A.), PV17 - 3
Bachelor Medienkultur (B.A.), PV15 - 3
Zuordnung zu Einrichtungen
Geschichte und Theorie der Kulturtechniken
Medienkultur
Inhalt
Beschreibung

Ausgehend von der Frage – ‚comment vivre ensemble?’ – mit der Roland Barthes seine berühmte erste Vorlesungsreihe am Collège de France überschrieb, sollen im Seminar Formen und Vorstellungen des Zusammenlebens sowohl als Aufgabe der Architektur als auch als Problem eines philosophischen Gemeinschaftsdiskurses untersucht werden. Beginnt Barthes seine Überlegungen auf dem Berg Athos, mit einem, auch für heutige Wohnende, leider unerfüllt bleibenden Versprechen der ‘Idiorrhythmie’, so rücken auch im Verlauf des Semesters unterschiedliche Wohnformen, vom Kloster, über die Phalanstère bis zur Studenten-WG, als Versuche in den Blick, bestimmte Vorstellungen und Phantasmen des Zusammenlebens gestalterisch umzusetzen. Gerade im 20. Jahrhundert wird ‘Gemeinschaft’ zu einem genauso umkämpften wie problematischen Schlüsselbegriff, der sich nicht nur in der Architektur des Bauhauses und dem sozial orientierten Massenwohnungsbau der Weimarer Zeit, sondern auch in den dystopischen Exzessen des NS nachvollziehen lässt, wo er in den auf Ausschluss und Gewalt gegründeten Begriffen der Volksgemeinschaft und des Lagers kulminiert. Als Gegenposition zu der immer noch einflussreichen, an „Volk“ und „Werk“ orientierten Architekturphilosophie Heideggers soll das Seminar an Denkerinnen und Denker heranführen, die das Zusammen-Wohnen sowohl in architektonischer als auch philosophischer Sicht neu und anders bestimmen.

Voraussetzungen

Seminarteilnehmer/innen verfassen kurze Textreaktionen zu jeder Sitzung.

 

Leistungsnachweis

Aktive Teilnahme, Referat mit Verschriftlichung/Hausarbeit

Zielgruppe

Bauhaus-Semester, BA Medienkultur, BSc Architektur, BSc Urbanistik, BSc Management [Bau Immobilien Infrastruktur], Freie Kunst, Public Art, BFA Medienkunst


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2019 , Aktuelles Semester: WiSe 2019/20

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