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Liebe Studierende,
um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und uns alle zu schützen, ist der Beginn der Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2020 verschoben. Der Lehrbetrieb in Präsenzform wird mit sofortiger Wirkung ohne Ausnahme eingestellt. Die Lehr- und Arbeitsräume für Studierende sind geschlossen. Detaillierte Hinweise entnehmen Sie bitte unserer Corona-Website: www.uni-weimar.de/coronavirus
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Bitte folgen Sie in Ihrem eigenen Interesse und dem anderer Menschen den Anweisungen und Hinweisen von Land, Stadt und Universität. Schützen Sie sich und andere und bleiben Sie gesund! Wir freuen uns auf Sie, sobald der Semesterbetrieb wieder aufgenommen werden kann.
Ihre Nachfragen erreichen uns gern über studium@uni-weimar.de
Ihr Dezernat Studium und Lehre

Die Lehrveranstaltungen im Veranstaltungsverzeichnis des Sommersemesters 2020 werden aufgrund der Verschiebung des Semesterstarts bis zum 26.04.2020 stetig aktualisiert. Die offizielle Wieder-Freigabe des aktualisierten Veranstaltungsverzeichnisses zum Sommersemester 2020 erfolgt am Montag, den 27.04.2020.

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SoSe 2020

Intermedialitätskonzepte am Bauhaus - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Plenum SWS 4
Veranstaltungsnummer 318220000 Max. Teilnehmer/-innen 15
Semester WiSe 2018/19 Zugeordnetes Modul
Erwartete Teilnehmer/-innen
Rhythmus
Hyperlink  
Weitere Links http://www.uni-weimar.de/de/medien/professuren/geschichte-und-theorie-der-kulturtechniken/home/
Sprache deutsch
Termine Gruppe: [unbenannt]
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Do. 11:00 bis 15:00 wöch. von 18.10.2018  Berkaer Straße 1 - Seminarraum 003      
Gruppe [unbenannt]:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Tittel, Claudia , Dr.phil.
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Leistungspunkte
Master Medienwissenschaft (M.A.), PV13 - 12
Master MediaArchitecture (M.Sc.), PV14 3 - 3 18
Master Medienwissenschaft (M.A.), PV15 - 12
Master MediaArchitecture (M.Sc.), PV18 3 - 3 18
Zuordnung zu Einrichtungen
Medienphilosophie
Fakultät Medien
Inhalt
Beschreibung

Als Walter Gropius 1919 das Staatliche Bauhaus in Weimar gründete, wollte er nicht nur Kunst, Handwerk und Technik, sondern alle Disziplinen unter dem Dach der Architektur vereinen. Der Intermedialitätsgedanke ist also dem Bauhaus von Beginn an inhärent. In den Vorkursen, Werkstätten, in der Ausbildung sowie im künstlerischen Schaffen zeigte sich ein ungebrochener medienübergreifender Gestaltungswille. Das Ziel war ein „alles umfassendes Gesamtwerk, das jede Isolierung aufhebt“ (László Moholy-Nagy). Das Leben, der Alltag, wurde dabei ebenso integriert wie neue Techniken und künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten durch die Aufhebung der künstlerischen Spezialisierungen erforscht wurden. Auf der Suche nach innovativen Ansätzen experimentierten die Bauhauskünstler_innen mit verschiedensten Materialien und Medien und überwanden dabei die Gattungsgrenzen.

Im Plenum werden wir den intermedialen Experimenten am Bauhaus nachgehen. Im Zentrum steht dabei der Bauhaus-Schüler Kurt Schmidt, der mit seinem „Mechanischen Ballett“ (1923) nicht nur eines der revolutionärsten Tanzstücke des 20. Jahrhunderts schuf, sondern auch bildende Kunst, Bewegung und Musik auf kongeniale Weise miteinander verband. Schmidt hat bis zu seinem Tod 1991 intermedial gearbeitet und zahlreiche Arbeiten im Spannungsfeld zwischen Tanz, Musik, Bühne und Bildender Kunst geschaffen. Ausgehend von Schmidts Werk soll einerseits der Intermedialitätsgedanke theoretisch erforscht, aber auch praktiziert werden. In zwei Blöcken werden wir gemeinsam mit der Fakultät Architektur in Zusammenarbeit mit der Kunstsammlung Gera sowie dem Theater Gera an einer Neuinszenierung des „Mechanischen Balletts“ arbeiten, aber auch gemeinsam die Ausstellung „Intermediale Experimente am Bauhaus. Kurt Schmidt und die Synthese der Künste“ vorbereiten. Am 22./23.10.2018 ist eine Exkursion nach Köln in die Theaterwissenschaftliche Sammlung geplant, wo sich alle Skizzen der Bühnenwerke am Bauhaus im Original finden. Die Exkursion wird von Torsten Blume, Kurator am Bauhaus Dessau begleitet. Das Plenum steht in engem Zusammenhang mit den Seminaren „Bühnenexperimente am Bauhaus im Kontext 1 + 2“.

engl. Beschreibung/ Kurzkommentar

Intermedial Concepts at the BAUHAUS

In the plenary we will explore the intermedia experiments at the Bauhaus. The focus here is on the Bauhaus student Kurt Schmidt, who is still unknown to many. In his famous piece "Mechanical Ballet" (1923) - one of the most revolutionary stage plays of the 20th century – he combined fine arts, movement and music. Until his death in 1991 Schmidt worked intermedially and created numerous works between dance, music, theater and fine arts. Based on Schmidt's work, in the course we will do research work on the idea of intermediality at the Bauhaus. In two blocks we will work together with the Faculty of Architecture in collaboration with the Gera Art Collection and the Theater Gera where will take place a new production of the "Mechanical Ballet" in March 2019. We are also preparing the exhibition "Intermedial Experiments at the Bauhaus. Kurt Schmidt and the Synthesis of the Arts". On 22/23 October 2018 an excursion to Cologne to the Theatre Studies Collection is planned.

Leistungsnachweis

Regelmäßige Teilnahme, aktive Mitarbeit, Hausarbeit – ein Text für den wissenschaftlichen Leitfaden

Zielgruppe

MA StudentInnen der Medienwissenschaft, Architektur, MedienArchitektur und freien Kunst und Gestaltung


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2018/19 , Aktuelles Semester: SoSe 2020

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