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SoSe 2020

Physiognomien I: Theorien der Menschenkenntnis - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar SWS 2
Veranstaltungsnummer 418150012 Max. Teilnehmer/-innen 22
Semester SoSe 2018 Zugeordnetes Modul
Erwartete Teilnehmer/-innen
Rhythmus
Hyperlink  
Sprache deutsch
Termine Gruppe: [unbenannt]
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Mi. 11:00 bis 12:30 wöch. von 11.04.2018  Helmholtzstraße 15 - Seminarraum 103      
Gruppe [unbenannt]:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
N.N., 
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Leistungspunkte
Bachelor Medienwissenschaft (B.A.), PV13 - 3
Bachelor Medienkultur (B.A.), PV15 - 3
Bachelor Medienkultur (B.A.), PV17 - 3
Zuordnung zu Einrichtungen
Geschichte und Theorie der Kulturtechniken
Fakultät Medien
Inhalt
Beschreibung

Von der Antike bis weit in die Moderne hinein galt (und gilt) die Physiognomik als verbindliche „Lehre von der Menschenkenntnis“. Sie beruht auf der Prämisse einer „Entzifferbarkeit äußerer Zeichen“, d.h. auf der Annahme, dass sich der Charakter und die Wesensart einer Person an ihren körperlichen Merkmalen ablesen lassen.
Physiognomisches Wissen entsteht zwischen Bild und Text. Physiognomien spiegeln kulturelle Hierarchien und Wertesysteme wider und generieren symbolische Differenzen und Stereotypen (schön/hässlich, faul/fleißig, tatkräftig/ängstlich, entschlossen/wankelmütig, geistreich/grob, etc).
Was und auf welche Weise entziffert werden kann, hängt dabei nicht nur von den jeweiligen Medien der Lesbarmachung und der Beschreibung ab, sondern auch von den kulturellen und historischen Vorannahmen, was der Mensch sei und welche Disziplinen oder Künste für seine Erforschung anerkannt werden (z.B. Philosophie, Anthropologie, Biologie, Ethnologie, Soziologie, Karikatur, Fotografie, Malerei, Literatur oder Film).

Das Seminar gibt einen Überblick über zentrale Positionen der Physiognomik - von der antiken Charakterlehre bis zur modernen Pathognomik und Kultursemiotik - und stellt zur Diskussion, ob und inwiefern die Lesbarkeit des Menschen nicht immer auch mit Prozessen der moralischen, ästhetischen und epistemischen Auslese einhergeht. Dabei stehen die Grenzen zwischen Menschlichem und Animalischem genauso auf dem Spiel, wie die Differenz zwischen dem Normalen und dem Pathologischen.

engl. Beschreibung/ Kurzkommentar

Physiognomics I: Knowledge of human nature and its theories

From Antiquity to Modernity, Physiognomy has been considered as a reliable technique of knowledge about human nature. Based on the „readability of exterior signs”, this knowledge is founded on the core assumption, that the character and nature of a person can be directly inferred from her physical appearance. The knowledge of physiognomy is therefore both visual and textual. It is deeply dependend on the media of representation, as well as on cultural and historical assumptions and hierarchies.
The seminar gives an overview of the central positions of physiognomic theory (from antique character studies to modern pathognomy) and discusses the interrelatedness of human readability and processes of cultural selection (i.e. moral, aesthetic and epistemological), at times putting at stake the difference between human and animal, normal and pathological.

Voraussetzungen

Voranmeldung per Email: anne.ortner@uni-erfurt.de

Leistungsnachweis

Sitzungsmoderation / Referat, Seminararbeit in einer der beiden Veranstaltungen des Moduls (alternativ zur Seminararbeit: Klausur oder Ausstellung möglich)

Zielgruppe

Studierende der Medienkultur BA, Studierende der Europäischen Medienkultur, Studierende der Medienkunst/Mediengestaltung


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2018 , Aktuelles Semester: SoSe 2020

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