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WiSe 2021/22

Das europäische Tagebuch - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar SWS 2
Veranstaltungsnummer 4449244 Max. Teilnehmer/-innen
Semester WiSe 2016/17 Zugeordnetes Modul
Erwartete Teilnehmer/-innen
Rhythmus
Hyperlink  
Weitere Links Czarnikow
Sprache deutsch/französisch
Termine Gruppe: [unbenannt]
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Di. 09:15 bis 10:45 wöch. von 18.10.2016  Bauhausstraße 11 - Seminarraum 015     08.11.2016: Raumtausch: Helmholtzstraße 15, Raum 003
Gruppe [unbenannt]:
 
 
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Leistungspunkte
Bachelor Medienkultur (B.A.), PV15 - 3
Zuordnung zu Einrichtungen
Medienkultur
Europäische Medienkultur
Inhalt
Beschreibung

Galt das Tagebuch jahrhundertelang als Medium des Bürgertums zur Selbstreflexion in der Welt, soll im Seminar dessen Popularisierung und mediale Vervielfältigung im 20. Jahrhundert in den Blick genommen und darüber das Tagebuch als Medium an sich untersucht werden.
So wird spätestens mit dem Beginn des 1. Weltkriegs deutlich, dass ab jetzt jede und jeder Tagebuch schreiben darf und soll – sei es als Familienchronik, sei es als persönlicher Beitrag zu einer erfolgreichen Nationalgeschichtsschreibung im Krieg. Anhand verschiedener historischer Etappen (Kriegstagebücher aus dem 1. Weltkrieg, Tagebuch der Anne Frank als Beispiel des Holocausttagebuchs, Brigadetagebücher aus der DDR im Vergleich mit anderen kommunistischen Ländern) wird das Tagebuch anhand medienwissenschaftlicher Fragestellungen (etwa zur „Schreibszene“ des Tagebuchs, zu dessen vermeintlicher Unmittelbarkeit, zur Verwendung als historischer Quelle und deren Problematisierung in der Geschichtswissenschaft, zur Forderung nach Authentizität) auf seine medialen Besonderheiten befragt.
Im zweiten Teil des Seminars wird die Verwendung, insbesondere die Archivierung sowie die Inszenierung von Tagebüchern analysiert. Hierbei geht es vor allem um das Tagebuch als Museumsobjekt, die Entstehung von Tagebucharchiven sowie um die neuere Tendenz der Tagebuchinszenierung im Fernsehen. Somit soll auf der einen Seite die „Geschichte des Mediums“ im 20. Jahrhundert in den Blick genommen werden, zum anderen aber auch die Geschichte, die durch das Medium Tagebuch geformt wird, als eine spezifische, inszenierte erkannt werden.

engl. Beschreibung/ Kurzkommentar

The European diary

This course focuses on the evolution of personal diaries during the 20th century in Europe by analyzing its popularization from a media of self-reflection into a media of collective memory.

Literatur

Graf, Rüdiger; Steuwer, Janosch (Hg.) (2015): Selbstreflexionen und Weltdeutungen. Tagebücher in der Geschichte und der Geschichtsschreibung des 20. Jahrhunderts. 1. Aufl. Göttingen, Niedersachs: Wallstein
Balke, Friedrich (Hg.) (2014): Dokument und Dokumentarisches. Zürich: Diaphanes (Zeitschrift für Medienwissenschaft, 11).
Lejeune, Philippe; Hagestedt, Lutz (2014): "Liebes Tagebuch". Zur Theorie und Praxis des Journals. München: belleville (Reihe Theorie und Praxis der Interpretation, 11).
Stingelin, Martin; Giuriato, Davide; Zanetti, Sandro (Hg.) (2004): Mir ekelt vor diesem tintenklecksenden Säkulum. Schreibszenen im Zeitalter der Manuskripte. München: W. Fink (Zur Genealogie des Schreibens, Bd. 1).

Voraussetzungen

Gute Kenntnisse der französischen Sprache

Leistungsnachweis

Kontinuierliche Mitarbeit, Hausarbeit in einem der Seminare des Moduls

Zielgruppe

Nur EMK-Studierende des 1. Semesters


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2016/17 , Aktuelles Semester: WiSe 2021/22

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