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WiSe 2022/23

Architektur und Film. Von der Kinoarchitektur zu kinematografischen Fassaden - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar SWS 2
Veranstaltungsnummer 4446610 Max. Teilnehmer/-innen 30
Semester SoSe 2015 Zugeordnetes Modul
Erwartete Teilnehmer/-innen
Rhythmus einmalig
Hyperlink  
Weitere Links www.uni-weimar.de/medien/kulturtechniken/
Sprache deutsch
Termine Gruppe: [unbenannt]
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Do. 17:00 bis 18:30 wöch. von 16.04.2015  Bauhausstraße 11 - Seminarraum 013      
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Di. 18:30 bis 20:00 Einzel am 05.05.2015 Bauhausstraße 11 - Seminarraum 013      
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Di. 18:30 bis 20:00 Einzel am 19.05.2015 Bauhausstraße 11 - Seminarraum 013      
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Mi. 18:00 bis 20:30 Einzel am 27.05.2015 Bauhausstraße 11 - Seminarraum 014  

Vortrag

 
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Di. 18:30 bis 20:00 Einzel am 02.06.2015 Bauhausstraße 11 - Seminarraum 013      
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Di. 18:30 bis 20:00 Einzel am 09.06.2015 Bauhausstraße 11 - Seminarraum 013      
Gruppe [unbenannt]:
 
 
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Leistungspunkte
Bachelor Medienkultur (B.A.), PV29 - 3
Bachelor Medienwissenschaft (B.A.), PV13 - 3
Zuordnung zu Einrichtungen
Geschichte und Theorie der Kulturtechniken
Fakultät Medien
Inhalt
Beschreibung

Das Kinoerlebnis beginnt nicht erst in dem Moment, in dem die Projektion der Lichtbilder auf die Leinwand trifft und einen Filmraum eröffnet, der die Besucher_innen in imaginäre Räume „entführt“. Ebenso wie das Kinoerlebnis mit dem Betreten der Lichtspielhäuser beginnt und durch die „Anordnung des Sehens“ im Kinodispositiv vereitelt wird, ist die Kinoerfahrung mit der Kinoarchitektur selbst verbunden. Durch die „Architektur des Zuschauens“ wird die Bedingung für das Eintauchen in imaginäre Räume im Film geschaffen. Wenn nun im 21. Jahrhundert in zahlreichen Projekten die gebaute Architektur selbst zur Leinwand und damit zur kinematographischen Fassade wird, zeitigt diese Entwicklung wiederum neue Wahrnehmungsmodi, durch die das filmische Dispositiv erweitert und somit erneut nach den Konvergenzen zwischen Filmraum und Architekturraum gefragt wird.

 

Im Seminar sollen diese Verbindungen zwischen kinematographischen und architektonischen Räumen untersucht werden. Dabei spielt ebenso die Kinoarchitektur selbst als auch die konvergente Rhetorik von Architektur und Film eine Rolle wie auch gemeinsame historische Bedingungen konzediert und die gegenseitige Beeinflussung beider Disziplinen herausgearbeitet werden soll: Während der kinematographische Blick im Kino per se von jenem der Horizontalität geprägt ist, löste sich in der Architektur des Neuen Bauens die Vertikalität der Fenster zugunsten eines panoramatischen Fensters und damit eines kinematographischen Blickes auf. Durch die großen Fensteröffnungen in den Häusern des Neuen Bauens wurde der Innenraum selbst zu einer Bühne und damit zu einem Schaufenster..

engl. Beschreibung/ Kurzkommentar

Architecture and Cinema.

The experience of cinema does not only begin in the very moment when the light projection meets with the screen but by entering the cinema. So we need to assume that the cinematic experience is somehow connected to the architecture of the building itself.

In this course we will focus on the convergences of the cinematic and architectural spaces: on the rhetoric implies of architecture and film, the historical conditions and the interaction between the two disciplines and their influences.

Bemerkung

Lehrende: Dr. Claudia Tittel

Leistungsnachweis

Regelmäßige Teilnahme, aktive Mitarbeit, Übernahme einer Sitzungsmoderation, schriftliche Hausarbeit

Zielgruppe

B.A. Medienwissenschaften


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2015 , Aktuelles Semester: WiSe 2022/23

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