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WiSe 2019/20

do (not) touch ! - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Projekt SWS 10
Veranstaltungsnummer 4437150 Max. Teilnehmer/-innen 12
Semester WiSe 2013/14 Zugeordnetes Modul
Erwartete Teilnehmer/-innen
Rhythmus einmalig
Hyperlink  
Weitere Links http://www.uni-weimar.de/hci
Sprache englisch
Termine Gruppe: [unbenannt]
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Mi. 13:00 bis 15:00 Einzel am 30.10.2013 Karl-Haußknecht-Straße 7 - Hörsaal (IT-AP)      
Gruppe [unbenannt]:
 
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Hornecker, Eva, Professorin, Dr.-Ing.
Honauer, Michaela , M.F.A.
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Leistungspunkte
Bachelor Medieninformatik (B.Sc.), PV 11 - 15
Bachelor Medieninformatik (B.Sc.), PV 29 - 15
Master Computer Science and Media (M.Sc.), PV 11 - 15
Master Medieninformatik (M.Sc.), PV 29 - 15
Master Medienkunst/Mediengestaltung (M.F.A.), PV29 - 6
Zuordnung zu Einrichtungen
Fakultät Medien
Human-Computer Interaction (HCI)
Inhalt
Beschreibung

Innovative Applikationen, Installationen & Performances sind dadurch gekennzeichnet, dass sie keine Maus oder Tastatur mehr benötigen um mit einem Computer zu interagieren. Diese Eingabegräte werden oft ersetzt durch reine Gesten oder andere berührbare Objekte (Tangibles), was uns als Benutzer erlaubt sich frei im Raum zu bewegen oder gemeinsam in Gruppen ein solches System zu benutzen.

Im Projekt/Fachmodul "do (not) touch!" soll es darum gehen sich mit solchen Konzepten zu beschäftigen, um zu verstehen, was genau sie von der bekannten Desktop-Metapher unterscheidet & welche Vorteile sie uns bringen können. Gemeinsam werden wir eine Idee für solche innovativen Applikationen z.B. in Form eines Spiels oder eines audio-visuellen Instruments entwickeln. Die Umsetzung erfolgt zeitnah in zwei Teams bestehend aus Mediendesignern & Medieninformatikern: Dabei wird die eine Gruppe an einem gesten-basierten Interface arbeiten & die andere Gruppe wird ein Äquivalent für ein tangible Interface umsetzen. Der Interaktionstyp beider Teams unterscheidet sich also - das Interaktionsziel als auch das Feedback durch das System bleiben jedoch gleich. In der letzten Phase des Projektes führen wir einen Contest durch. Beide Interfaces werden erst von uns selbst, dann von Außenstehenden erprobt, gespielt & ganzheitlich erlebt. Das werden wir filmen & die Testpersonen gezielt befragen. Mittels qualitativer Analysemethoden soll uns diese kleine Nutzerstudie abschließend helfen, die Fragen nach Vor- & Nachteilen von gesten-basierten bzw. tangible Interfaces besser zu beantworten.

Das Projekt/fachmodul hat einen interdisziplinären Charakter. Wir werden den Ideenfindungsprozess mit verschiedenen Kreativitätstechniken & Recherchestrategien beginnen. In der Phase des Prototypings werden wir uns mit Technologien wie z.B. Kinect Sensor, Leap Motion oder Arduino auseinandersetzen & diese in workshopartigen Session erarbeiten. Die Interaktionskonzepte werden in den beiden Teams gemeinsam definiert. In dieser Phase konzentrieren sich die Mediendesigner idealerweise auf die (audio-visuelle) Gestaltung der Applikation & die Medieninformatiker auf das technische Systemdesign. In der experimentellen Testphase am Ende des Projektes bekommen die Teilnehmer einen Einblick in qualitative Methoden der anwendungsorientierten Nutzungsforschung, gemeinsam entwerfen wir ein Studienszenario & werten dieses nach erfolgreicher Durchführung aus.

Ziel ist es den Studierenden der Medieninformatik und Medienkunst/-gestaltung die Möglichkeit zu geben, die Entstehungsphasen einer interaktiven Applikation oder Installation von der Ideenfindung über die Umsetzung bis hin zur finalen Anwendung zu durchlaufen. Dabei werden neben der Vermittlung von inhaltlichen & technischen Skills auch Themen wie Zeit-, Team- & Projektmanagement in eine Rolle spielen & gemeinsam in der Gruppe reflektiert.

Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit der Medienkunst/-gestaltung stattfinden und für die Studierenden als Fachmodul angeboten werden. Die Medienkünstler/-gestalter werden daher einen zeitlich geringeren Aufwand haben & ihre Arbeit insbesondere auf das Design der Applikation sowie die Entwicklung der Nutzerstudie konzentrieren.

engl. Beschreibung/ Kurzkommentar

do (not) touch!

Innovative applications, installations or performances are characterized by the absence of mouse or keyboard that are not needed anymore for the interaction with the computational system. These input devices are often replaced by gestures or tangibles. Thus, the user is allowed to move freely in space or to collaborate much easier in groups.

In the project/Fachmodul “do (not) touch !”, we will explore such interaction concepts in order to understand why they go beyond the well-known desktop metaphor & which advantages they keep ready for us. Together we will develop an idea for an innovative interaction concept, e.g. as a gaming application or an audio-visual instrument. The realization will take place in two teams consisting of computer scientists & media artist/designers: One group will create a gesture-based application and the other group will work on a tangible interface. Consequently, the type of interaction differs in both teams, but the goal of interaction and the feedback from the computational system remains identical. In the final phase of the project, we will arrange a contest. Both interfaces will be tested & expierenced, firstly from ourselves, afterwards from other people. We will film everything & conduct interviews with the test persons. With the help of qualitative approaches, this little user study shall finally lead us to respond the questions of pros & cons for gesture-based & tangible interfaces.

This project/Fachmodul is interdisciplinary. We will start the process of finding the right idea with diverse creativity methods & research strategies. The prototyping follows soon. In this phase, we will study different technologies (e.g. Kinect Sensor, Leap Motion or Arduino) in individual workshop sessions. The interaction concepts will be defined together in both groups. At this stage, the media artist & designer concentrate their efforts ideally on the (audio-visual) creation of the interface, whereas the computer scientist work on the design of the system implementation. During the test phase at the end, the participants will get into contact with user-centered design research methods due to the corporative preparation and evaluation of a user scenario.

Students of Computer Sciences & Media and Media Art & Design have the possibility to be part of the whole creation process an interactive application or installation requires – from the brainstorming over the development to the final utilization. We aim to teach you content-related & technical skills. Furthermore, we give you insights into topics such as time, team and project management what we try to reflect collectively during the team meetings.

This course will be a cooperation between Computer Science & Media and Media Art & Design students. The media artist & designers will spent less time than the students of Computer Sciences & Media because they concentrate their efforts on the design of the application & the preparation of the user study.

Literatur

t.b.d.

Bemerkung

Ort und Zeit werden zur Projektbörse bekannt gegeben.

Maximale Teilnehmerzahl:

Mi: 8

MK/MG: 4

Umfang SWS Medienkunst/ Mediengestaltung: 4 SWS

Voraussetzungen

Medieninformatik: Interesse an der Entwicklung interaktiver Umgebungen, interaktiver Graphiken, bildbasierter Gestenerkennung oder im Bereich des Physical Computing haben. Kenntnisse in C++, idealerweise Openframeworks. Nützlich wären zudem Erfahrungen im Prototyping sowie Kenntnisse in Arduino & Processing (Java). Kenntnisse im Interface-/Interaction-Design sind wünschenswert aber nicht zwingend notwendig.

Medienkunst/-gestaltung: Praktische Erfahrungen im Interface-Design, insbesondere mit Bezug auf Gesture- bzw. Tangible-Interaction. Wichtig ist, dass alle Teilnehmer an der intensiven Arbeit in Teams interessiert sind. Kenntnisse in der qualitativen Nutzungsforschung sind wünschenswert aber nicht zwingend notwendig. Die Teilnehmer sollten Interesse an der Entwicklung interaktiver Umgebungen, interaktiver Graphiken oder im Bereich des Produktdesigns haben. Anmeldung bitte bis zum 18.10.2013 via E-Mail unter michaela.honauer@uni-weimar.de (mit kurzer Beschreibung der bisherigen Erfahrungen im genannten Bereich)!

 

Leistungsnachweis

Medieninformatik: aktive Teilnahme, Projekt-Dokumentation am Ende

Medienkunst/-gestaltung: aktive Teilnahme, kurze Zwischenpräsentationen, Dokumentation am Ende

Zielgruppe

Master Computer Science and Media,

Bachelor Medieninformatik,

Master Media Art and Design,

Master Medienkunst/Mediengestaltung


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2013/14 , Aktuelles Semester: WiSe 2019/20

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